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Rastatt Bahn gibt Einblick in Reparaturarbeiten an Rheintalstrecke

Neun Tage nach dem Erdrutsch an einer Tunnelbaustelle im badischen Rastatt und der Sperrung der Rheintalbahn gibt die Bahn jetzt Einblick in die Reparaturarbeiten. Journalisten können sich demnach am Montagnachmittag an der Tunnelbaustelle informieren.

Es werde aber weder Informationen zur Ursache noch zum Zeitplan der Arbeiten an der europäischen Hauptstrecke zwischen Rotterdam und Genua geben, schränkte die Deutsche Bahn bereits vorab ein. Am Wochenende hatte das Unternehmen mitgeteilt, die Ursachenforschung könne länger dauern.

Am 12. August waren Wasser und Erdreich in die Tunnelbaustelle nur knapp fünf Meter unterhalb der Bahntrasse eingedrungen, die Gleise sackten ab. Seitdem steht der Verkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden still. Inzwischen wurden große Mengen Beton in einen Abschnitt der beschädigten Tunnelröhre gepumpt, um sie zu stabilisieren. Nach ersten Angaben der Bahn sollten die Reparaturarbeiten bis zum 26. August beendet sein und der Verkehr wieder aufgenommen werden. Medien berichten inzwischen von Mitte September als Termin.

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Kommentare (3)
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  •   Mondgesicht
    (1556 Beiträge)

    21.08.2017 13:28 Uhr
    Schwache Informationspolitik
    Weder Informationen zur Ursache noch zum Zeitplan der Reparatur? Für was dann eigentlich überhaupt ein Pressetermin? Wenn sowieso nur hohle Phrasen gedroschen werden, kann man es auch sein lassen.

    Dass man mit der Nennung der Ursache noch wartet bis man wirklich gesicherte Ergebnisse hat, kann ich irgendwo nachvollziehen. Aber man muss sich doch mal jetzt äußern, auf welche Behinderungen sich Bahnnutzer einzustellen haben. Reden wir von 3 bis 4 Wochen Sperrung oder vielleicht von 3 bis 4 Monaten? In irgendeiner Form muss man ja wohl Aussagen dazu machen können. Auch wenn man es noch nicht präzise weiß, ein Anhaltspunkt wäre ja schon hilfreich.

    Diese Informationspolitik ist genau so schlecht wie bei den "normalen" Zugausfällen und Verspätungen.
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  •   haku
    (3793 Beiträge)

    21.08.2017 15:07 Uhr
    Natürlich wird niemand etwas zur Ursache und zum Zeitplan sagen
    Das sind alles Dinge, die justiziabel sind und bei der Kiste, wo es schätzungsweise um einen Schaden im mittleren zweistelligen Millionenbereich geht wird niemand etwas sagen, auf das er später vor Gericht festgenalgelt werden kann solange nicht wirklich Fakten zur Hand sind. Und es ist plausibel, dass weder zum einen noch zum anderen Thema schon welche vorhanden sind.
    Es wird also primär um die Darstellung des Geschehenen gehen: Wann geschah was, wie wurde reagiert, was ist geplant. Das wäre immerhin schon einiges mehr als die letzten Tage bekannt wurde.
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  •   M.S.
    (221 Beiträge)

    21.08.2017 13:10 Uhr
    im September ?
    Und welches Jahr ? ^^
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