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Karlsruhe Zweite Rheinbrücke: "Druck auf Landesregierung wird immer stärker"

In Sachen zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe wird der Druck auf die Landesregierung immer größer. Das berichten die Karlsruher Abgeordneten Ingo Wellenreuther, Axel E. Fischer und Thomas Gebhart (Südpfalz) in einer Presserklärung. Druck habe die Landesregierung dabei vom Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) bekommen.

Der RPA fordert laut Pressebericht einstimmig, dass von der Landesregierung "unverzüglich" die verkehrlichen Auswirkungen der Anbindung einer neuen zweiten Rheinbrücke an die B36 untersucht und die Daten dem Bundesverkehrsministerium zugearbeitet werden sollen.

Nach Auffassung der CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther (Wahlkreis Karlsruhe-Stadt), Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) sowie Thomas Gebhart (Südpfalz) wird der Druck auf die grüne-rote Landesregierung immer stärker. "Wir fordern vom Land Baden-Württemberg, die Planungen nicht immer weiter zu verzögern", so die Abgeordneten, "wir kritisieren scharf, dass das Land Baden-Württemberg auch in den vergangenen Monaten weiter auf Zeit gespielt hat. Der grün-roten Landesregierung fehle der Wille, die zweite Rheinbrücke mit Anbindung an die B36 zu realisieren", erklären die Bundestagsabgeordneten.

Des Weiteren fordere der Rechnungsprüfungsausschuss in seinem Beschluss von Freitag die Landesregierung erneut auf, die Planungen zur Beseitigung der Engstelle "Knielinger Pförtner" in Karlsruhe zügig und konsequent weiter zu betreiben. "Wir fordern die Landesregierungen auf beiden Seiten des Rheins auf, endlich das Baurecht für die zweite Rheinbrücke herzustellen und den Anschluss an die B36 auf den Weg zu bringen", so die drei Abgeordneten abschließend.

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