Rastatt Lkw-Fahrer übersieht Stauende: 28-Jährige stirbt noch am Unfallort

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A5 in Fahrtrichtung Nord zwischen Rastatt-Nord und Parkplatz Schleifweg am frühen Dienstagabend sind mindestens eine Person getötet und eine weitere verletzt worden. Drei Lkw und ein Auto sollen an dem Unfall beteiligt sein.

Derzeit müssen Verkehrsteilnehmer mit rund fünf Kilometer Stau rechnen. Der rechte und mittlere Fahrstreifen sind gesperrt.

Aktualisierung, Mittwoch, 30. August, 7.23 Uhr:

Jede Hilfe zu spät kam am Dienstagabend für eine 28-jährige Autofahrerin: Sie war auf der A5 Richtung Norden unterwegs, als sie nach einem Auffahrunfall zweier Lkws ihre Fahrt verlangsamte, so die Polizei am frühen Morgen in einer Pressemeldung. Bei stockendem Verkehr aufgrund der Großbaustelle auf der A 5 war es zunächst zu einer Kollision zweier Lkws in Höhe von Bietigheim auf dem rechten Fahrstreifen gekommen

Ein nachfolgender Lkw-Fahrer reagierte zu spät: Er schob das Auto der Frau auf den davor befindlichen Lastwagen. Dabei wurde sowohl die Frau, als auch ihr gleichaltriger Beifahrer im Auto eingeklemmt. Erst die Feuerwehr konnte die beiden Insassen aus dem Wrack befreien. Während die Fahrerin bei dem Unfall tödliche Verletzungen erlitt, wurde der 28-jährige Beifahrer lebensgefährlich verletzt. Die beiden Fahrer, die im auffahrenden Lastwagen waren, wurden leicht verletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 200.000 Euro.

Zur Rettung der Verletzten und der Fahrzeuge musste die Fahrbahn in Richtung Nord kurzzeitig komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde zunächst an der Anschlussstelle Rastatt-Nord ausgeleitet. Später konnte dann der linke Fahrstreifen freigegeben werden. Der Verkehr staute sich zeitweise bis zur Anschlussstelle Rastatt-Süd zurück. Gegen 21.30 Uhr war die Unfallstelle geräumt.
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