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Niefern-Öschelbronn Mit über 96 Sachen zu schnell: 33-Jähriger rast über A8 bei Pforzheim

Mit drei Monaten Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von 600 Euro muss ein 33 Jahre alter BMW-Fahrer aus dem Rhein-Neckar-Raum rechnen. Er war laut Polizei vergangenen Freitag auf der A8 bei Pforzheim zu schnell unterwegs.

So konnten die Beamten bei einer Lasermessung des Autobahnpolizeireviers Pforzheim zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und -Ost, unmittelbar vor der Rastanlage "Enztal", um 23.42 Uhr eine Geschwindigkeit von 202 km/h messen. Nach Abzug der Toleranz blieben laut Polizei bei erlaubten 100 km/h bedenkliche 96 km/h zu viel. Das teilt die Polizei in einem Pressebericht mit. Der Mann muss nun einige Zeit auf seinen Führerschein verzichten.

 

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Kommentare (11)
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  •   kritiker_2014
    (241 Beiträge)

    Leider gibt es beim Bußgeld
    und Punkte eine Obergrenze.Da spielt es dann keine Rolle mehr ob jemand mit mehr als 71 km/h oder 100 km/h zu schnell unterwegs ist.Mehr als 600 Euro,zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot sind nicht drin.
    Der Katalog sollte mal angepasst werden.Vor allem sollte das Einkommen mit einbezogen werden.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    ...da könnt ich brechen....
    Bin ja keiner aus der Abteilung "Lebenslänglich für alles" - aber irgendwie passt das Strafmaß hier wirklich nicht. Hauptsache die Leute, die morgens aus Versehen 8 km/h zu schnell ins Geschäft fahren. flächendeckend zur Kasse bitten.

    Ehrlich - 100 Kilometer zu schnell - wenn das kein Nachweis dafür ist, daß der Mann nicht für den Straßenverkehr geeignet ist, weiß ich auch nicht.
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  •   NeoTiger
    (418 Beiträge)

    .
    Die Strafen des Bußkatalogs berücksichtigen, dass viele Menschen beruflich auf ihr Auto angewiesen sind und gewähren selbst bei hohen Verstößen noch einmal einen dicken "Warnschuss", damit der Täter sein Verhalten überdenkt und ändert.

    Deswegen haben wir ja die Verkehrssünderkartei in Flensburg: wer die Warnschüsse weiter ignoriert, verliert irgendwann seinen Lappen für immer.
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  •   rosi
    (284 Beiträge)

    Beweist doch nur, dass das Limit zu niedrig ist
    wenn man es so stark überschreiten kann zwinkern
    Im Ernst, ich finde dieses Tempo auf der kompletten A8 viel zu hoch, auch wenn es stellenweise "erlaubt" ist
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  •   betablocker
    (621 Beiträge)

    Da ist
    es halt bolzgerade und es geht auf 100 runter wegen der Fahrbahnverengung, der Einfahrt zur Raststätte und dem folgenden starken Gefälle. Ich bin da eine Weile nicht mehr gefahren, aber konsequenterweise müsste ab PF-Süd 120 sein, falls das nicht mittlerweile realisiert ist.
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  •   haku
    (3773 Beiträge)

    Lächerliche Strafen
    Je 5 km/h Überschreitung drei Monate Entzug, ein Punkt und eine in Tagessätzen geregelte Geldstrafe, vielleicht noch gewichtet mit Anschaffungswert des gefahrenen Wagens...
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  •   NeoTiger
    (418 Beiträge)

    Du fährst selbst kein Auto, oder?
    Selbst der regelkonformste Autofahrer muss hin- und wieder kurzfristig das Tempolimit brechen um eine Gefahrensituation abzuwehren oder Verkehrsbehinderung zu vermeiden wenn er in eine unvorhersehbare Situation gekommen ist. Da ist das schon ärgerlich genug, wenn man just in dem Moment gemessen wurde und eine Verwarnung ins Haus flattert.

    Die Schweizer kombinieren das wenigstens mit Streckenabschnittskontrolle, so dass solche kurzen Momente dem Fahrer nicht unbedingt zur Last gelegt werden - bei ihren hohen Strafen.
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  •   Beiertheimer
    (848 Beiträge)

    Wie bitte?
    Zitat von NeoTiger Selbst der regelkonformste Autofahrer muss hin- und wieder kurzfristig das Tempolimit brechen um eine Gefahrensituation abzuwehren....

    Wäre es nicht angebracht in einer Gefahrensituation zu bremsen oder gilt bei Ihnen die Theorie das wenn man schneller am Ziel ist die Zeit für einen Unfall reduziert wird.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    Selbst der regelkonformste Autofahrer muss hin- und wieder kurzfristig das Tempolimit brechen um...
    ....um hundert km/h? DIE Gefahrensituation will ich sehen. Ich hab geade in den letzten 2 Wochen auf Land- und Schnellstraßen verschiedener Länder 3000 km abgespult - ich will nicht ausschließen, daß ich da ab und an -auch verkehrsbedingt- 10 oder 20 km/h zu schnell gefahren bin.

    Aber 100 mehr sind schlicht ein Zeichen von fehlenden Tassen im Schrank. Und die Strafe dafür ist lächerlich.
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  •   betablocker
    (621 Beiträge)

    Entzug
    gibts erst ab drei Monaten, alles drunter ist Fahrverbot. Zumindest war das vor 23 Jahren noch so. grinsen
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