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Rastatt/ Ettlingen A5-Baustelle auf der Zielgeraden: Arbeiten bei Rastatt vor Abschluss

Gute Nachrichten für viele Autofahrer die regelmäßig auf der A5 unterwegs sind: Die Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Rastatt und Ettlingen steht kurz vor der Fertigstellung. Trotzdem kann es in den kommenden Wochen noch zu Verzögerungen kommen.

Seit Anfang Mai 2017 wird die Fahrbahndecke der A5 zwischen der Anschlussstelle Rastatt Nord und der Anschlussstelle Karlsruhe Ettlingen in Fahrtrichtung Frankfurt auf einer Länge von rund zehn Kilometern erneuert. Jetzt stehen die Baumaßnahmen kurz vor ihrer Fertigstellung. Das berichtet das Regierungspräsidium in einer Pressemeldung. Aktuell werden noch Restarbeiten und Markierungsarbeiten durchgeführt.

Soweit diese nicht witterungsbedingt verzögert werden, kann bereits in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober der Rückbau der Verkehrsführung beginnen. In dieser Nacht soll der Verkehr in Richtung Frankfurt auf die neu gebaute östliche Fahrbahn zurückverlegt werden. Die Anschlussstelle bei Rüppurr soll im Laufe des 26. Oktober ebenfalls wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Vier Wochen lang gelten Tempolimits

In den darauf folgenden zehn Tagen stehen dann in jeder Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung. In dieser Zeit werden Restarbeiten durchgeführt und die Baustellenverkehrsführung zurückgebaut. Ab Anfang November sollen dann wieder alle Fahrstreifen auf der A5 zur Verfügung stehen. Während der Räumung der Baustellenverkehrsführung muss laut Regierungspräsidium weiterhin mit Verkehrsbehinderungen und Staubildungen gerechnet werden.

Die Geschwindigkeit auf der Autobahn muss nach Verkehrsfreigabe der neuen Betonfahrbahn für etwa vier Wochen auf 100 km/h beschränkt werden, da bei einer neuen Fahrbahndecke die für die Verkehrssicherheit erforderliche Straßengriffigkeit noch nicht sofort gegeben ist. Nach dieser bundesweit vorgeschriebenen "Einfahrphase" finden voraussichtlich Mitte November, bei geeigneter Witterung, die abschließenden Messungen der Straßengriffigkeit statt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich laut Regierungspräsidium auf rund 21 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

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Kommentare (2)
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  •   10tacle
    (227 Beiträge)

    25.10.2017 16:46 Uhr
    Gibts
    eigentlich irgendwo eine offizielle Statistik wieviel Unfälle, Sachschaden, Verletzte und Tote je Baustelle zu beklagen sind? Würde mich mal interessieren, was Privatpersonen für die sogenannte Blow-up Sicherheit an Opfern bringen mussten.
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  •   Gaensebluemchen
    (407 Beiträge)

    24.10.2017 16:52 Uhr
    Endlich ...
    ... bis dann im nächsten Jahr die andere Seite dran ist ...
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