Pforzheim Pforzheim: Oberbürgermeister Boch will Ruf verbessern

Pforzheims Ansehen im Land soll sich nach dem Willen des neuen Oberbürgermeisters Peter Boch (CDU) verbessern. Es gelte, positive Themen zu besetzen, sagte der 37-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir haben eine gute Ausgangslage, wir haben Top-Unternehmen." Er wolle erreichen, dass nicht nur über die Innenstadt gesprochen wird, Pforzheim bestehe aus vielen lebendigen Stadtteilen. "Sie werden nie hören, dass ich negativ über die Stadt sprechen werde." Boch ist seit dem 1. August Oberbürgermeister der Stadt, zuvor war er Bürgermeister in Epfendorf (Kreis Rottweil).

Pforzheim mit heute gut 122.000 Einwohnern war im Zweiten Weltkrieg durch einen verheerenden Bombenangriff in großen Teilen völlig zerstört worden. Der zuvor mittelalterliche Stadtgrundriss wurde anschließend autogerecht mit breiten Straßen überplant. Die Innenstadt ist heute von nüchternen Zweckbauten geprägt.

Pforzheims Arbeitslosigkeit liegt über dem Landesdurchschnitt, in der Stadt leben überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund, sie ist eine Hochburg der AfD. Boch will auf den kontinuierlichen Dialog mit den Bürgern setzen. "Steter Tropfen höhlt den Stein", sagte er.

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