Pforzheim Unfall auf der A8: Mehrere Kilometer Stau - eine Person schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der A8 ist am Dienstag eine Person schwer verletzt worden. Es entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro - die Räumung der Unfallstelle dauerte mehrere Stunden. Der Verkehr staute sich auf bis zu 14 Kilometern.

Wie die Karlsruher Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall an der Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Süd in Fahrtrichtung Karlsruhe. Mehrere Fahrzeuge sind offenbar beteiligt, darunter auch ein Lkw. Eine Person ist nach Angaben der Polizei schwer verletzt. Nähere Informationen liegen bislang noch nicht vor. 

Aktualisierung, 17 Uhr

Ein Schwerverletzter sowie ein Sachschaden von über 15.000 Euro und erhebliche Verkehrsbehinderungen waren am Dienstagmittag die Folgen eines Unfalles auf der Autobahn A8 nahe der Anschlussstelle Pforzheim-Süd.

Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen gegen 11.30 Uhr in Richtung Karlsruhe unterwegs, als sich der Verkehr auf allen drei Fahrstreifen staute und er abbremsen musste.

Eine ihm folgende 20-jährige Fahrerin erkannte die Situation zu spät und prallte offensichtlich ungebremst auf den Vordermann, so dass dieser nach rechts abgewiesen wurde. Nachdem er hier gegen einen stehenden Sattelzug gestoßen war, schleuderte das Auto zurück und prallte schließlich auf die mittlere Betongleitwand.

Der hinter dem Lenkrad eingeklemmte und beim Aufprall schwer verletzte Fahrer wurde nach seiner Befreiung durch die Feuerwehr vom per Hubschrauber herbeigeeilten Notarzt erstversorgt und anschließend in eine Pforzheimer Klinik geflogen.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der bis dahin nur über den Standstreifen abfließende Verkehr konnte allerdings auch dann noch nicht freigegeben werden, da wegen ausgelaufener Schmier- und Betriebsstoffe eine Nassreinigung der Fahrbahn erforderlich war.

Mit Fortschritt der Reinigungsarbeiten waren ab 13.45 Uhr die Fahrstreifen nach und nach wieder befahrbar. Auch in der Folge baute sich der teilweise bis zu 14 Kilometer lange Rückstau nur zögerlich ab, so dass die Autofahrer auf ganz erhebliche Geduldsproben gestellt waren.

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