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Karlsruhe KSC-Frauen verspielten Titel wegen Nichtantreten

Die Frauenmannschaft des Karlsruher SC hat die Meisterschaft in der Oberliga und damit den Regionalligaaufstieg wegen einem Nichtantreten am 29. April zu Hause gegen TB Neckarhausen verspielt.

Die Gäste haben am 27. April die spielleitende Behörde informiert, dass sie beim KSC nicht antreten können. Eine offizielle Absetzung erfolgt allerdings nicht über die wfv-Geschäftsstelle, sodass auch der eingeteilte Schiedsrichter aus Bretten erschien. Der KSC wurde von TB Neckarhausen aus dem Schwäbischen vom Nichtantreten informiert, mit dem Hinweis, auch den Vorsitzenden der Schiedsrichterkommission, Jürgen Groh, zu verständigen.

Ob dies geschah oder nicht, wurde vom Sportgericht nicht überprüft. Beim Eintreffen des Unparteiischen fehlten beide Teams und dies wurde von ihm auch gemeldet. Jetzt kam am vergangenen Freitag die Hiobsbotschaft in Form des Urteils: Beide Mannschaften bekommen die Begegnung mit 0:3 als verloren gewertet und TB Neckarhausen muss zudem die Schiedsrichterspesen und eine Geldstrafe von 200 Euro bezahlen. Dem KSC wird fahrlässiges Verhalten vorgeworfen, weil das Oberligateam ohne Absage durch die spielleitende Stelle nicht bei Spielbeginn anwesend war.

Der KSC hat nunmehr noch die Möglichkeit, bis 28. Mai gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung einzulegen. Derzeit ist jedenfalls 1899 Hoffenheim Meister und Regionalligaaufsteiger. Die Oberligaspielkommission hat am vergangenen Sonntag auch schon die Meisterehrung beim VfB St. Leon vorgenommen.

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