Edeka Fleischwerk: Bauplan durch Winter im Verzug
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Rheinstetten (trs) - Noch immer ist das Edeka-Fleischwerk in Rheinstetten ein brisantes Thema, denn die Empörung von Umweltschützern und Anwohnern über den Bau ist noch nicht vergessen. ka-news hat deshalb nachgefragt, wie die Bauarbeiten vorankommen.

"Der lange Winter hat uns einige Verzögerung eingebrockt", erklärt Christhard Deutscher, Pressesprecher der Edeka Handelsgesellschaft Südwest. "Der Rohbau steht allerdings und wächst nun beständig", fügt er hinzu.
Bei Edeka sei man sich sicher, dass der ursprüngliche Zeitplan bald wieder eingeholt sein wird. Denn 2011 soll das Gebäude offiziell fertiggestellt sein. Edeka verspricht sich durch den Standort nahe der A5 eine verbesserte Belieferung seiner Märkte und verweist auf 800 Arbeitsplätze, die mit dem Bau für die Region geschaffen wurde.
Noch im Herbst 2009 wollte die Diskussion um das Projekt nicht abebben: Bereits seit mehr als zwei Jahren streiten sich die beteiligten Parteien um den Bau auf der Gemarkung Forchheim, dem nördlichsten Stadtteil der Großen Kreisstadt Rheinstetten.
Weil das Baugrundstück nur wenige Meter von der Gemarkungsgrenze Karlsruhe entfernt liegt, fühlten sich viele Bürger in den Karlsruher Stadtteilen Grünwinkel oder Daxlanden von dem Bauvorhaben gestört. Auch der BUND ging in die Offensive: Der Verband klagte gegen den Bau des Gebäudes, weil es nicht ohne integrierte Prüfung der Umweltverträglichkeit gebaut werden dürfe - die Klage wurde jedoch abgelehnt.
Sogar Bestechungsversuche machten keinen Halt vor dem Karlsruher Gemeinderat: Ein 63-jährige Inhaber eines kleinen Computerladens versprach der Stadt eine Solaranlage, sollte sie auf den Bau des Fleischwerks verzichten. Der Unternehmer musste sich anschließend vor Gericht verantworten.
Mehr zum Thema: Fleischwerk-Dossier
Mehr zu: Edeka-Fleischwerk Rheinstetten
- (247 Beiträge) | 18.04.2010 09:05Fleischwerkfinde ich ganz OK. Arbeitsplätze müssen wir beokmmen. Jede Firma baut doch ab. Bei vorbeifharen an der B 36 sieht es nicht so groß aus. Wer dort nich wohnen will oder kann, der kann ja umziehen...
Ach ja, ich wohne in der Nähe von Grünwinkel und das ist Toll und Fleisch und Wurst will ich im Supermarkt haben...... - (128 Beiträge) | 18.04.2010 10:20EDEKA: Anbindung und ArbeitsplätzeEs ist schon sehr stupide, wenn die bereits entlarvten Falschaussagen stur widerholt werden, um das durchaus legale Ziel einer Gewinnmaximierung zu verschleiern.
# die BAB-Anbindung ist schlechter als z.B. zuvor; wichtig ist für EDEKA einzig, dass die eigenen Kfz weniger Jahreskilometer fahren müssen, da das neue Werk mehr im Zentrum des Verteilersternes gebaut wird.
Dass die Zulieferer von EDEKA dafür weitere und umständlichere Routen in Kauf nehmen müssen, ist für EDEKA nicht relevant - es sind nicht ihre Kosten.
Der Umweltgedanken für die Summe aller km wurde also nicht wirklich gepflegt.
# Arbeitsplätze: es ist richtig, zum Betrieb der Fabrik werden noch ein paar Leute benötigt. Ob überhaupt neue eingestellt werden und ob diese aus der hiesigen Region sein werden, ist nicht sichergestellt.
Andererseits wird von EDEKA den Mitarbeiteren der 3 anderen, dann zu schließenden Werke ein Kündigung ins Haus flattern.
Ganz toll; so sieht veranwortungvolles Managemt heute aus. - (2827 Beiträge) | 18.04.2010 11:14Ich denke sie...werden niemand einstellen dessen Unterschrift auf der Fleischwerkgegnerliste war
Wär ja auch doof. Ansonsten volle Zustimmung. Alles legale Ziele eines Unternehmens.
- (1899 Beiträge) | 22.04.2010 08:51Aberkeine öffentlichen Belange, die man positiv in die Abwägung für den B-Plan einstellen könnte.
- (1102 Beiträge) | 18.04.2010 10:27Wo ist das Problem?Irgendwo muss das Billigfleisch doch produziert werden.
- (2827 Beiträge) | 18.04.2010 11:07Ach? Das wird da...produziert? Ich dachte immer das wäre aus Tieren wie Schweinen, Rindern und Puten.
- (2025 Beiträge) | 19.04.2010 09:16Was ich abereine "Schweinerei" finde, ist die Tatsache, dass das Abwasser mal wieder nach Neureut ins Klärwerk geleitet werden soll, das kann so eigentlich net sein, wenn Rheinstetten schon diesen dappigen Klotz dort haben will, dann sollen sie selbst für die Abwasserbeseitigung sorgen, in Knielingen und Neureut stinkts jetzt schon genug je nach Wetterlage. Oder man verpflichtet EDEKA gleich dazu, selbst was in der Richtung zu unternehmen, aber das kann man dem armen Unternehmen wahrscheinlich net zumuten.
- (128 Beiträge) | 19.04.2010 15:35stimmt so nicht ganzaber hallo!
mehr zum Hintergrund:
# `Rheinstetten´ wollte den dappichen Klotz (gut!) nicht haben, das waren leider nur ein paar dappiche Leute + OB.
# lt. EDEKA ist das Abwasseer so vorbehandelt, dass keinerlei Geruchsemissonen davon ausgehen. Das glaubte aber in Rheinstetten auch niemand, nur das freundliche Regierungpräsidium konnte derart das Bauvorhaben derart leichter absegnen.
Mal sehen, wie die Ratten sich freuen, wenn sie im Kanal mit den Resten der Spül- und Säuberungaktionen mit Fleischrestchen gefüttert werden. - (128 Beiträge) | 23.04.2010 13:30zur Info an kscgrufti und alle NeureuterDas gehört vielleicht noch zur Bewertung unserer Volksvertreter:
Auch der Gemeinderat-KA hat sich mehrheitlich in Rahmen des Nachbarschaftsanhörungsverfahrens für das EDEKA-Fleischwerk ausgesprochen, wohl wissend, was dies auch für die Karlsruher / Neureuter bedeuten würde.
Diesen Leuten gehört der entsprechende Dank aller Bürger; nur zu!




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