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Karlsruhe Zweite Rheinbrücke: Verfahren noch dieses Jahr abgeschlossen?

Vor mehr als fünf Jahren haben die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein Verfahren für den Bau einer zweiten Rheinbrücke angestoßen. Seither wird viel über die Notwendigkeit einer neuen Brücke gestritten. Im Oktober könnte das Verfahren nun zum Abschluss kommen.

Wie Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup bei einem Medientreffen am Donnerstag verriet, soll noch im Oktober der Planfeststellungsbeschluss für die zweite Rheinbrücke vorliegen. Das Verfahren läuft bereits seit mehr als fünf Jahren. Mit dem Beschluss wäre es dann endgültig abgeschlossen.

Und anderem wird sich der Gemeinderat dann Einschätzung des Oberbürgermeisters mit der Frage beschäftigen müssen, ob die Fächerstadt juristisch gegen die Pläne vorgehen wird. Aktuell steht nach Aussage Mentrups noch die Frage im Raum, ob der "verkehrliche Nutzen dem zu erwartenden Landschaftsverbrauch Rechnung tragen wird". Pfälzische Naturschutzverbände hätten bereits eine Klage gegen Beschluss angekündigt. 

Die Stadt Karlsruhe hatte sich bereits in der Vergangenheit kritisch zu den Plänen für eine zweite Rheinbrücke geäußert. 2011 hatte sich die Fächerstadt in einer Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren gegen die Planung der Brücke ausgesprochen. Der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestags wiederum hatte sich im Juni hinter den Bau der Brücke und der Anbindung an die B36 gestellt. 

 

 

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Kommentare (31)
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  •   kommentar4711
    (1457 Beiträge)

    Antwort auf "keine Ahnung"
    Deine ganze Argumentation beruht doch nur darauf, dass der Rhein Deutschland an der Stelle in zwei Bundesländer teilt. Würdest Du genauso argumentieren wenn es hier keine Landesgrenze geben würde? Wenn es nicht darum gehen würde Wörth, Kandel und Landau mit Karlsruhe zu verbinden sondern Bretten und Bruchsal? Und hör' mir auf damit, dass die ja keiner gezwungen hat dort hin zu ziehen und hier zu arbeiten. Bei uns in der Firma würde alles zusammenbrechen wenn die Kollegen aus Pfalz und Frankreich morgen nicht mehr kommen und wenn die alle hier her ziehen wollen explodieren die Kosten für Wohnraum noch mehr, das sind beides keine Alternativen. Eine Stadt wie KA brauch ein Einzugsgebiet mit 360-Radius und keines mit 180 Radius.
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    Dieses
    Pfalz-Ba-Wü 'Problem' ist so künstlich aufgebauscht wie das Karlsruhe-Schwobe 'Problem'. Darum gehts auch bei der Brücke nicht. Nicht um die Leute die da drüberfahren, sondern um das Kompetenzgerangel zwischen den Bundesländern. Hier sieht man eben mal wieder die Nachteile des föderalen Systems. Es ist nicht grundsätzlich schlecht, aber eben auch bei weitem nicht optimal.
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  •   alpinium
    (5477 Beiträge)

    Dieses Pfalz-Ba-Wü 'Problem'
    ist es auch nicht. Es geht schlicht und ergreifend darum, dass man nicht nach der Besten Lösung sucht sondern nach einer Lösung strebt die einen lange von der CDU-KA geträumten Traum verwirklicht, nämlich die Nord-Tangente. Denn betrachtet man sich die Planungen mal genauer, dann ist diese 2. Brücke der Einstiegshebel in die Nord-Tangente. Und Karlsruhe hat schon eine Tangente die Lärm und Dreck mitten in die Stadt befördert. Die Nord-Tangente würde dies in weitere 7 Stadtteile bringen. Das hat auch zur klaren Nichtwahl vom OB-Kandidaten Wellenreuther geführt, weil er sich so vehement für die 2. Brücke und die Nord-Tangente ausgesprochen hat.
    Und es wird eine Umfahrung Karlsruhes für den Schwerlastverkehr gebraucht und keine Durchfahrung, was diese Brücke und Nord-Tangente nun mal sind. Daher ist das Brückenkonzept nicht zielführend. Und das sollten CDU und Brückenfans endlich begreifen.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    !
    "Nichts gelernt die CDU."

    Selbst die "Autofahrer für Deutschland" sind hier in KA ja gegen die unsinnige Brücke ...
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  •   JuliusM
    (1994 Beiträge)

    red
    doch nicht so nen Scheiß.
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  •   Ein_Gravierend
    (107 Beiträge)

    Hobbylos?
    Nebenbei wurde auch ein konstruktiver Vorschlag gemacht.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    !
    Ach, Du kennst doch sicher die Weisheit, dass, wenn einem die Argumente ausgehen, man dann persönlich wird. In diesem Sinne ist doch stark zu vermuten, dass er keine Sachargumente hat und ich somit Recht habe. Man müsste ihm dafür danken, dass er mich bestätigt hat! zwinkern

    In der Tat: Wer lesen kann und offen ist, findet in meinem Beitrag mehr Dafür als Dagegen ...
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  •   Mammut
    (560 Beiträge)

    Hat es jemals ein sinnvolles Argument .....
    ...gegen die zweite Rheinbrücke gegeben?
    Könnte höchstens zu der Zeit gewesen sein, als es noch keine erste Rheinbrücke gab.
    Ich gehe aber davon aus, wenn die "Sanierung ohne Vollsperrung" kommt, ist die Rheinbrücke dauerhaft gesperrt.
    Dann kanns mit dem Bau der neuen ersten Rheinbrücke gar nicht schnell genug gehen.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    ein sinnvolles Argument?
    VIELE!
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  •   kommentar4711
    (1457 Beiträge)

    Na dann...
    ... als mit der ausführlichen und sachlichen Darstellung Ihrer Argumente haben Sie mich voll überzeugt lieber mueck.
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