Pforzheim A8 bei Pforzheim: Auffahrunfälle verursachen lange Staus

Zwei Auffahrunfälle mit jeweils mehreren beteiligten Fahrzeugen haben am Montagvormittag in Fahrtrichtung Karlsruhe für lange Staus mit bis zu acht Kilometern Länge geführt. Das teilt die Polizei am Montag in einer Pressemitteilung mit.

Auf Höhe von Eutingen kam es demnach gegen 8.45 Uhr auf der linken Fahrspur der A8 zu einem Auffahrunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen. "Ein noch unbekannter Fahrer eines braunen BMW Coupé mit Wormser Kennzeichen bremste beim Übergang von zwei auf drei Fahrspuren plötzlich grundlos ab," so die Polizei.

Die Fahrerin eines nachfolgenden Autos musste bis zum Stillstand abbremsen und ein ihr nachfolgendes Auto fuhr auf. In deren Fahrzeug wurden nach den Angaben der Polizei alle drei Insassen verletzt und kamen unter Einsatz von drei Rettungsteams mit Notarzt in Krankenhäuser. Leichte Verletzungen trugen die beiden Insassen des aufgefahrenen Fahrzeugs davon.

Der BMW-Fahrer setzte unterdessen seine Fahrt fort. Die Fahndung nach ihm blieb laut Polizei bisher ohne Ergebnis. Die beiden unmittelbar an dem Unfall beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Erst gegen 10.10 Uhr standen wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung. Durch den Unfall bildete sich ein Stau von bis zu acht Kilometern Länge.

Weiterer Auffahrunfall auf Höhe von Öschelbronn

Ein weiterer Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen ereignete sich laut Polizei gegen 11.20 Uhr auf gleicher Strecke in Höhe von Öschelbronn. Glücklicherweise wurde hier niemand verletzt.

Etwa 400 Meter vor der dortigen Fahrbahnverengung von drei auf zwei Spuren fuhr der 30-jährige Fahrer eines 3,5-Tonners auf der mittleren Fahrspur gegen das rechte Heck eines verkehrsbedingt haltenden Autos. Dessen Fahrzeug wurde nach den Angaben der Polizei noch gegen zwei davor haltende Autos geschoben.

"Zeitweise waren der mittlere und rechte Fahrstreifen gesperrt. Es bildete sich ein bis zu sieben Kilometer langer Rückstau. Zwei der vier beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden," berichtet die Polizei am Montag. Insgesamt entstand hier ein Sachschaden von insgesamt 30.000 Euro.

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