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Stuttgart/Karlsruhe Zweite Rheinbrücke: Länderübergreifende Arbeitsgruppe verspätet sich

Ursprünglich sollte der Abschlussbericht der länderübergreifenden Arbeitsgruppe zu einer leistungsfähigen Rheinquerung im Raum Karlsruhe/ Wörth voraussichtlich im Juni 2012 vorliegen. Das hatte das baden-württembergische Staatsministerium dem Regionalverband in einem Schreiben Mitte April mitgeteilt. Diese Zeitplan kann allerdings nicht eingehalten werden.

"Wir hatten uns leider etwas zu früh gefreut", so Verbandsdirektor Gerd Hager in einer Presseinformation. Wie eine Nachfrage beim Staatsministerium ergeben habe, verzögere sich die Vorstellung der Ergebnisse jetzt bis Anfang oder Mitte Juli. Dass der Zeitplan der Arbeitsgruppe nicht eingehalten werden kann, erkärte das baden-württembergische Verkehrsministerium bereits im April auf ka-news-Nachfrage. "Begleitende gutachterliche Verkehrsuntersuchungen" würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, hieß es damals. Nach Angaben des Verkehrsministermus soll die Arbeitsgruppe am 2. Juli ein letztes Mal tagen.

RVMO bedauert den "weiteren Verzug"

"Wir sind zuversichtlich, dass das neue Zeitfenster verbindlich ist", erklärt RVMO-Chafe Hager, "damit das Planfeststellungsverfahren nun zum Endspurt ansetzen kann". Die Verzögerung liege laut Staatsministerium vor allem daran, dass extern vergebene Untersuchungen mit in die Ergebnisse einfließen. Dabei sollen insbesondere die bisherigen Verkehrsprognosen auf ihre Plausibilität hin geprüft und der Verkehrsfluss bei der geplanten Anbindung der zweiten Rheinbrücke am Ölkreuz simuliert werden. "Wir bedauern den weiteren Verzug in der Planung für die zweite Rheinbrücke, sind aber dennoch froh, dass vor den Sommerferien ein Ergebnis vorliegen soll", so Hager.

Die länderübergreifende Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern des Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz, des baden-württembergischen Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur sowie des Regierungspräsidiums und der Stadt Karlsruhe. Sie soll auf der Grundlage des im November 2011 stattgefundenen Faktenchecks "zeitnah Lösungsvorschläge für eine leistungsfähige Rheinquerung im Raum Karlsruhe/Wörth" erarbeiten.

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Kommentare (18)
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    LKWs, LKWs, LKWs
    1. Die Pfälzer "ver umme" Strassen sind für mich das Hauptproblem. Man muß nur auf die Schilder und auf die Ladungen schauen, dann sieht man, dass viele LKW unnötigerweise 2 x die Rheinseite wechseln. 2. Wenn ab 1.8. die Mautpflicht auf der B9 eingeführt wird, dann soll bald darauf sogar das bestehende Nachtfahrverbot von 22 bis 6 Uhr für die Transit LKW aufgehoben werden. d.h. die Brücke wird noch schneller ramponiert und mit der Nachtruhe ist es auch vorbei. 3. Da in den nächsten 8 Jahren meiner Meinung nach noch kein Auto über eine neue Brücke fahren wird, muß sofort der unsinnige Knielinger Pförtner beseitigt werden.
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  •   Waterman
    (5825 Beiträge)

    "...noch 1000 Jahre"
    ...mit dieser Argumentation ist man schon mal auf die Nase gefallen.
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  • unbekannt
    (15 Beiträge)

    Holzköpfe
    Mehr sage ich nicht.

    Khe braucht keine Zweite Brücke und auch keine Nordtangente.

    Dafür muss der Durchgangsverkehr und Autobahnverkehr ( Ja Richtig Anschlussverkehr zur A65 bzw. zur A5 / A8 ) runter.

    Dann reicht die Brücke u. die Tangente für den Khe Verkehr noch 1000 Jahre, morgens bisschen Stau in die Stadt abends zurück.

    Und nicht wie aktuell fast Dauerstau.

    Ist aber Wunschdenken.

    Faktencheck sind das Papier nicht Wert auf das sie gedruckt sind, reine Augenwischerei, Kilometer weit am Problem vorbei.

    Wer diskutiert verliert.

    Tatsachen walten lassen d.H.. die Tangente u. die Brücke und die L605 von / aus Ettlingen MÜSSEN Maut-pflichtig werden, das ist der erste Punkt zur Reduzierung des LKW - Verkehr.

    Dann reicht die Brücke wie oben beschrieben noch XXXXX Jahre.

    Wer täglich die Tangente als auch die Brücke benutzt (geschäftlich), wird meine "These" verstehen.

    Aber hier Diskutieren / Entscheiden Sesselfurzer mit Schreibtischhengste und Realitäts-Ignoranten.
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  • unbekannt
    (15 Beiträge)

    Teil 2 Platzprobelm
    Ja Maut.

    Die B9 Kandel (A65) - Lauterbourg (A35) ist Maut-pflichtig ! (bringt nichts da Maut zu billig hier zur Zeitersparnis)

    Die Franzosen hatten die Schnauze voll , die A35 ist Maut-pflichtig.

    So, wo ist das Problem die B10 / Brücke Maut-pflichtig zu machen ?

    Ist zwar keine gigantische Erleichterung , aber irgendwo muss man anfangen, bevor die Nordtangente o. eine Zweite Brücke kommt.
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  •   Einauge
    (334 Beiträge)

    Mautpflicht auf der Rheinbrücke
    Die B 10 samt Rheinbrücke wird zum 1. August 2012 zwischen der Abfahrt Kühler Krug und dem Wörther Kreuz für Lkws mautpflichtig (ca. 8 km à 17 Ct). Von Wörth bis Landaubesteht die Mautpflicht schon jetzt, da B 10 und A 65 parallel laufen. Ab der Abfahrt Kühler Krug wird die Südtangente nicht mautpflichtig, da offiziell Kreisstraße und nicht Bundesstraße. Die B 10 verläuft ab da völlig unsinnigerweise über die Kriegstraße, die die Voraussetzung für die Mautpflicht nicht erfüllt. Die Herabstufung der Kriegstraße bei gleichzeitiger Hochstufung der Südtangente zur Bundesstraße ist vom Bund im Hinblick auf die immer noch bestehenden Nordtangentenpläne nicht gewünscht.

    Die Lkw-Maut auf der A 35 im Elsass scheint in der Tat beschlossen zu sein, ist aber meines Wissens noch nicht umgesetzt. Genauso wie die B 9 zwischen Wörth und Speyer, wo die Mautpflicht ebenfalls erst zum 1. August 2012 kommt.
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  • unbekannt
    (139 Beiträge)

    Verkehr in der Stadt verteilen oder reduzieren
    das ist die entscheidende Frage. Verteilung des Verkehrs macht für die Bürger keinen Sinn. Dafür darf keine neue Brücke gebaut werden. Reduzierung des Verkehrs in der Stadt, d.h. Verlagerung in weniger dicht besiedelte Gebiete ist angesagt. Hiefür macht eine neue Brücke Sinn. Ein Autobahnbrücke außerhalb des Stadtgebietes von KA im Zuge einer Weiterführung der A65 zur A5/A8, südlich von KA, mit Anschlüssen an die südliche B36.
    Alles andere macht nicht nur keinen Sinn sondern ist blanker Unsinn.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    Verkehrsentwicklungsplan
    Im Faktencheck gab's ja zwei Gutachten: Modus und PTV.
    Am Verkehr in KA werkelt gerade noch ein anderes Büro, das den Verkehrsentwicklungsplan VEP aufstellt, von dem erste Zwischenergebnisse Mo. und Mi. vorgestellt wurden.
    Das Büro hatte zuvor Darmstadt bearbeitet, wo der VEP quasi an einer einzelnen Maßnahme hing, einer Nord-Ost-Umgehung (dort in DA hängt, übertragen auf KA, das "Pfälzer" Hinterland (Orte im Osten) noch an einer "Kriegsstraße" und eine "Südtangente (dort eben Nord-Ost) fehlt. Nachdem ein Bürgerentscheid diese abgelehnt hat, hing der VEP in der Luft. Damit das hier in KA nicht passiert, hat man die Auswirkungen mit/ohne 2. Brücke incl. Anschluss an B36 untersucht. Dabei habe man festgestellt, dass es ziemlich egal ist, ob sie kommt oder nicht. Von Auswirkungen rund um Knielingen abgesehen ändert sich kaum was. Danach sind die anderen 2 bestätigt: keinerlei Entlastung der meisten Teile der Südtangente oder der City. Träume von weniger Lärm/Stau an ST sind Seifenblasen!
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  •   Gelbsocke
    (3905 Beiträge)

    Länderübergreifende Arbeitsgruppe...
    Oh man, ich lach mich kaputt.
    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel oder Steine aber bitte triff.
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  •   bobber
    (2119 Beiträge)

    Frage:
    "die keiner will"

    wer ist denn "keiner" . Du darfst nicht nur von dir aus gehen.
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  •   zico
    (1471 Beiträge)

    die KEIN Badener (Firmen und Lobbyisten ausgenommen) will.....
    besser?

    Pfälzer und Franzdackel interessieren nicht!!!
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