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20.05.2012 06:27
 
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Pfinztal-Berghausen: Tempo 30 soll auf B10 für weniger Lärm sorgen [10]

(Symbolbild)
Bild:ErS

Kreis Karlsruhe (ps/mda) - Lärm und Abgase: Pfinztal-Berghausen ist durch die beiden Bundesstraßen, der B10 und der B293, besonders betroffen. Daher hatte die Gemeinde Pfinztal beantragt, Tempo 30 ganztags einzurichten und darüber hinaus beide Straßen für den Lkw-Verkehr ab 7,5 Tonnen zu sperren. Das Landratsamt Karlsruhe ordnete jetzt eine Geschwindigkeitsbegrenzung an. Eine örtliche Sperrung für Lkw sei nach derzeitigem Stand aber nicht zulässig.
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Auf Grundlage der Anfang des Jahres vorgelegten aktuellen Verkehrszahlen konnte das Landratsamt die erforderlichen Lärmberechnungen durchführen. Nachdem die Lärmberechnung ergeben hat, dass in den Ortsdurchfahrten die Richtwerte an mehreren Stellen sowohl tags wie auch nachts überschritten werden, wird das Landratsamt in Pfinztal-Berghausen kurzfristig Tempo 30 ganztägig in weiteren Bereichen der Ortsdurchfahrt anordnen, um sofort konkrete Verbesserungen zu erreichen. Das Regierungspräsidium hat hierzu bereits die erforderliche Zustimmung signalisiert.

Örtliche Sperrung für Lkw nicht zulässig

Die beiden Bundesstraßen an Ort und Stelle für den Verkehr zu sperren ist dagegen nicht möglich, weil straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen als Mittelbekämpfung dann ausscheiden, wenn sich die Verhältnisse an Ort und Stelle nur dadurch verbessern, dass an anderer Stelle neue Unzulänglichkeiten auftreten, heißt es weiter. Genau dies wäre bei einer Sperrung von Berghausen der Fall: Der Lkw-Verkehr müsste sich dann auf die B3 beziehungsweise die B35 verlagern, deren Ortsdurchfahrten in Weingarten und Bruchsal bereits heute ähnlich stark belastet sind.

Abhilfe kann möglicherweise nur eine großräumige Sperrung für den sogenannten "Mautausweichverkehr" bringen, der Lkw über zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht aus der Region halten würde. Eine solche Sperrung besteht für die B3, B35, B10, B293 und B294 in der Region bereits seit 2006 für die Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr. Landrat Christoph Schnaudigel kündigte an, sich an das Verkehrsministerium zu wenden, um zu erreichen, um die Diskussionen, die unmittelbar nach Einführung der Straßenmaut schon einmal geführt wurden, wieder in Gang zu bringen.

Mehr zu: "Tempo 30" Lärm Lärmschutz B10 B293



Kommentare [10]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (55 Beiträge) | 20.05.2012 09:42
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    Selbstgemachte Probleme
    Die sollen nicht jammern. Hätten schon vor Jahren den Tunnel haben können. In Grötzingen klappts doch auch. Aber wer nicht will... der muß halt mit dem Verkehr leben^^
  • (107 Beiträge) | 20.05.2012 11:51
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    Dieser
    Tunnel ist das reinste Nadelöhr! Der bringt zu den Stosszeiten rein gar nichts, weil die eine Hälfte durch den Tunnel fährt und die andere oben lang, durch Grötzingen. Der Fehler hierbei ist die Fussgängerampel am Grenzweg. Eine Fussgängerbrücke und/oder mehrere alternative Verbindungen nach Grötzingen könnten Abhilfe schaffen. In anderen Orten mit Bundesstrasse klappt des doch auch mit Durchgangsverkehr...
  • (6672 Beiträge) | 20.05.2012 12:35
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    !
    Zitat:
    Dieser Tunnel ist das reinste Nadelöhr! ... Der Fehler hierbei ist die Fussgängerampel am Grenzweg

    Es ist wie bei der Rheinbrücke:
    Nicht Brücke oder Tunnel sind das Nadelöhr, sondern die Straßen dahinter!
    Der Tunnel in Grötzingen bringt den Grötzingern viel!

    Ein Tunnel in Berghausen hätte sich nur gerechnet, wenn man eine naturschutzrechtlich völlig inakzeptable B293-Trasse durch's Wöschbacher Tal angeschlossen hätte.
    Die B293 durch 2 kleine Ortsumfahrungen bei Berghausen und Jöhlingen zwischen KA und HN ortsdurchfahrtenfrei zu machen, ist m.E. richtig.
    Darüber hinaus im Pfinz- und Kämpfelbachtal ein neues Fass aufzumachen durch eine Kette von Tunneln, ist nicht nur unbezahlbar, sondern nach fertigem sechsspurigen Ausbau der parallelen A8 und wegen der parallelen mehrgleisigen Bahnstrecke auch völlig überflüssig.
  • (55 Beiträge) | 20.05.2012 17:25
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    Ewige Diskussionen...
    Wie lange wird über das Thema schon diskutiert? Zu jenen Zeiten war Umweltschutz, Geldmangel, etc pp noch gar kein Thema.

    Zitat:
    "Nicht Brücke oder Tunnel sind das Nadelöhr, sondern die Straßen dahinter!
    Der Tunnel in Grötzingen bringt den Grötzingern viel!"

    Dass immer wieder in Grö auch "oben lang gefahren wird" ergibt sich aus genau dieser Nadelöhrsituation in Berghausen, weil sie sonst im Tunnelrückstau stehen (bringt aber nix, am Tunnelausgang staut sichs dann da ja auch)! Und die Ampel am Grenzweg ist meines Wissens nach eh nur ne Bedarfsampel, also kann sie ncht (allein) für den Rückstau verantwortlich gemacht werden..
  • (107 Beiträge) | 20.05.2012 18:50
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    Mir
    ist es ehrlich gesagt egal, was Schuld an den Staus ist. ich fahre immer in die andere Richtung zur Arbeit, bzw. nach Feierabend heim! Mir fällt es nur auf, dass es nach der Ampel am Grenzweg wieder "flüssig" läuft... d.h. sie bremst den Verkehr! Aber wie kommt man ohne die Ampel auf die B10? Gar nicht weil wir deutschen so engstirnig sind und niemand reinlassen... weiter so zwinkern
  • (6672 Beiträge) | 20.05.2012 19:23
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    !
    Wäre die Ampel nicht, dann wäre der Stau mitten in Berghausen.
    Es ist nachvollziehbar, dass die Berghausener davon nicht begeistert wären.
  • (58 Beiträge) | 20.05.2012 12:37
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    Fußgängerbrücke
    Die hat man ja faktisch schon gebaut.
    Die Brücke über die AVG- und DB-Gleise ist ja bewusst länger gebaut, da ja bereits eine Verlegung der B10 geplant ist, welche (i-wann mal...)zuerst unter der Brücke durchführen und anschließend dann in den zu bauenden Berghausener Tunnel abtauchen soll..
  • (6672 Beiträge) | 20.05.2012 19:29
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    !
    Auf dem Tunnel würde ich die nächsten Jahrzehnte nicht bauen ...
    Ich hoffe, auch die alternative B293-Umgehung Berghausens baut darauf, unter die Fußgängerbrücke zu kommen ... Schaun mer mal ...
  • (195 Beiträge) | 20.05.2012 20:05
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    Komplettsperrung
    für alle PKW/LKW (Anlieger frei) würde sowohl das Problem mit dem Lärm als auch mit dem Rückstau lösen. Es gibt kein Recht darauf Anwohner zu belästigen.
  • (151 Beiträge) | 20.05.2012 20:19
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    Seit über 70 Jahren nur Diskussionen und Quertreiberei
    Die Verantwortlichen sind seit Jahren gegen die Lösungen von Land und Bund. Es hätte schon längst eine Umgebung gegeben, wenn Gemeinderat und einzelne Bürger mit Einsprüchen dagegengegangen wären.
    Der zweite Fehler war die Errichtung des Baugebietes Untere Au, mit der die Umgehung der B293 erschwert wurde.
    Das sogenannte Nachtfahrverbot bringt gar nix, weil noch nie kontrolliert wurde, die 30er Zone wird viel zu selten kontrolliert.
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