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05.02.2016 06:00
 
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Zweite Rheinbrücke: CDU kritisiert "grünes Wahlkampfgetöse" [20]

Die Rheinbrücke Karlsruhe Maxau. Foto: Uli Deck

Karlsruhe (ps/mw) - Die CDU-Fraktion weist die Kritik der grünen Landtagskandidaten Alexander Salomon und Bettina Lisbach am Karlsruher Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther (CDU) wegen dessen Äußerungen zum Planfeststellungsverfahren zur zweiten Rheinbrücke zurück und erwartet ein schnellstmögliches Nachholen der fehlenden Planungen durch das Land.
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"Das Land hätte eigenverantwortlich seit 2013 die Planung für den Anschluss an die B 36 vorantreiben müssen. Jetzt Verzögerungen zu kritisieren, obwohl man das Projekt massiv bekämpft, ist scheinheilig", erklärt der Fraktionsvorsitzende Tilman Pfannkuch in einer Pressemeldung.

Pfannkuch weiter: "Das Land meldete bereits vor mehr als zwei Jahren die zweite Rheinbrücke einschließlich des B 36-Anschlusses zum Bundesverkehrswegeplan an. Selbst wenn Planungen für den Direktanschluss bisher noch nicht die für das Deckblattverfahren notwendige Detailtiefe erreicht haben, muss nicht bei Null angefangen werden".

Seine Fraktion hoffe deshalb auf die "zügige Vorlage" der ausstehenden Planungen durch das Land. Dem wirtschaftspolitischen Sprecher, Stadtrat Thorsten Ehlgötz, fehlt beim „Wahlkampfgetöse der beiden grünen Wahlkämpfer“ das Bewusstsein für die Anliegen der Bürgerschaft und der regionalen Wirtschaft: "Die Bürgerinnen und Bürger aus Knielingen und entlang der Südtangente sind die Leidtragenden der neuen Verzögerungen. Nur wer die Leiden der Bürger und die Verkehrsstudie der IHK zu den Gefahren einer Rheinbrückensperrung ignoriert, kann sich so äußern. Diese Äußerungen der zwei grünen Politiker stoßen auf Seiten der Wirtschaft nur noch auf Unverständnis und fördern die gesamte Isolation der Technologieregion."

Die Verkehrsbelastung und der Schleichverkehr seien beispielsweise in Knielingen kaum noch erträglich. Tilman Pfannkuch ergänzt: "Die Entlastungswirkung des direkten Anschlusses an die B 36, vor allem vom Fernverkehr, können selbst die Rheinbrückengegner nicht leugnen." Ein Großteil des Fernverkehrs ließe sich so westlich um Karlsruhe Richtung Graben-Neudorf herumleiten. Es müsse jetzt sichergestellt werden, dass die Planungen bis "zum letzten Verkehrsschild", ergänzend um die "Durchtrassierung" des vollständigen Anschlusses, ausgearbeitet werden.

Eine zweite Rheinbrücke für Karlsruhe ob mit oder ohne Nordtangente wird schon lange diskutiert. Die Argumente der Rheinbrücken-Befürworter und der Rheinbrücken-Gegner in Karlsruhe, der Pfalz sowie den aktuellen Stand der Planung haben wir für Sie zusammengefasst.

Mehr zu: Ticker "Zweite Rheinbrücke" CDU

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

Kommentare [20]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (327 Beiträge) | 05.02.2016 16:33
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    Ingo Wellenreuther CDU
    ...und erwartet ein schnellstmögliches Nachholen der fehlenden Planungen durch das Land.
    Ich erwarte die schnellstmögliche Abwahl des schönen Ingo.
    Er kann nichts, nur blärren.
  • (650 Beiträge) | 05.02.2016 15:29
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    "das Bewusstsein für die Anliegen der Bürgerschaft und der regionalen Wirtschaft"
    Vor allem der regionalen Wirtschaft ist besonders wichtig. CDU ist halt eine Wirtschaftslobbyistenpartei. Abgesehen davon ist die Entlasung der Südtangente nur marginal. Das ist eindeutig bewiesen.
  • (1416 Beiträge) | 05.02.2016 12:28
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    baut doch di 2. rheinbrücke mit den Wahlkampfspenden an die CDU
    natürlich ohne Straßenanbindung, eine sog. Soda-Brücke. Die steht dann so da.
  • (537 Beiträge) | 05.02.2016 11:39
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    Was ein Politiker
    in den letzten 3 Monaten vor einer Wahl von sich gibt sollte man grundsätzlich ignorieren!
  • (7946 Beiträge) | 05.02.2016 11:39
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    Typisch
    Zitat:
    "Das Land hätte eigenverantwortlich seit 2013 die Planung für den Anschluss an die B 36 vorantreiben müssen. [...]

    Pfannkuch weiter: "Das Land meldete bereits vor mehr als zwei Jahren die zweite Rheinbrücke einschließlich des B 36-Anschlusses zum Bundesverkehrswegeplan an.
    Das Land in Person des RP unter der CDU HAT eigenverantwortlich den Anschluss der B36-Spange vorbereitet und ist vom Bauherrn Bund zurückgepfiffen worden! Und das ist gültig, bis sie DIESE Order zurückzieht und nicht, wenn sie irgendwas für den BVWP für den St.-Nimmerleinstag anmeldet.

    Die Planfeststellung hat nach Recht und Gesetz abzulaufen und ist kein CDU-Wunschkonzert.

    Das ist jetzt nach der Sache mit dem Gehwegparken schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit (wo es mir auffiel, vermutlich noch öfter), dass es die CDU KA mit Gesetzen und amtl. Verfahren "nicht so genau nimmt" ... Passt irgendwie zu dem Verein ... War schin unter Mappus so und hat sich offensichtl. nicht im geringsten geändert.
  • (1305 Beiträge) | 05.02.2016 15:29
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    also bitte...
    man kann doch auf Wahlkampfgetöse der CDU nicht mit Fakten reagieren - das verwirrt doch nur zwinkern
  • (5376 Beiträge) | 05.02.2016 12:04
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    Recht und Gesetz?
    Seit wann schert sich die CDU um Recht und Gesetz? Aber nur dann, wenn sie andere damit gängeln kann. Für Handlungen ausgeführt von dieser Law & Order-Partei gelten natürlich die geltenden Gesetze nicht. Insbesondere beim Kauf von Energiekonzernen und der Finanzierung der eigenen Partei.

    Das hat schon lange vor Mappus angefangen.

    Chaos Demenz Unvermögen keine Chance geben.
  • (751 Beiträge) | 05.02.2016 09:01
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    welche Heucheleien
    OK.. ich mag die Grünen nicht (mehr). Aber wenn nun die CDU, die bei jeder möglichen und nichtmöglichen Gelegenheit mit der Rheinbrücke hausiert anderen Parteien Wahlkampfgetöse vorwirft ist das lachhaft.

    Ein Esel schimpft den anderen Langohr.

    Das ist keine Beleidung - das ist eine deutsche Redeart und daher legitim !
  • (156 Beiträge) | 05.02.2016 15:11
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    Schon darum keine Beleidigung, weil die CDU eine Organisation ist und keine Person
    Beleidigen kann man nur Personen. Herrn Ehlgötz einen Idioten nennen, wäre eine Beleidigung (er ist keiner, aber das steht nicht zur Debatte), Ihm penetrante Realitätsverweigerung in Sachen Rheinbrücke vorzuwerfen ist eine Meinung (u.a. meine) und damit auch nicht beleidigend.

    Eine Religion als frauenverachtend oder Ausfluss einer Geisteskrankheit oder ähnliches zu bezeichnen ist auch keine Beleidigung (und trifft zudem auf die meisten Religionen auch zu). Eine Religionsgemeinschaft wegen Kindesmissbrauch, Massenmorden, Psychoterror oder andere Unmenschlichkeiten anzuprangern ist auch keine Beleidung, selbst wenn es mal nicht wahr sein sollte.
  • (2034 Beiträge) | 05.02.2016 08:54
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    IST DENN BEREITS?
    von irgendjemanden mal beim Daimler und bei Siemens angefragt worden ob man die Schichtwechsel nicht genau auf die Rush-Hour legen muss?
    Das war übrigens einer der "kurzfristig umsetzbaren Vorschläge" in den zahlreichen Verkehrssimulationen zu diesem Thema...
  • (2034 Beiträge) | 05.02.2016 08:33
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    Wahlkampfgetöse
    das ich nicht lache!
    Ganz bestimmt sind vorher Wellenreuther und Pfannkuch mal nach Stuttgart gefahren und haben dort einen Termin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI) zur 2. Rheinbrücke gehabt... BEVOR die erste Pressemitteilung rausposaunt wurde. Ach ja man hätte da auch einfach mal einen Brief hinschreiben können oder anrufen wenn man da ein Anliegen hat. So viel zu Wahlkampfgetöse. Finde den Begriff nur lächerlich liebe CDU! Fasst Euch an die eigenen Nase.

    Zum sachlichen Diskurs mit der Rheinbrücke:
    In der Tat ist es in Knielingen schlimm. Aber das hat wenig mit der nicht vorhandenen 2. Rheinbrücke zu tun - sondern viel mehr an der vermurksten bis gar nicht vorhandenen Verkehrsführung in Knielingen. Wer auf wenigen Kilometern während der Rushhour die A65, B9, B36 usw. mit Nord-Süd als auch West-Ost Verkehren auf die 2-spurige Südtangete zusammenpfercht muss mit Stau und Chaos rechnen. 2. Rhein-Brücke kann das sogar noch verschlimmern...
  • (182 Beiträge) | 05.02.2016 07:41
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    plumpes Ablenkungsmanöver der CDU
    die CDU ist glücklicherweise im freien Fall durch ihre unsäglich dumme Flüchtlingspolitik. Nun versuchen sie aus lauter Verzweiflung die Wähler mit den immer gleichen,verlogenen Argumenten zu täuschen.
    Nie wieder werde ich CDU wählen.
  • (5376 Beiträge) | 05.02.2016 12:08
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    Man sollte die CDU
    nicht nur wegen ihrer Flüchtlingspolitik ablehnen, sie hat noch weit mehr auf dem Kerbholz.
  • (606 Beiträge) | 05.02.2016 07:26
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    dieses...
    ....unerträgliche grüne politgegurke ist sich ja glücklicherweise im märz zu ende...
  • (294 Beiträge) | 05.02.2016 11:21
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    Täusch
    dich da mal nicht...

    Die FDP muss erstmal reinkommen und selbst wenn wir das ein äusserst knappes Rennen.
    Auf eine Abwahl würd ich keinen Cent wetten.
  • (7946 Beiträge) | 05.02.2016 11:42
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    !
    Wenn die FDP reinkommt, wonach es aussieht, reicht es bei weitem nicht für schwarz-gelb. Selbst für die "große" Koalition wird es immer enger ... Die Grünen bleiben in der Regierung, mit wem auch immer ...
  • (650 Beiträge) | 05.02.2016 15:34
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    Möglich, aber...
    ... dann ist Kretschmann kein MP mehr, denn die Grünen wären dann der Juniorpartner. Wie auch nimmer die Wahl ausgeht. Es gibt schwierige Sondierungsverhandlungen, geschweige denn Koaltionsverhandlungen. Schwarz-Grün-FDP kann ich micr mit Rülke nicht vorstellen.
  • (7946 Beiträge) | 05.02.2016 15:41
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    !
    Wer sagt, dass die Grünen Junior.Partner wären? Bis zur Wahl haben die Grünen, wenn die aktuellen Tendenzen so bleiben, die Schwarzen locker überholt ... zwinkern
  • (156 Beiträge) | 05.02.2016 15:19
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    Grün-Schwarz-Rot - also eine kaputte Ampel
    Höchstens schwarz-grün traue ich eine 2-Parteien-Mehrheit zu. Aber damit ändert sich in Stuttgart auch nicht wirklich was: Das, was bei den Roten passiert machen die Schwarzen auch nicht anders.
  • (4425 Beiträge) | 05.02.2016 06:20
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    2. Rheinbrücke
    Die 2. Rheinbrücke sollte nie gebaut werden, dann ist diese Situation
    für alle Zeiten ein dankbares Wahlkampfthema für alle Parteien und zu jeder Wahl. grinsen
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