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19.06.2012 08:05
 
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Russischer Schockanruf: 81-jähriger Mann um mehrere tausend Euro betrogen [9]

Rastatt (pol/feb) - Wie die Polizei Rastatt/Baden-Baden mitteilt, kam es am Wochenende in Rastatt erneut zu sogenannten Schockanrufen bei älteren Menschen. Am Sonntag kam es so zwischen 10 und 14 Uhr erneut zu insgesamt sechs Anrufen bei Bewohnern aus der ehemaligen Sowjetunion, bei denen von einem Anrufer vorgespiegelt wurde, dass ein Familienmitglied einen Unfall gehabt habe, wobei ein Kind zu Schaden gekommen sei. Ein 81-jähriger Mann wurde hierbei um mehere tausend Euro betrogen.
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Anruf
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Foto: dpa

Für eine durchzuführende Operation beziehungsweise um einer möglichen Haftstrafe zu entgehen, sei ein hoher Bargeldbetrag notwendig, den die Angerufenen in den nächsten Minuten einem Abholer übergeben sollten, so die Polizei weiter.

Zur Untermauerung der Forderung wird vorgegeben, dass ein Anwalt in dieses Verfahren eingeschaltet sei. Während es bei fünf Anrufen zu keinem Schadensfall kam, wurden von einem 81-jährigen Geschädigten nach diesem Anruf an einen Unbekannten mehrere tausend Euro übergeben. Der Abholer war ca. 180 – 190 cm groß, von schlanker Statur, hatte blonde Haare, auffällig war die unreine Haut (Akne) im Gesicht. Der Mann trug schwarze Jeans und eine schwarze Jacke und führte eine Tasche mit sich.

Die Personenbeschreibung deckt sich mit einem Abholer in der vergangenen Woche bei einem Schadensfall in Baden-Baden, so die Polizei weiter. Seit Montag, 11. Juni, wurden der Polizei aus Rastatt, Baden-Baden und Bühl insgesamt zwölf dieser Anrufe angezeigt. In vier Fällen wurden Personen geschädigt, die mehrere tausend Euro für Angehörige, die sich angeblich in Not befanden, an unbekannte Abholer ausgehändigt. Das Fachdezernat der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und nimmt Hinweise unter Tel. 07221/680-0 entgegen.

Die Polizei rät zur Vorsicht und gibt folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • nformieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Mehr zu: Ticker Schockanruf Betrug Anruf Polizei



Kommentare [9]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (4714 Beiträge) | 19.06.2012 15:20
    Bewerten: (0)
    An....
    ....alle meine Familienmitglieder: wenn ihr nach Russland fliegt, schließt eine Auslandskrankenversicherung ab, einschl. Rückholservice und nehmt Adressen der deutschen Botschaft und der deutschen Konsulate mit. Dort könnt ihr euch dann melden, wenn euch etwas passiert. An alle russischen Gangster: meine Familienangehörigen, die in Russland Urlaub machen, haben eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholservice. Ebenso haben sie die Adressen und Telefonnummer der Deutschen Botschaft in Moskau einschl. der deutschen Konsulate parat. Sie müssen sich also bei mir nicht melden. Ich rücke keinen Euro und keinen Rubel raus damit die Angehörigen wieder zurückkommen können.
  • (1314 Beiträge) | 19.06.2012 18:39
    Bewerten: (0)
    Typisch! :-)
    Würde mich aber über nen entsprechenden Anruf von den Typen bei 80er schon freuen, wäre bestimmt ne vollkommen neue Erfahrung für die Herren!
  • (4714 Beiträge) | 19.06.2012 18:49
    Bewerten: (0)
    Ja was....
    ....wenn einer meiner Familienmitglieder wirklich in Russland schwer verletzt im Krankenhaus liegen würde, hilft kein Bargeld mehr, welches ich einem Russen, der zufällig in Deutschland ist, aushändige. Da kann nur noch der ADAC mit seinen gelben Fliegern helfen. Und wenn einer mit der russischen Justiz zu tun hat? So viel Geld kann ich gar nicht zusammenkratzen um Putins Schergen ruhig zu stellen. Solche Sachen muss man mal pragmatisch sehen. Auch wenn es weh tut. Ich kann keinen retten, der im Nicht-EU-Ausland in Schwierigkeiten ist. Versucht doch mal jemanden aus einem - als Beispiel - thailändischen Knast zu holen, der dort wegen Drogenschmuggel fest sitzt.
  • (1314 Beiträge) | 19.06.2012 19:36
    Bewerten: (0)
    Traue den russischen Senioren schon mehr Kenntnis
    der russischen Verhältnisse zu, also wenn die der Meinung sind, daß mit ein paar tausend Euro sich da ein Unfalltoter grad biegen läßt, jo da will ich denen nicht reinreden, wird schon passen.
    Was meine Verwandschaft in so einer Situation angeht, hätte ich gerne ein Erinnerungsfoto!
    Das würde ich dann einschweißen, damit es nicht leidet.
    Alles Klar?
  • unbekannt
    (1272 Beiträge) | 19.06.2012 10:43
    Bewerten: (0)
    Mieser gehts kaum
    Hauptsache irgendwie Kohle von alten Leuten abgezockt. Sowas kann im Leben kein GLück bringen. Hoffe die kriegen diese Schweine!
  • (1314 Beiträge) | 19.06.2012 18:36
    Bewerten: (0)
    Kann und darf
    Sowas darf im Leben kein GLück bringen.
    Es gibt aber leider Unterschiede zur Realität,
    wobei ich mir auch sehr wünsche, daß se die erwischen. Wenns geht in RU und nem Staatsanwalt als Neffen von nem/ner Abgeszockten.
  • (517 Beiträge) | 19.06.2012 13:23
    Bewerten: (0)
    wie naiv kann man sein...
    sorry wer so naiv ist und da geld rausrückt dem gehöhrt es nicht anders...

    das blick ich mit 5 promille noch und würde keine kohle rausrücken...

    natürlich hoffe ich trotzdem dass die leutz geschnappt werden
  • (26832 Beiträge) | 19.06.2012 14:11
    Bewerten: (0)
    Es gibt
    auch welche die am 2. Weihnachtsfeiertag dem Paketboten öffnen und dann Stress kriegen...
  • (750 Beiträge) | 19.06.2012 13:39
    Bewerten: (0)
    ältere Menschen
    sind anfällig bei solchen Geschichten. Gründe sollten bekannt sein, das hat dann mit Naivität rein gar nix zu tun...
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