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Zweite Rheinbrücke spaltet Karlsruhe: ka-news erklärt warum [45]

Karlsruhe (mda) - Eine Brücke spaltet die Stadt: Seit Jahren wird über den Bau einer zusätzlichen Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth und damit zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz diskutiert. Parteien, Organisationen und Umweltverbände streiten vehement über das Konstrukt. ka-news beantwortet die wichtigsten Fragen zu dem umstrittenen Projekt.
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Planung zweite Rheinbrücke
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Die Planungen zur zweiten Rheinbrücke spalten die Stadt.
Foto: (RP Karlsruhe)

Was leistet die bestehende Brücke?

Die bestehende Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau ist die einzige Ost-West-Verbindung für den Wirtschaftsraum Südpfalz, Mittlerer Oberrhein und Nordelsass. Weitere Rheinquerungen befinden sich erst in etwa 25 Kilometern Fluss auf- und abwärts. Täglich überqueren etwa 80.000 Fahrzeuge die Brücke. Sie wurde 1966 im Zuge der B10 gebaut. Die Tragseil-Brücke besteht aus zwei Fahrbahnen mit einer Breite von je 11,25 Meter.

Reicht eine Rheinbrücke etwa nicht aus?

Laut Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) nicht. Das RP geht von steigenden Verkehrszahlen aus. Die Planer beziehen sich auf ein Gutachten, dass im Jahr 2025 von täglich bis zu 100.000 Fahrzeugen auf der Brücke ausgeht. Als die Brücke im Jahr 1966 erstmalig für den Verkehr freigegeben wurde, sei diese hohe Belastung nicht absehbar gewesen. Die Planer gingen damals von 32.000 Fahrzeugen aus. Die Wichtigkeit einer zusätzlichen Brücke wird mit der "Bewältigung der anhaltenden Verkehrszuwächse auf der bestehenden Rheinbrücke" begründet.

Wie lange hält die bestehende Brücke der Belastung noch stand?

Das hohe Verkehrsaufkommen nage an der Substanz des Konstrukts, so dass die Brücke schon 2015 an ihr Lebensende kommen könnte, heißt es im Erläuterungsbericht des Regierungspräsidiums Karlsruhe (RP). Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen seien daher bald erforderlich. Hierfür müsste die Brücke vermutlich vollständig gesperrt werden. Dadurch drohe nach Ansicht der Befürworter ein Verkehrskollaps in der Region. Denn die Brücke sichere die Lebensader für den wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Austausch der Menschen. Für den Wirtschaftsraum sei daher ein zweiter Rheinübergang dringend erforderlich.

Stimmt es, dass zwei Verkehrsgutachten zu unterschiedlichen Ergebnissen führten?

Ja. Grundlage für die aktuelle Planung bildet eine Untersuchung des Büros Modus Consult. Diese geht im Jahr 2025 von einem Verkehrsaufkommen auf der Brücke von etwa 100.000 Fahrzeuge täglich aus. Laut einem von der Stadt Karlsruhe in Auftrag gegebenen Gutachten von der Firma PTV sei bis 2025 von keinem nennenswerten Verkehrszuwachs auszugehen. Die Verkehrsmenge würden nur auf 85.900 Fahrzeuge pro Werktag steigen. Gegner sehen aufgrund dieser Zahlen keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Brücke.

Was muss geklärt werden, bevor eine Brücke gebaut wird?

Zuerst wird in einer Bedarfsplanung ermittelt, ob eine Brücke überhaupt erforderlich ist. In einem sogenannten Raumordnungsverfahren soll eine geeignete Trassenführung gefunden werden. Folgend wird in einem Streckenentwurf die Straße geplant und die Kosten ermittelt. Im Planfeststellungsverfahren wird dann das Baurecht für die Straße geschaffen. In Rheinland-Pfalz wurde ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. Auf badischer Seite wurde auf ein solches verzichtet, da durch bestehende Industrieanlagen die Linienführung grob vorgegeben sei, so das RP.

Was ist ein Planfeststellungsverfahren?

Das Planfeststellungsverfahren ist ein besonderes, streng formalisiertes Genehmigungsverfahren über die Zulässigkeit beispielsweise einer Straßenbaumaßnahme. Das Verfahren beinhaltet ein gesondertes Anhörungsverfahren und endet mit einem Planfeststellungsbeschluss. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für die Genehmigung der Maßnahme. Auch Träger öffentlicher Belange sowie Umweltverbände werden angehört. Das Planfeststellungsverfahren wurde am 25. März 2011 eingeleitet. Die Planung zur zweiten Rheinbrücke wurde aufgespaltet. Jedes Bundesland plant nur einen Teil der Brücke sowie deren Anschluss. Gegner kritisieren diese Aufspaltung.

Kann ich Einspruch gegen das Projekt erheben?

Ja. Die Pläne für das gesamte Vorhaben wurden in den betroffenen Kommunen parallel offen ausgelegt. Bürger hatten bis zum 8. Juni 2011 die Möglichkeit Einwände gegen das Vorhaben zu formulieren. Das RP prüft derzeit die Einwendungen und Stellungnahmen. Bis wann die Prüfung abgeschlossen sei, stehe noch nicht fest, so das RP auf ka-news-Nachfrage.

Wie sieht die aktuelle Planung aus?

Im Zuge der Linienfindung zwischen Karlsruhe und Wörth wurden seit 1997 zahlreiche Varianten entwickelt. Die vorliegende Planung des Regierungspräsidiums Karlsruhe (RP) beinhaltet den Bau einer Straßenbrücke etwa 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Rheinbrücke. Die Brücke soll an die linksrheinische B9 und die Raffineriestraße anschließen. Auf badischer Seite ist ein Anschluss an die B10 - Südtangente - am sogenannten Ölkreuz geplant.

Löst die geplante zweite Rheinbrücke die Stauproblematik?

Nicht unbedingt. Auch Befürworter fordern daher Nachbesserungen der Planung. Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO)  besteht unter anderem auf eine Anbindung bis zur B36. Auch Vertreter von Umweltverbänden meinen, dass die aktuelle Planung ohne das Folgeprojekt "Anbindung B36 - Nordtangente Karlsruhe" keinen Sinn ergebe. Denn die Fahrbahnverengung auf zwei Spuren zwischen der alten Rheinbrücke und der Abfahrt Rheinhafen bleibe erhalten und die Stauproblematik ungelöst. Einen Anschluss an die B36 und den Bau einer Nordtangente lehnen Umweltschützer aber kategorisch ab.

Was spricht gegen eine Nordtangente?

Kritiker weisen darauf hin, dass der Bau einer zusätzlichen Rheinbrücke zu einer erhöhten Verkehrsbelastung in Karlsruhe führen und damit den Druck für den Bau der sogenannten Nordtangente - also eine durchgängige Bundesstraße von der B9 zur A5 - erhöhen würde. Damit seien negative Auswirkungen für Anwohner sowie Natur und Umwelt verbunden. Der CDU -Kreisvorsitzender Ingo Wellenreuther sieht indes den Bau der Nordtangente und einer zweiten Rheinbrücke als optimale Lösung. "Aber ich sage klipp und klar: Hände weg vom Hardtwald. Ich bin strikt gegen eine Abholzung und Durchschneidung des Hardtwalds. Die Lösung einer Untertunnelung des Hardtwaldes halte ich allerdings für attraktiv", sagte der CDU-Politiker im vergangenen Jahr gegenüber ka-news.

Was kritisieren Umweltverbände?

Ein länderübergreifendes Bündnis aus rund 30 Naturschutzverbänden und Bürgervereinen aus Karlsruhe und der Südpfalz stellt sich gegen das Projekt. Große Mängel sieht das Bündnis unter anderem beim Naturschutz: Die heimischen Tier- und Pflanzenarten würden in den Planungen nicht ausreichend beachtet. Seltene Tierarten seien in Gefahr.

Was sagt der Karlsruher Gemeinderat?

Der Karlsruher Gemeinderat ist gegen eine zweite Rheinbrücke, wie sie aktuell vom Bund geplant wird. Während sich die CDU und das Bürgermeisteramt für eine zweite Rheinbrücke aussprachen, aber deutliche Nachbesserungen bei der Planung verlangten, votierten Grüne, SPD, Karlsruher Liste (KAL), Freie Wähler (FW), Linke und Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) gegen den geplanten Bau. Auch die FDP sieht eine zweiten Rheinbrücke zwar dringend erforderlich, aber eben nicht so, wie sie aktuell vom Bund geplant sei. Letztlich wurde ein interfraktioneller Antrag gegen die geplante Rheinbrücke mit 26 zu 19 Stimmen angenommenen

Was kostet das Projekt? Und wer zahlt?

Das Bauprojekt ist im Vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen enthalten. Kostenträger ist der Bund. Die Gesamtkosten betragen rund 107 Millionen Euro. Nach bisherigen Plänen soll die Rheinbrücke bis 2016 gebaut werden.

Kann nicht einfach mehr Verkehr auf die Schiene gebracht werden?

Nach Auffassung des Fahrgastverbands Pro Bahn könnten durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs über 8.000 Pkw während des Berufsverkehrs von der Straße auf die Schiene geholt werden. Die Stadtbahnlinien müssten für Autofahrer attraktiver gemacht werden. Eine weitere Entlastung der Brücke könne durch eine Verlagerung eines teil des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht werden.

Was wird unter der Alternative "Ersatzbrücke" verstanden?

Gegner sagen, es müsse vielmehr das Ziel sein, die bestehende Rheinbrücke zu sanieren oder durch eine neue zu ersetzen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober schlägt daher vor, die alte Brücke durch zwei "halbe Brücken" zu ersetzten. Das Konzept sieht vor, dass zuerst die zukünftige südliche Fahrbahn der neuen Brücke als halbe Brücke zwischen die bestehende Rheinbrücke und die Bahnbrücke gebaut werden soll.

Der gesamte Verkehr könne dann ohne großen baulichen Aufwand auf die neue Halbbrücke verlegt werden. Dann könne die bestehende Brücke ohne eine Beeinträchtigung des Autoverkehrs demontiert werden. Nach der Fertigstellung der nördlichen Halbbrücke würde der gesamte Verkehr auf diesen Brückenteil verlegt. Die südliche Halbbrücke wäre dann verkehrsfrei und würde nach Norden, an die nördliche Halbbrücke, verschoben. Beide Halbstücke zusammen ergeben das abschließende Bauwerk. Der Vorschlag entstammt dem Aktionsbündnis "Pro Ersatzbrücke Maxau".

Kippt die neue grün-rote Landesregierung das Projekt?

Das baden-württembergische Verkehrsministerium plant für den umstrittenen Bau einen sogenannten Faktencheck im Herbst. Danach werde gegebenenfalls neu über das Projekt entschieden. Das sagte Staatsekretärin Gisela Splett kürzlich bei einer Podiumsdiskussion in Karlsruhe. Sie bezweifle, dass sich das Projekt planungsrechtlich durchsetzen lasse und tatsächlich verkehrstechnisch die beste Lösung ist, so Splett.

Derzeit prüft das Ministerium, ob es sich bei dem öffentlichen Faktencheck um einen runden Tisch oder eine Schlichtung handeln wird. Alle Alternativen sollen geprüft und mit intensiver Bürgerbeteiligung diskutiert werden. Das teilte das Ministerium auf ka-news-Anfrage mit. Dieser Faktenchek werde vor den sogenannten Erörterungstermin geschoben. Zweck eines Erörterungstermins im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens ist, die von Einwendern rechtzeitig erhobenen Einwände gegen ein eine Planung zu erörtern. Möglicherweise könnte der Faktencheck bereits ein frühzeitiges Ende der derzeitigen Planungen bedeuten, so ein Sprecher des Ministeriums gegenüber ka-news. Wie der Faktenchecks genau ablaufen soll, werde in vier bis sechs Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir wollen heute in unserer ka-news-Umfrage von Ihnen wissen: Zweite Rheinbrücke - soll die grün-rote-Landesregierung die aktuelle Planung kippen? Stimmen Sie ab!

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Kommentare [45]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (158 Beiträge) | 24.06.2011 00:51
    Super Beitrag!
  • (438 Beiträge) | 24.06.2011 08:35
    Zumindest besser als die BNNb im Rahmen de
    Jedoch stimmt es nicht, dass die Umweltverbände nur den Artenschutz als Gegenargument vorbringen.
    Es gibt eine 100-seitige Stellungnahme, darin befinden sich über 500 Gründe die gegen die vorgelegte Planung sprechen.
    Ein Großteil befasst sich mit der fachlich fehlerhaften Planung, den unvollständigen Unterlagen, der falschen Verkehrsprognose und dem fehlenden Schutz des Menschen in den Bereichen Lebensqualität, Lärm, Erholungsraum und Landschaftsverbrauch.
    Zu den Zahlen sollte man noch sagen, dass Modus Consult 1998 eine Prognose für die Rheinbrücke abga
  • (438 Beiträge) | 24.06.2011 08:41
    2. Teil
    abgab in der für 2010 schon ein Verkehrsaufkommen von 100.000 Fahrzeugen pro Tag erwartet wurde.
    Aktuelle sind es je nach Rechenweg maximal 78.000 und auf diesem Wert stagniert die Belastung seit 5 Jahren.
    Warum sollte also jetzt auf einmal eine Erhöhung um 20 % kommen.
    Für Karlsruhe wurde eine Steigerung der Kfz-Besitzer um 15 % eingerechnet.
    Die Zahl der Kfz pro tausend Bewohner liegt danach in Kalrsruhe über allen adneren Städten in Deutschland.
    Man kann Planungen bewusst schönrechen, hier wurde dazu bewusst in der Planfeststellung betrogen!
  • (395 Beiträge) | 24.06.2011 08:13
    ..Spaltung ?
    Nicht die Rheinbrücke sondern die ewigen Besserwisser und grünen Nein-Sager spalten Karlsruhe !!!!!
  • (438 Beiträge) | 24.06.2011 08:27
    Zum Glück gibt es ja Dich!
    Du bist unser Held und weißt immer die richtige Antwort.

    Deine Angst Verantwortung zu übernehmen und etwas bewusst zu verändern ist patologiosch, oder?
  • (945 Beiträge) | 25.06.2011 16:44
    NEIN-Sager und...
    ... auch noch stolz drauf! Wer sagt auch schon JA zu sinnloser Verschwendung von Sterugeldern???
  • (1329 Beiträge) | 24.06.2011 09:33
    die planung ...
    ... macht in dieser form einfach keinen sinn. die b10 wird keinesfalls entlastet, ebenso nicht die südlichen statdtteile. die palnung ist schlichtweg schäbig.
    eine zweite brücke stellt nur mit einer nordlichen umfahrung eine entlastung dar --- okay und das thema ist ja auch noch nicht ganz vom tisch.
  • (21 Beiträge) | 24.06.2011 09:47
    Alternative: Öffentlicher Verkehr
    Es würde allen Menschen nutzen, wenn der öffentliche Verkehr ausgebaut würde! Unsere Gesellschaft treibt in eine Abhängigkeit vom Auto, die für diejenigen, die nicht Auto fahren, dikriminierend ist!
    Bahnnutzer 100
  • (419 Beiträge) | 24.06.2011 10:22
    .
    ÖPNV-Großprojekte sind in Baden-Württemberg leider nicht mehr durchsetzbar, egal wie sinnvoll sie sind.
  • (5483 Beiträge) | 24.06.2011 13:31
    Du hast nicht
    ganz unrecht, aber mehr Linien auf bestehende Gleise zu legen, sollte nicht viel Protest hervorrufen. Bei der S51/52 gab es jedenfalls keinen (wenig?)
  • (372 Beiträge) | 24.06.2011 21:45
    Wie kommst du darauf?
    Die Murgtalbahn wurde einfach gebaut, ich erinnere mich an keine Durchsetzungsprobleme. Die Schnellstrecke Karlsruhe - Basel ist zwar in Details noch umstritten aber das ist normal. Die Verzögerung hier liegt in der Trägheit des Bauherrn.

    Selbst die hoch umstrittene Bahnstrecke Stuttgart - Ulm ist weiterhin durchsetzbar. Im Bundesverkehrswegeplan ist es drin, wo ist das Problem?

    OK, es gibt noch das Städtebauprojekt Stuttgart 21, das ja auch den Verkehr betrifft. Aber das passt nicht zu Ihrer Aussage, "egal wie sinnvoll es ist", denn ob es sinnvoll ist bzw. ob es überhaupt funktioniert, wissen wir frühestens in drei Wochen.
  • (5483 Beiträge) | 24.06.2011 13:37
    Abgesehen von
    der Aufnahme der Verkehrslast, geht es auch um die Angebotsseite: man schlage einen Radius von 15 oder 25 km um den Karlsruher Marktplatz und sehe sich an, wie gut die darin enthaltenen rechtsrheinischen Orte an den ÖPNV KAs angebunden sind und wie mühsam es teilweise ist, die linksrheinischen per Bahn zu erreichen.

    OK, es ist ein anderes Bundesland "drüben" bzw sogar ein anderer Staat. Das sollte aber für KA als Stadt kein Hinderungsgrund sein. KA braucht 360° seines Umlandes, um gegen Mannheim und Stuttgart auf Dauer nicht ins Hintertreffen zu geraten. Das sehen die Zweitestraßenbrückebefürworter schon richtig. Aber dann stellt sich die Frage umso dringender, warum die Kapazität der Eisenbahnbrücke nicht zuerst genutzt wird.
  • (435 Beiträge) | 24.06.2011 16:16
    Holla
    Hier Bringt es jemand GENAU auf den Punkt.

    Während man fast von jedem Kuhdorf (Sorry finde leider keine andere Wortwahl) im Badischen eigentlich bis zum Marktplatz fahren kann, ist die Pfalzseite nur mit der Line S52 hier "vertreten".

    Die S52 ist aber auch keine alternative für Schichtarbeiter und wer schon neben der B9 wohnt, fährt dann notgedrungen mit dem Auto!!

    Hier sollte der KVV mal was machen.

    Was ist mit der Strecke Lauterbourg nach Wörth bzw. zu Daimler !

    Schaut mal auf die Nummernschilder wie viele aus GER / SÜW und 67er pendeln !! Hier fehlt definitiv eine ÖPNV Angebot / Anbindung.

    Dann kann man sich die 2te sparen bzw. Bessere Alternativen "Suchen" um hier nicht so ein Mist wie Jetzt geplant ist bauen zu wollen.

    Ich schreibe es schon mal für die Dummschw..zer.

    Kannst Ja aus der Pfalz wegziehen nach Khe !!

    Sachverhalt nicht verstanden !
  • (5483 Beiträge) | 24.06.2011 16:43
    der KVV will
    so wie man hört. Es scheint an politischer Unterstützung zu fehlen. Aber statt offene Türen (bei KVV und Bevölkerung) einzurennen, etwas anzupacken und zu schaffen, reitet die neue Landesregierung lieber gegen Windmühlen, pardon gegen einen Bahnhofsneubau; in dieser Stadt, wie heißt sie noch gleich?
  • (5416 Beiträge) | 24.06.2011 16:48
    !
    Du sprichst aber die falsche Landesregierung an bzw. der Umbau des Mainzer Hbf ist schon praktisch fertig ... zwinkern
  • (1329 Beiträge) | 24.06.2011 17:06
    die kvv ...
    kann das aber nicht einfach beschliessen ... gerade im elsass gibt es einwände gegen einen stadtbahnanbindung - da verlust an kaufkraft befürchtet was man auch anchvollziehen kann.
  • (5483 Beiträge) | 24.06.2011 18:21
    ich nicht
    Ich kann das nicht nachvollziehen. Und jeder, der die Legionen von KA-Nummernschildern auf Elsässer Supermarkt-Parkplätzen schon gesehen hat, sicherlich auch nicht.

    Kennzeichen F auf den Parkplätzen von BOC, Max Bahr oder MediaMarkt sind mir hingegen noch nicht so aufgefallen.

    Aber wie auch immer. Wenn man wegen Kaufkrafverlusten in irgendeine Richtung keine weitere Linie auf die andere Seite fahren lässt, darf man auch keine Brücke bauen. Es sei denn natürlich, man ist der Meinung, dass sie ausschließlich dem Fernverkehr dienen wird oder aber grundsätzlich nutzlos ist und nur durch den Bau Geld an ausgewählte Firmen fließen soll.
  • (435 Beiträge) | 25.06.2011 17:07
    Was nur auf dem Parkplatz
    An der Tanke stehen fast nur KA SÜW GER´ler .

    Gut das es die Brücke gibt .

    JA ihre KA-ler tankt doch euren TEUERN ÖKo-Sprit an der Tanke in KA (der REAL ist am billigsten bzw. die JET in Mühlburg !!)

    Aber hier wird gerne die Brücke genommen, weil mit der Bahn gehts Ja nicht.

    Gerne auch Wasser, Kaffee, Bier / Cola usw. in Dosen ohne 25 Cent Pfand !!!

    Immer mal auch ein bissle nachdenken Ihr bzw. WIR KA-ler !!
  • (3235 Beiträge) | 24.06.2011 10:21
    Spaltung: Die Schwaben haben ihren Bahnhof & Wir die Brücke
    Ich bin zwar nicht einer Meinung mit Wellenreuther, aber seine Idee der Nordtangente liesse sich schon realisieren ohne das man den Hardtwald abholzen muss. Man muss die Nordtangente halt so planen, dass so viele bestehende Straßen wie möglich eingebunden und ggf. ausgebaut werden. Dann wäre lediglich die Brücke neu und der Anschluss an diese in der Pfalz.
  • (484 Beiträge) | 24.06.2011 11:11
    Genau
    einfach nur die Quertrasse Leimersheim, Leopoldshafen, Stutensee, A5 bis Weingarten ausbauen.

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