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Karten-Ansicht: Rheinmünster
11.09.2012 09:14
 
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Erneut Laserattacke auf Piloten am Baden Airpark [53]

Rheinmünster (dpa/lsw/ka-news) - Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sind Piloten eines Linienflugzeugs beim Landeanflug auf den Baden-Airport in Rheinmünster von einem Laserpointer geblendet worden.
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Laserpointer
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(Symbolbild)
Foto: Foto: Patrick Lux/Archiv

In ungefähr 1.300 Metern Höhe mussten die Piloten im Raum Ettlingen am Montagabend den Kopf zur Seite drehen, als sie gegen 21.25 Uhr ein grüner Laserstrahl für mehrere Sekunden traf, teilte die Polizei am Dienstag mit. Verletzt wurde niemand. Die Maschine war mit 32 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern besetzt und kam aus Hamburg.

Extreme Gefahr für Passagiere

Nur der schnellen Reaktion von Pilot und Copilot war es zu verdanken, dass beide nicht direkt geblendet wurden, so die Polizei weiter. Die Maschine konnte anschließend sicher auf dem Baden-Airpark gelandet werden. Der Polizeiposten Flughafen-Rheinmünster hat wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang unter Telefon 07229/3018-0 mitzuteilen. Die Polizei weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass solche Taten eine ungeheure Gefahr in einem nicht beherrschbaren Ausmaß für die Flugzeuginsassen darstellen können.

Erst am Donnerstag waren Piloten einer mit 126 Passagieren besetzten Maschine im Landeanflug auf den Baden-Airpark geblendet worden. Die Polizei hatte darauf hingewiesen, dass es sich um eine Straftat handelt, die als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gilt und mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet wird. Sollte ein Flugzeug wegen eines Laserpointers durchstarten müssen, kämen auf die Täter zusätzlich Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaft zu.

Siehe auch:

Laser-Attacke auf Passanten: 8-jähriger Bub ermittelt

Gefährlich: Mehrere Autofahrer mit Laserpointer geblendet

Mehr zu: Kriminalität Luftverkehr Polizei



Kommentare [53]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1382 Beiträge) | 11.09.2012 09:39
    Bewerten: (0)
    Ich find...
    ...diese Androhung in Deutschland immer ganz lustig:Die Polizei hatte darauf hingewiesen, dass es sich um eine Straftat handelt, die als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gilt und mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet wird. Das schreckt ja mal voll ab. In anderen Ländern gibts ein paar auf die Backen,und gut ist zwinkern
  • (238 Beiträge) | 11.09.2012 09:52
    Bewerten: (0)
    Wenn ich die Wahl zwischen "ein paar auf die Backen" und der zu verhängenden Strafe hätte, würde ich mich für erstiges entscheiden. Besonders bei wirtschaftlichen Schäden greift die Justiz in Deutschland gnadenlos durch. Diese Konsequenz wünsche ich mir oftmals auch bei Körperverletzungen, Vergewaltigungen und anderen Schwerstverbrechen.
  • (9650 Beiträge) | 11.09.2012 11:13
    Bewerten: (0)
    Das sind keine...
    Schwerstverbrechen, sondern Einzelfälle.
  • (238 Beiträge) | 11.09.2012 11:21
    Bewerten: (0)
    Auch Einzelfälle können Schwerstverbrechen sein, oder nicht?
  • (9650 Beiträge) | 11.09.2012 11:26
    Bewerten: (0)
    Meistens jedoch sind es...
    ganz normale Raubüberfälle.
    Die TäterInnen sind traumatisiert, da sie aus anderen Kulturkreisen kommen, keiner Arbeit nachgegehn dürfen oder falls Inländer eine schwere Kindheit hatten.

    Jetzt verstanden?
  • (238 Beiträge) | 11.09.2012 11:29
    Bewerten: (0)
    Natürlich ... Jetzt hats "Klick" gemacht zwinkern
  • (9650 Beiträge) | 11.09.2012 11:31
    Bewerten: (0)
    Glückwunsch!
  • (6396 Beiträge) | 11.09.2012 10:05
    Bewerten: (0)
    ist das immer der selbe kranke Täter,
    oder entwickelt sich das zum Volkssport in der Einflugschneise?

    Diese Dinger gehören verboten und konfisziert, wo immer sie auftauchen.

    Die Täter sind - soweit strafmündig - zu bestrafen.

    Und bevor er sich evtl. zu Wort meldet für den User "suissere": hier bei uns wird nicht hingerichtet und vorher kastriert. Weder bei Erwachsenen und bei Kindern schon gar nicht, verstanden???
  • (9650 Beiträge) | 11.09.2012 11:15
    Bewerten: (0)
    Nur "Beschnitten"...
    quasi "Kastrieren light"...
  • (659 Beiträge) | 11.09.2012 12:17
    Bewerten: (0)
    erst die Laserattacke
    ..dann die "Leserattacke" von Rundbau-Gespenst gegen suissere, weil der so böse ist
  • (6396 Beiträge) | 11.09.2012 14:49
    Bewerten: (0)
    Selbsterkenntnis
    ist der erste Weg zur Besserung!
  • (1178 Beiträge) | 11.09.2012 17:53
    Bewerten: (0)
    Trittbrettfahrer?
    Erst vor ein paar Wochen ist doch ein Gassigänger mit so nem Ding geblendet worden. Da soll es doch ein Kind gewesen sein.

    Und in Oberreut haben sie im letzten Jahr(?) einen Strabafahrer mit einem harmloseren Laserpointer geblendet... Das liegt verdammt nah an Ettlingen.
  • (1178 Beiträge) | 11.09.2012 17:59
    Bewerten: (0)
    Ach...
    ... der Artikel mit dem Gassigänger ist ja sogar verlinkt.

    Und noch en zweiter beim Blenden von Autofahrern auch...

    Ich nehm mein Trittbrettfahrer zurück und mach Volkssport draus...
  • (28734 Beiträge) | 11.09.2012 11:09
    Bewerten: (0)
    Bestimmt
    wieder so ein achtjähriger Rotzlöffel...
  • unbekannt
    (1272 Beiträge) | 11.09.2012 12:14
    Bewerten: (0)
    Bereitschaft
    Wenn man weiß das dort ein Vollidiot ist dann kann man doch dort eine Streife postieren. Der Pilot gibt es durch und die Streife fährt hin. Was ist mit der Polizei bekommen sie das nicht gebacken oder was ?
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 11.09.2012 12:59
    Bewerten: (0)
    Der Pilot kann das nicht orten.
    Zumindest nicht so genau, dass man wüsste, wohin die Streife fahren soll.
  • (5486 Beiträge) | 11.09.2012 13:50
    Bewerten: (0)
    Oha, hier diskutieren
  • (5486 Beiträge) | 11.09.2012 13:51
    Bewerten: (0)
    defendor war gemeint
    - die Polizeii hat für so was keine Zeit, die ärgert deine Kiffer !!!!
  • (1781 Beiträge) | 11.09.2012 12:57
    Bewerten: (0)
    was ich immer noch nicht kapiert habe
    wie trifft man auf 1,5km Entfernung punktgenau ins cockpit ohne zu wackeln. Schon 1/10tel grad bewegung macht auf die entfernung locker mal 10 Meter unterschied, um hier also wirklich gefährlich zu blenden müsste man schon 100% treffen und dürfte dann sich nicht ein kleinstes bischen bewegen.

    Dumme tat, aber dass teilw. fast von Notlandungen wg. Blendung die rede ist... unverständlich. Das dürfte nicht anderst sein wie wenn einen in der diskothek einen nen laser für ne 100tel sekunde trifft... sehen tut man danach noch alles
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 11.09.2012 13:31
    Bewerten: (0)
    Laser ist nicht gleich Laser
    Bei Lasern der Leistungsklasse 3 und höher genügt ein "Drüberstreifen" zumal der Lidschlussreflex bei vielen Menschen nicht oder nicht ausreichend funktioniert.

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