Verstärkte Kontrollen von Rollerfahrern
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Durmersheim (pol) - Seit Monaten wurden im Revierbereich Rastatt, insbesondere im Zuständigkeitsbereich des Polizeiposten Durmersheim, vermehrt jugendliche Rollerfahrer registriert, die teils mit technisch veränderten Fahrzeugen im Straßenverkehr unterwegs waren. Im Zeitraum vom Januar bis Juli 2010 kam es bei Kontrollen durch die Polizei zu insgesamt 40 festgestellten Verstößen. Bei einigen Kontrollen war es den Zweiradfahrern gelungen, sich durch Flucht der polizeilichen Kontrollen zu entziehen.
Neben den eigenen Wahrnehmungen häuften sich in den zurückliegenden Wochen beim Polizeiposten in Durmersheim aber auch bei anderen Behörden Beschwerden von Bürgern über das festgestellte Rowdytum dieser Rollerfahrer. Dies nahm die Polizei zum Anlass, am Mittwochabend von 17.30 Uhr bis 22.45 Uhr eine abgesprochene Kontrollaktion in den Gemeinden Bietigheim, Durmersheim und Ötigheim durchzuführen.
Im Überwachungszeitraum wurden 14 Rollerfahrer einer Kontrolle unterzogen, einige Zweiräder wurden wegen Verdachts der Manipulationen gleich auf dem mitgeführten Rollenprüfstand zwecks möglicher zu erreichender Geschwindigkeiten überprüft. An drei Rollern wurden bauliche Veränderungen festgestellt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. In zwei Fällen konnte dadurch eine Geschwindigkeit gefahren werden, die zur Folge hatte, dass die entsprechenden Fahrer nicht im Besitz der dafür erforderlichen Fahrerlaubnis waren.
Helmpflicht missachtet
Im Rahmen der Kontrollaktion war ein Roller in der Weisenburger Straße in Durmersheim aus einem Feldweg kommend festgestellt worden, der mit drei Personen besetzt war die allesamt keinen Helm trugen. Ein 16-jähriger Rollerfahrer war in der Malscher Straße unterwegs und wollte dort eine Kontrollstelle umfahren. Dazu befuhr er einen Feldweg, wo er jedoch von der Polizei nach dem dortigen Bahnübergang angehalten werden sollte.
Anschließend versuchte der Zweiradfahrer zu flüchten, kam jedoch auf einer Wiese zu Fall. In diesem Fall stellte sich heraus, dass der Jugendliche das Originalkennzeichen mit einem alten Kennzeichen überdeckt hatte. Ferner ergab eine Überprüfung mit dem Rollenprüfstand, dass mit dem Mofa 25 eine Geschwindigkeit von 112 km/h gefahren werden konnte. Dieses Zweirad wurde sichergestellt.
Weiterhin verstärkte Rollerkontrollen
Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werden in den jeweiligen Fällen die entsprechenden Anzeigen erstattet. Seitens der Polizei wurden in einzelnen Fällen auch die Erziehungsberechtigte über die festgestellten Sachverhalte informiert. Die Polizei wird ihre Kontrollaktionen auch weiterhin fortsetzen.
Mehr zu: Polizei Kontrolle Roller
- (462 Beiträge) | 12.08.2010 14:45Zubaulichen Veränderungen an Mofas/Rollern:
Wenn die Dinger mit blauen und grünen Lichter "verschönert" wurden, ist das eine bauliche Veränderung? Sind diese Lichter (unter dem Trittbrett seitlich am Tank unter und über den Nummernschild) erlaubt? - (10 Beiträge) | 13.08.2010 13:14erlaubt oder nichtWenn die angebrachten Leuchten etc. keine ABE bzw. E-Prüfnummer besitzen, sind sie im Strassenverkehr auch nicht zugelassen.
- (128 Beiträge) | 12.08.2010 15:09verstärkte Kontrollen sind notwendig und gutdies hochfrisierten Dingerv - of mals bis 80 km/h ohne entsprechende Zulassung fahrend - sind nciht nur durch ihre Geschwindigkeit eine Gefahr.
Mir ist es schon sehr oft vorgekommen, dass ich diesen Minigeschossen dann auf einen Rad- oder Fußweg ausweichen mußte, da diese Teile dann auch noch in der absolut falschen Verkehrsfläche bewegt werden.
Auch dazu wünsche ich mehr scharfe Kontrollen und den beauftragten `Fahndern´ viel Glück und Erfolg. - (347 Beiträge) | 12.08.2010 15:45Lärmende Rollerbitte auch aus dem Verkehr ziehen, und zwar solche, die speziell zur Erzeugung unnötig starker Lämbelästigung umgebaut wurden (Auspuff?). Da sollte man nicht nur in den Ferien kontrollieren, sondern z.B. auf dem Schulweg.
- (1840 Beiträge) | 12.08.2010 15:55Vor allem deshalbweil der "Sound" besch . . . den klingt . . . aber was will man schon erreichen mit 50-125 ccm. Überhaupt sind die Roller total peinlich, ich hab sowas ein paar Jahre gehabt und im Nachhinein frage ich mich wieso - ein Motorrad (
- (5873 Beiträge) | 12.08.2010 23:17KontrollenIch denke es ist kein Verbrechen wenn jemand sein Mofa ein paar km/h schneller macht, aber was mich wahnsinnig nervt ist der Krach.
Wenn man an einer beliebten Rollerhauptstrecke wohnt, eine normale Straße in einem Wohngebiet die als Umfahrung für die Jugendlichen dient, geht das schon auf die Nerven, zumindest wenn das ganze noch zu später Stunde sein muß im Sommer wo jeder seine Fenster offen hat.
Oder "Wettrennen" an der Alb, dat muß doch nicht sein. - (2368 Beiträge) | 13.08.2010 07:45ein Verbrechenist es nicht, aber die Betreibeserlaubnis erlischt und meist,liegt dann auch ein Fahren olhne Fahrerlaubnis vor. Folge: bei einem Unfall zahlt die Versicherung nicht und das kann ganz schön teuer werden, wenn die Eltern für den Filius zahlen müssen.
Und bei einem Unfall mit Verletzten (angenommen du bist es) kannst du ordentlich schauen wo du bleibst. - (2845 Beiträge) | 13.08.2010 11:04NöFolge: bei einem Unfall zahlt die Versicherung nicht und das kann ganz schön teuer werden, wenn die Eltern für den Filius zahlen müssen.
Die Eltern müssen garantiert nicht für den Filius zahlen sondern der selber.
Im übrigen zahlt die Versicherung den Schaden,holt sich das Geld aber wieder vom Verursacher zurück. - (13748 Beiträge) | 13.08.2010 01:47ZeitgeistDenkt mal 30 Jahre zurück in die Kreissägenära. Das war ok, die Dinger sind gelaufen wie Sau, aber sie fuhren auf der Strasse, wo sie rein von der Zulassung auch hingehörten. Sogar Autobahn war möglich. Inzwischen gibts diese kleinen 'Motorräder' ja nicht mehr und die ganzen Spacken fahren mit diesen Rollern rum. Auf Gehwegen, auf Radwegen und auf der Strasse. Schon mehr als einmal hätte ich da gerne mal den Arm ausgefahren. Was haben die auf Geh- und Radwegen verloren? Hier in Berlin, von wo ich grade schreibe, wird da kurzer Prozess gemacht. Das Auto hat immer noch die Macht. Ein wahnsinniges Gefahre. Das Geile daran: Man gewöhnt sich sofort daran und macht mit. Hier gehen Dinge die in KA absolut unmöglich wären. Und ich muss zugeben: Es macht Spass. Radfahrer, Rollerfahrer? Fuck for. Vollgas von Ampel zu Ampel, Spurenhopping ohne Ende. Berlin ist ein Autofahrerparadies.
- (13748 Beiträge) | 13.08.2010 01:57Gesterneinmal vom Wedding über Mitte nach Friedrichshain, raus nach Pankow und wieder zurück. Soviel Spass hatte ich lange nicht beim Autofahren. Mal kurz 80 oder 90, sich irgendwo reindrücken, kein Hupen, kein Gestikuliere, nichts. Hier fährt man so, das interessiert keine Sau. Und es klappt, kein Mensch regt sich auf. Du lässt mal einen vor, ein anderer lässt dich vor und mit dem auswärtigen Nummernschild kann man sowieso alles machen. Und du bist immer schneller als die U-Bahn. Die macht aber auch Spass, vor allem wenn man nicht mehr autofahren darf.
- (557 Beiträge) | 13.08.2010 15:26"Da wird kurzer prozess gemacht""Das Auto hat immer noch die macht"
Was für eine herzerfrischende Desavouierung eines alkoholkranken psychopathischen Herrenmenschen in spe! - (1840 Beiträge) | 16.08.2010 09:43Das Beste ist dochMotorradfahren, evtl. mit einem ökologischen Antrieb. Letztendlich schont es Nerven von anderen Verkehrsteilnehmern, weil die Geschwindigkeit "stimmt" und es schont sogar den Geldbeutel, wegen des geringeren Kalorienverbrauchs. Das könnte sogar den Kraftstoff "überkompensieren". Und es schafft Parkraum. Fahrrad- und Roller nerven auf der Strasse eben ziemlich, das ist es was hetfield überspitzt zum Ausdruck bringen wollte, glaube ich




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