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20.02.2012 14:10
 
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Narr erleidet schwere Verbrennungen nach Rastatter Faschingsumzug [11]

Rastatt (pol/trs) - Nach einem Karnevalsumzug in Rastatt ereignete sich am Bahnhof ein Unfall, bei dem ein Mensch schwere Verbrennungen erlitt. Gegen 17.15 Uhr löste sich nach Polizeiangaben ein Narr aus einer Karnevalsgruppe und stieg vermutlich aus Übermut auf einen abgestellten Kesselwagen. Beim Herunterwinken entstand jedoch ein Lichtbogen, durch den die Person Feuer fing und brennend vom Kesselwagen stürzte.
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(Archivbild)
Foto: GoldstadtTV

Sie wurde durch einen Rettungshubschrauber mit schwersten Verbrennungen, inneren Verletzungen sowie mehreren Frakturen in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen geflogen.

Auf Grund des Vorfalls mussten die Gleise gesperrt werden und es kam bei 22 Zügen zu einer Verspätung von insgesamt 700 Minuten. Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor den Gefahren des Bahnstroms. Weder mit dem Körper noch mit Gegenständen darf man der Stromleitung mit 15.000 Volt zu nahe kommen.

Ein Mindestabstand von 1,50 Meter ist in jedem Fall einzuhalten, um lebensgefährliche Situationen zu vermeiden. Bei Unterschreitung dieser Marke kann der Strom "überspringen“ und einen Lichtbogen auslösen. In den meisten Fällen endet dies tödlich, so die Bundespolizei in einer Pressemitteilung.

Mehr zu: Polizei Fasching Fastnacht Umzug Bahnhof Verbrennungen



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