Rastatt tête-à-tête Theaterfestival in Rastatt - über 150.000 Besucher

Sechs Tage lang war Rastatt erneut Gastgeber des Straßentheaterfestivals tête-à-tête. In diesem Jahr feierte das Festival auch sein 10. Jubiläum und zog wieder Tausende Besucher aus Rastatt und der Region in die Barockstadt. Man geht von über 150.000 Interessierten aus. Dies gibt die Stadt Rastatt in ihrer Bilanz des tête-à-tête bekannt.

Dem Künstlerischen Leiter Charlie Bick ist es auch in diesem Jahr gelungen, international renommierte Künstler nach Rastatt zu holen, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Am Freitag und Samstag seien sogar deutlich mehr Zuschauer als sonst in der Stadt gewesen, um die Aufführungen bei freiem Eintritt zu erleben.

"Fantastische Atmosphäre"

Das Jubiläums-Festival hatte jedoch nicht nur Künstlerisches zu bieten. Der Eröffnungstag war geprägt von der Entschärfung einer Kriegsbombe in der Rastatter Innenstadt. Hinzu kam ein verregneter Auftakt am Festivaldienstag und eine unsichere Wetterlage für die Folgetage. Doch für den schlimmsten Fall waren Ausweichspielorte geplant. Letzten Endes musste eine Vorstellung verschoben werden und vier Abendveranstaltungen nach drinnen verlegt werden, so die Stadt Rastatt weiter.

Bilanz: friedlich und ausgelassen

Erstmals war der Eigenbetrieb Kultur & Veranstaltungen für das Festival verantwortlich. Rund 250 Helfer wirkten vor und hinter den Kulissen mit. Die organisatorische Leiterin Christina Hernold findet , dass sich die monatelangen Vorbereitungen gelohnt haben. Ihr Fazit nach sechs Tagen tête-à-tête : "Man bekommt so viel zurück, wenn man die Freude der Menschen sieht. Mancher sitzt staunend da, die anderen freuen sich an einer leisen, poetischen Aufführung, an anderer Stelle hört man lautes Lachen - es ist eine ganz eigene, fantastische Atmosphäre in der ganzen Stadt."

Auch Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, der die Zahl der Besucher auf über 150.000 schätzt, bemerkte: "Wer dieses Festival einmal miterlebt hat, kommt immer wieder." Die Stadt Rastatt erklärt weiter, dass sich dies auch aus der Bilanz des Polizeiberichts ergibt, denn das Festival sei wie immer ausgelassen und friedlich verlaufen.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!