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Karlsruhe SPD-Politiker Stober: Verlegung des "Knielinger Pförtners" machbar

Der Karlsruher SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Stober begrüßt die mögliche Bewegung, die sich beim Thema "Knielinger Pförtner" im Rahmen des "Faktenchecks" zur Zweiten Rheinbrücke andeute. Entsprechende Äußerungen der Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Gisela Splett (Grüne), habe er mit großer Freude zur Kenntnis genommen, so Stober in einer Pressemitteilung.

"Mit großem Interesse habe ich die von der Stadt Karlsruhe beauftragte Studie des Ingenieursbüros Köhler und Leutwein dazu aus dem Jahr 2006 gelesen, die sich nun in den Faktencheck-Unterlagen im Internet befindet", so der Sozialdemokrat. Er erinnert dabei insbesondere an die vielen Anträge, welche die Karlsruher SPD-Stadtratsfraktion immer wieder in den Gemeinderat eingebracht habe, um diese "völlig unnötige Verengung der B10 auf zwei Spuren direkt hinter der Rheinbrücke weiter nach Osten zu verlegen".

Stober: Verlegung des "Knielinger Pförtners" machbar

"Wir verstehen hier die parteiübergreifende Kritik der Pfälzer an der Blockadehaltung, die sowohl die Stadt Karlsruhe als auch das Regierungspräsidium jahrelang an den Tag gelegt haben." Schließlich zeigten alle Untersuchungen derzeit deutlich, dass zwischen 20 und 25 Prozent des Verkehrs über die Rheinbrücke die Südtangente bereits bei der Abfahrt Rheinhafenstraße verlasse. Dies belege, dass der allmorgendliche Stau von der Pfalz in Richtung Karlsruhe völlig unnötig vergrößert werde.

Das nun veröffentlichte Gutachten zeige erfreulicherweise, dass die Verlegung des "Knielinger Pförtners" machbar sei. Zwar sei eine reine Umspurung auf Grund des dann recht kurzen Beschleunigungsstreifens für die Lkw am Ölkreuz relativ kritisch zu sehen. Allerdings zeigten die Gutachter, dass dieser Beschleunigungsstreifen mit einer vergleichsweise einfachen Baumaßnahme auch verlängert werden könne.

Stober freut sich auf den Faktencheck

Stober zum Faktencheck: "Ich hoffe, dass der anstehende Faktencheck die Positionen der Beteiligten ein Stück zusammenführt." Deshalb habe er selbst das Angebot gemacht, die Vor- und Nachteile des bisher vom Karlsruher Gemeinderat abgelehnten Lückenschluss zwischen Rheinbrücke und B36 ergebnisoffen zu diskutieren.

"Ich bin überzeugt, dass man mit den Knielingern darüber reden kann, wenn die Trasse möglichst ortsfern geführt und das Thema Nordtangente gleichzeitig endgültig beerdigt wird", so Stober weiter. Leider seien jedoch weder die Stadt Karlsruhe noch der Bund bisher auf die dortigen Bürger zugegangen.

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Kommentare (11)
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  •   Insider
    (724 Beiträge)

    "Ortsfern" für Knielingen?
    Wen man sich die mögliche Trassenführung zur B36 anschaut, kann man doch niemals von ortsfern sprechen. Denn diese ist durch die Raffinerie im Norden Knielingens begrenzt. Und schon gar nicht kann man so mit den Knielinger darüberreden. Herr Stober: Hören Sie auf mit dieser Mär von einer möglichen ortsfernen Trasse zu sprechen. Die gibt es nämlich nicht!
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  •   korrekt
    (85 Beiträge)

    Gemeinderat hat abgelehnt
    Komisch. Gutachten stammt aus 2006. Karlsruher Gemeinderat hat bereits schon mehrfach über die Beseitigung des Pfärners beraten. Aber es kam keine Mehrheit zustande.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    !
    der bauliche Trick bringt "eine gewisse, wenn auch vergleichsweise geringe, Verbesserung" der Tanklastersituation. So richtig überzeugt mich dieser Trick nicht (der aber für die Auffahrt Maxau das richtige wäre). Aber da gäbe es sicher noch andere Lösungen, wenn man will. Mit einer Spange bräuchte man den Pförtner aber nicht so weit öffnen. EIne Spange darf man aber nicht so anschließen, dass es eine Schleichwegoption durch Neureut ergibt.

    Auf jeden Fall lässt sich KEIN EINZIGES Verkehrsproblem durch weitere Rheinbrücken lösen. Das können ausschließlich Ausbauten auf badischer Seite, wenn wir sie denn wollen, die alle VÖLLIG OHNE weitere Rheinbrücke wirken.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    Siehe oben
    zwinkern

    Auf meine Hochstrasse passen sogar noch Bahngleise. Da müssen wir eben das Modul +G (plus Gleise) einsetzen. Kein Problem.

    4x5 Meter Fahrbahn plus zwei Meter Fahrbahntrennung macht 22, dazu nochmal drei Meter Abstand zum Gleisbereich macht 25 plus 25 Meter für Bahnanlagen mit Mittelsteig. Das sollte reichen. Insgesamt 50 Meter, der Rhein hat etwa 250 Meter Breite. An unserer Seite nordwärts geführt kommen wir da den Schiffen nicht in die Quere. Wir bauen mit dem rechten Fahrbahnrand am Ufer, wegen den Fluchttreppen.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    Das beste wird
    die Auffahrt zwischen Kraftwerk und Rappele, die nimmt den kompletten Verkehr des Hafens auf.
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  • unbekannt
    (1981 Beiträge)

    der stober sagt
    der stober meint...
    der stober denkt, dass...
    etc. ppp.

    wie kommt es eigentlich, as KA-News jede Äußerung vom Stober so außrordentlich würdigt. Gibt es da einen finanziellen Zusammenhang oder ist da nur Sympathie für seine Frisur, weil auf den Fotos immer so "augeschlafen" grinsen rüberkommt?
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    Vielleicht
    ist der Stober ausgeschlafen, im Gegensatz zu dir, der da immer unermüdlich mit mehr oder weniger beleidigenden Aussagen daherkommt und ausser moralsaurer Besserwisserei und fast schon krankhafter Überheblichkeit keinerlei konstruktiven Beitrag leisten kann.

    Hm?
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    Geist ist Geil
    Sie meinen aber hoffentlich nicht Ihre hochgeistigen Kommentare die Sie hier so ablassen...
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  • unbekannt
    (139 Beiträge)

    sehr richtig Herr Stober
    eine ortsferne Autobahnrheinbrücke als Weiterführung der A 65 zur A5 und A8 mit Anschluss an die B 36 im südlichen Landkreis würde die Karlsruhe Verkehrsprobleme einer grundlegenden Lösung zuführen, Mautvermeidungsverkehre aufsaugen und europäische Durchgangsverkehre und großräumige Regionalverkehre um KA herum führen. Die KA Verkehrsprobleme haben ihre Ursache nicht im Norden sondern im Süden von KA. Im Norden von KA können diese Verkehre bereits über die B39/B35 den Anschluss Bruchsal der A5 komfortabel erreichen und tun dies auch. Ein Ausbau der B272 in RhPf wurde die Situation weiter entlasten. Im Süden von KA fahren dagegen alle Mautvermeidungsverkehre, alle Verkehre von den Logistikzentren bei Malsch, alle Verkehre zwischen den Daimler-Benz Werken Gaggenau/Rastatt/Kuppenheim nach Wörth durch den Westen der Stadt. Dies ist durch ein Autobahnlückenschluss im südlichen Landkreis zu ändern. Setzen Sie sich bitte dafür ein. Die 'alte' Rheinbrücke hält für die Pendler noch Jahrzehnte
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    Ha! Jetzt kommts!
    Wir bauen von Malsch aus eine Strasse zum Rhein. Und von dort führt eine Hochstrasse über dem Wasser (aus Betonfertigteilen) direkt bis zur Brücke. Die Hochstrasse legt man neben dem schiffbaren Teil des Rheins an, auf unserer Seite. Das wär ein richtig spektakuläres Ding, das man wenigstens sehen würde (im Gegensatz zu ein paar hundert Meter langen Pseudo U-Bahnen) und sicher günstiger als S21.
    Nicht immer so halbherzige Nebensträsschen wie eine Nordtangente planen.
    Hochstrasse über dem Rhein, jetzt!
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