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Karlsruhe Stau im Sommer: Rheinbrücke wird vier Monate halbseitig gesperrt

Die Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau muss wegen Instandsetzungsarbeiten in der Zeit vom 1. Juni bis voraussichtlich 30. September 2012 halbseitig gesperrt werden. In diesem Zeitraum stehen im Bereich der Rheinbrücke nur zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung. Das teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP)in einer Presseinformation mit.

Auf der Rheinbrücke Maxau müssen laut RP turnusmäßig Prüfungen an den Tragkabeln vorgenommen werden. Gleichzeitig wird der Deckanstrich der Kabel erneuert. Ebenso ist es erforderlich, die vorhandenen Fahrbahnübergänge an den Enden der Brücke auszutauschen.

Arbeiten beginnen am 24. Mai

Vom 1. Juni 2012 bis voraussichtlich 31. Juli 2012 wird daher die Brückenhälfte in Fahrtrichtung Karlsruhe voll gesperrt. Die Vollsperrung gilt auch für den Rad- und Gehweg. Während der Vollsperrung erfolgt die Verkehrsführung auf der anderen Brückenhälfte. Für den Kraftfahrzeugverkehr stehen in beide Fahrtrichtungen jeweils zwei eingeschränkte Fahrstreifen zu Verfügung. Die Geschwindigkeit wird auf 60 km/h begrenzt.

Von Anfang August bis Ende September 2012 erfolgt die Vollsperrung der Brückenhälfte in Fahrtrichtung Wörth und der Verkehr wird dann auf die andere Brückenhälfte umgelegt. Mit den Arbeiten zum Einrichten der Verkehrssicherung wird bereits am 24. Mai begonnen. Die Überleitungen auf die Gegenfahrbahn erfolgen jeweils unmittelbar vor und nach der Rheinbrücke. Mit verstärkten Stausituationen auf der BAB 65, B10 und B9 muss gerechnet werden.

Der Zeitraum für die Instandsetzungsarbeiten wurde mit den zuständigen Behörden in Rheinland-Pfalz abgestimmt. Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer und die betroffenen Betriebe um Verständnis. Es wird um eine umsichtige Fahrweise gebeten.

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Kommentare (29)
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    Seid doch froh
    dass es in Fahrtrichtung halbseitig ist. Eine Brücke Richtung Berliner Flughafen würde quer dazu halbseitig gesperrt. grinsen
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  •   gios
    (391 Beiträge)

    ich bin dafür dass man einfch die rheinbrücke ihrem schicksal überlässt. sanierung..renovierung..alles firlefanz. so müsste n24 zumindest für ihre samstägliche 24 uhr sendung "15 jahre nach dem mensch" -sendung nicht mehr auf peinliche computeranimtionen zurückgreifen.

    "karlsruhe- dem bürger sei dank!"
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  • unbekannt
    (139 Beiträge)

    Autobahn mitten in der Stadt
    nirgendwo in der Region gibt es eine quasi Autobahn mitten in einem Ort, nur in KA führt die Verbindung zwischen zwei Autobahnen als Bundes- und Kreisstraße getarnt (Südtangente) mitten durch die Gemeinde und zur Entlastung fordern einige seltsame Zeitgenossen noch eine zweite Autobahnverbindung durch KA. Was für ein Schwachsinn, was für eine Unverschämtheit. KA braucht eine Autobahnweiterführung der A65 zur A5/A8 mit einer Autobahnbrücke außerhalb von KA und Anschluss an die südliche B36. Alle Pendler und Ausflügler werden plötzlich viel Platz auf der bestehenden Rheinbrücke haben und die KA mehr Ruhe. Sinnvollerweise sollte diese Verbindung südlich von KA gebaut werden. Der Fernverkehr, Reiseverkehr und großräumige Regionalverkehr nördlich von KA nutzt nämlich bereits heute die B 35 zum BAB-Anschluss Bruchsal. Nachhaltige Entlastung für KA bringt nur eine südliche Lösung, schon allein wegen den umfangreichen Daimler Benz Verkehren von Gaggenau, Kuppenheim und Rastatt nach Wörth.
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  • unbekannt
    (139 Beiträge)

    Es geht um die Region Karlsruhe
    Ich sprach weder von Straßburg noch von der Pfalz, sondern rein von der badischen Region Karlsruhe. In dieser Region wird der Verkehr seit Jahren nach Karlsruhe abgeschoben, dort konzentriet, während im Landkreis Verkehrsentlastungsmaßnahmen vorangetrieben werden. Nach einer Pressemeldung soll auf den Bundesstraßen durch Berghausen nunmehr ganztags Tempo 30 eingeführt werden. Das ist gut und richtig. Ich wünsche mir jedoch in KA ähnliche Maßnahmen, ein ähnliches Denken und Handeln der Politiker. Das ist leider nicht festzustellen. Es denkt noch nicht einmal jemand daran, z.B. auf der Eckener Straße wenigstens nachts Tempo 30 einzuführen. Der in der Diskussion befindliche VEP befasst sich mit der Erhöhung von Parkgebühren anstatt mit Mautvermeidungsverkehr in der Stadt! 40 Tonner pflügen in großer Zahl durch den Westen der Stadt und es spricht niemand von Entlastung, sondern nur von neu
    Verteilung. Wir brauchen eine Autobahnweiterführung A65 / A5/A8 außerhalb von KA. Nichts sonst!
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    peinliche Ignoranz
    Natürlich gibt es in der Region eine sogar 6-spurige Quasi-Autobahn mitten durch einen Ort, nämlich die B 10 zwischen Wörther Kreuz und Rheinbrücke, die mitten durch Maximiliansau verläuft! Die Parallelbrückenbefürworter würden diese gerne auf 8 Spuren ausbauen und notfalls eine Häuserzeile in Maximiliansau abreißen.
    Die Nordbrücke inkl. Anschluß an die B 36 ist lebensnotwendig.
    Rein von der Belastung und der Lebenszeit her dürfte in spätestens 5 Jahren eine Sanierung der Albbrücke an der Ausfahrt Knielingen anstehen. Wie läuft das dann? Unter Vollsperrung und der Verkehr "rollt" (schiebt sich) durch Knielingen??? Dass nicht mal die Knielinger Rheinbrückenstraßenanwohner es raffen, dass sie eine Nordumgehung bekommen sollen. Aber die drei Vorstände vom Bürgerverein wohnen ja am Nordrand und kriegen den Verkehr in Knielingens Mitte nicht mit, wollen ihren Blick auf Raffinierie und Klärwerk auch nicht missen.
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  •   JuliusM
    (1994 Beiträge)

    Bist
    du schon mal von Kehl über Straßburg nach Deutschland gefahren? Dort verläuft die Autobahn nämlich Mitte durch Straßburg. Ok es ist dort der Verkehr etwas zähflüssiger, aber es rollt. Im Schnitt benötigt man 10 Minuten und man ist durch.
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    Trotz Augenzwinkern...
    ... muss man auf diese alltägliche Diskriminierung hinweisen: es sind mitinichten und keineswegs die 13.000 Südpfälzer Berufspendler, die täglich nach Karlsruhe zur Arbeit kommen, von denen auch noch viele den ÖPNV nutzen. Da ist Durchgangsverkehr dabei, Mautausweichverkehr, Elsässer und vor allem finden dort regionale Wertschöpfungsprozesse statt. Güter werden von hüben nach drüben und zurück transportiert.
    Der Pfälzer Pendler ist nicht das Problem.
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  • unbekannt
    (3 Beiträge)

    schon wieder
    Man sollte für diese Zeit einfach den LKW Verkehr verbieten zu den Stosszeiten im Berufsverkehr. Morgens von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr und Mittags ab 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr und schon würde es keinen Stau geben. Zwinker Zwinker
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  •   JuliusM
    (1994 Beiträge)

    @Wintzenbacher
    das wäre ein Versuch wert.

    Mir graut schon wieder davor, dass die Straßen in Wörth so verstopft sind, dass man nicht mal mehr zum Arzt oder zum Einkaufen raus kommt.

    Herr bitte sorge für ein 2. Brücke. Danke.
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  •   tkfischer
    (493 Beiträge)

    Alle Zweitrheinbrückengegner ...
    morgentliche Teilnahme am Berufsverkehr über den Rhein ! Dann klappts auch besser mit der Meinungsbildung ..... zwinkern
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