Drei Germanen starten bei Olympia
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Weingarten (ps) - Am Sonntag, 5. August, um 14 Uhr starten endlich die Ringer ins Rennen um Olympisches Edelmetall. Begonnen wird mit dem griechisch-römischen Stil, ehe die Frauen den Wettbewerb vom 8. bis 9. August fortsetzen. Das Ende der Ringerwettbewerbe ist den Freistilern vorbehalten. Sie kämpfen vom 10. bis 12. August um eine Olympische Medaille.
Aus dem Bundesligakader 2012/13 des SV Germania Weingarten gehen drei Athleten auf die Matte. Die größten Medaillenchancen werden dem Weltringer des Jahres 2011, Riza Kayaalp, eingeräumt. Nachdem er 2011 in seiner Heimat Weltmeister wurde und 2012 den Europameistertitel erringen konnte, ist er ein ganz heißer Kandidat auf Olympisches Gold.
Die Chancen seines Landsmannes und Gewichtsklassenpendants im freien Stil, Taha Akgül, sind aber, wenn überhaupt, nur minimal geringer einzuschätzen. Auch er konnte 2012 den Europameistertitel erkämpfen. Das Ticket für Olympia löste er auf Anhieb beim ersten Qualifikationsturnier in Sofia.
Ebenfalls in Sofia erkämpfte sich Anatoli Guidea vor heimischer Kulisse seine Berechtigung zum Start in London. Zwar kann er im Gegensatz zu seinen beiden Mannschaftskollegen keinen Titel aus den beiden vergangen Jahren vorweisen, dafür verfügt er aber über eine internationale Wettkampferfahrung von sage und schreibe 19 Jahren.
Für den Deutschen Ringerbund gehen bekannte Gesichter aus der Bundesliga an den Start. Größte Medaillenhoffnung dürfte dabei der Musberger Frank Stäbler sein, welcher ab September für den ASV Nendingen in der Bundesliga auf die Matte geht. Die beiden weiteren männlichen Starter sind Tim Schleicher (KSV Aalen) und Nick Matuhin (Luckenwalde). Komplettiert wird das deutsche Quartett von Alexandra Engelhardt.




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