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Karlsruhe Zweite Rheinbrücke: SPD-Finanzminister fällt Grünen in den Rücken

Sehr verwundert zeigt sich die Karlsruher Grüne-Gemeinderatsfraktion über die wiederholten Äußerungen vom baden-württembergischen Finanzminister Nils Schmid (SPD) , in denen er sich für den Bau einer zweiten Rheinbrücke ausspricht. Der Finanzminister durchkreuze die Bemühungen der Brückengegner, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dazu Fraktionssprecherin Bettina Lisbach: "Wir erwarten, dass die neue Landesregierung die Interessen von Karlsruhe und auch die Mehrheitsbeschlüsse des Gemeinderats ernst nimmt. Mit der Einrichtung einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe zur Lösung der mit der Rheinquerung verbundenen Probleme wurde auch der richtige erste Schritt getan."

Öffnung "Knielinger Pförtner"

Der Finanzminister durchkreuze diese Bemühungen des Verkehrsministeriums, indem er auf den Bau einer zweiten Brücke dränge. Aus Sicht der Grünen-Fraktion müss stattdessen die Sanierung der bestehenden Brücke nach dem im Faktencheck vorgestellten neuen Verfahren schnellstmöglich vorangetrieben werden.

Johannes Honné, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, ergänzt: "Der Faktencheck hat eindeutig ergeben, dass eine weitere Straßenbrücke den Stau eben nicht beseitigen würde. Stattdessen sollte intensiv geprüft werden, ob und mit welchen Begleitmaßnahmen der regelmäßige Stau tatsächlich verhindert werden kann."

Einer Öffnung des "Knielinger Pförtners" stehen die Grünen offen gegenüber. "Das würde sicher weniger als eine neue Brücke kosten, und tatsächlich eine Entlastung bringen", so Honné. Auch Verbesserungen im Bahn-Verkehr sei für die Partei weiterhin eine ernst zunehmende Option.

Finanzminister Schmid hatte beim Neujahresempfang der Karlsruher Industrie- und Handelskammer (IHK) am 9. Januar vor 1.500 geladenen Gästen gesagt, dass sich die Landesregierung sowohl für den Rastatter Tunnel einsetzen als auch "selbstverständlich eine zweite Rheinquerung unterstützen" werde.

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Kommentare (49)
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    eine 2 te A5 muss her
    Jetzt schon ist die A5 völlig überlastet, dauernd ist Stau. Und wenn dann erstmal ein Tanklaster drauf explodiert sein wird, dann können die Mannheimer nicht mehr zu uns kommen.

    Eine 2 te A8 muss her.Jetzt schon ist die A8 völlig überlastet, dauernd ist Stau. Und wenn dann erstmal ein Tanklaster drauf explodiert sein wird, dann können die Stuttgarter nicht mehr zu uns kommen.

    Eine 2 te Eisenbahnbrücke muss her. Jetzt schon würde man im Grunde mehr Züge drauf fahren lassen gehabt haben wollen als drauf passen täten. Und wenn dann erstmal ein Tankschiff dagegen gedonnert sein wird, dann kann der Daimler nicht mehr nach Osten ausliefern.

    Eine 2 te B36, ach nee, das wäre wirklich übertrieben.
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  • unbekannt
    (223 Beiträge)

    DIE LÖSUNG (TM)
    Wir brauchen keine Rheinbrücke! Ich habs! Verdammt, warum bin ich nicht eher darauf gekommen!
    Wir verlegen den Rhein an die Badisch Schwäbische Grenze und wehe dort will einer eine Brücke bauen! Da wo frühr der Rhein war, kann man dann bequem eine Strasse bauen!
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  • unbekannt
    (139 Beiträge)

    So ein Unsinn
    Kanst Du nicht lesen?
    Ich denke, wir brauchen eine weitere Rheinbrücke --> aber nicht im Stadtgebiet von KA. Wir haben hier die B3, die B10, die B36 und die Autobahnquerspange 'Südtangente' von der A65 zur A5/A8 mit jeder Menge Durchgangsverkehr. KA ist wahnsinnig belastet von vermeidbarem Verkehr. Wir brauchen Entlastung in KA, d.h. eine Autobahnweiterführung von der A65 zur A5/A8 außerhalb von KA. Kapier dies bitte. Endlich.
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  • unbekannt
    (139 Beiträge)

    Weitere Rheinbrücke wo, wofür und warum
    Schaut doch bitte alle einmal in einen Autoatlas und seht euch das deutsche Autobahnnetz an. Es gibt nur wenige Lücken. Eine gravierende Lücke im Autobahnnetz besteht im Raum KA zwischen der A65 und der A5/A8. Diese Lücke wird derzeit durch Mißbrauch der innterstädtischen Entlastungsstraße namens Südtangente, die noch nicht einmal durchgehend eine Bundesstraße ist, behelfsmäßig geschlossen. Natürlich brauchen wir eine weitere Brücke, eine Autobahnbrücke und ein Autobahnlückenschluss südlich von KA mit Ausfahrten zur südlichen B36 und B3. Damit sind alle Verkehrsprobleme in und um KA dauerhaft erledigt. Es gibt keine andere Lösung und die Bevölkerung von KA wäre mit dem berühmten Klammernbeutel gepudert, wenn sie eine weitere 'Scheinlösung' hinnehmen würde. Das kann kein Mensch erwarten, auch nicht die Herren Schmid, Kühner, Fehnrich, Wellenreuter und Bechtold.
    Es wird Zeit, in KA endlich Verkehrspolitik für und nicht gegen die Bevölkerung gemacht wird.
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  •   Einauge
    (334 Beiträge)

    Skater und Radfahrer
    ... dürfen nach derzeitiger Planung die neue Brücke nicht benutzen. Sollte die alte Brücke – wie es mal geplant war – für die Renovierung bis zu einem Jahr gesperrt werden, hätten sie ein Problem. Diese Sperrung wird aber wohl nicht mehr erforderlich werden. (Die neue Brücke könnte auch den Kfz-Verkehr für diese Zeit ohnehin nicht aufnehmen, da sie eine deutlich geringere Kapazität hat.)
    Problematischer ist, dass Radfahrern und Skatern nach der bisherigen Planung für die bestehende und selbst bei einem Neubau für sie einzige Trasse ein sehr gefährlicher Gegenverkehr aufgezwungen werden soll.
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  •   runsiter
    (11979 Beiträge)

    Skater?
    Sonst ist aber alles klar bei Dir, oder?
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  • unbekannt
    (1159 Beiträge)

    Wahrscheinlich
    weil Du schon alle Scheuklappen hast grinsen Keine mehr da traurig
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  •   ralf
    (3516 Beiträge)

    Situation für unmotorisierte Verkehrsteilnehmer
    Es darf nicht sein, dass mit einer zweiten Rheinbrücke unmotorisierten Verkehrsteilnehmern wie Radfahrern und Skatern die Rheinquerung erschwert wird.
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  •   bergdoerfler
    (1548 Beiträge)

    bauen wir halt eine 3. Brücke und lassen die
    2. weg.
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  •   phiha1612
    (587 Beiträge)

    eine 2 te Brücke MUSS her
    ohne wenn und aber...

    wir brauchen auf jeden fall eine zweite brücke ... das ist fakt... die rheinbrücke ist eine einzige katastrophe .... wenn karlsruhe wettbewerbsfähig bleiben will MUSS eine neue brücke her...

    aber unsere grünen immer gegen alles und jeden... nun sind sie z.b. in stuttgart an der macht und was passiert NIX...

    Grün ist wie Karlsruhe - VIEL VOR NIX DAHINTER
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