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Karlsruhe Kampf dem Rheinbrücken-Stau: SPD will "Knielinger Pförtner" verlegen

Die Karlsruher SPD will den "Knielinger Pförtner" verlegen. Das beschloss der SPD-Kreisparteitag am Donnerstag auf Antrag des SPD-Ortsvereins Knielingen. Denn die SPD sieht aufgrund der Verengung von drei auf zwei Fahrspuren im "Knielinger Pförtner" die Ursache für den Stau im Berufsverkehr an der Rheinbrücke.

Die Partei beruft sich dabei auf Verkehrsexperten. Bereits 2003 und 2011 habe die SPD-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat erfolglos eine Verlegung des "Knielinger Pförtners" hinter die Ausfahrt "Knielingen" beantragt, heißt es in der SPD-Pressemitteilung.

"Knielinger Pförtner ist ein Flaschenhals"

"Der Knielinger Pförtner ist ein Flaschenhals. Er produziert die berüchtigten Staus rund um die Rheinbrücke. Wir wollen die Stadtverwaltung erneut beauftragen, an das Problem heranzugehen", so  Karlsruhes SPD-Vorsitzender und Bundestagskandidat Parsa Marvi in der Pressemitteilung.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Doris Baitinger kündigte umgehend eine entsprechende Initiative an: "Meine Fraktion wird noch vor den Sommerferien einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat einbringen."

Durch die Verlegung des Knielinger Pförtners hinter die Ausfahrt Knielingen erhofft sich die SPD eine Entzerrung des Staus an der Rheinbrücke: "Durch eine Verlegung des Pförtners würde der Stau wirksam bekämpft. Außerdem wollen wir die Einrichtung eines dritten Fahrstreifens bis zur Ausfahrt 'Rheinhafen' durch die Stadtverwaltung prüfen lassen. Auch das wäre eine wirksame Maßnahme und würde konkrete Verbesserungen bringen", sagt SPD-Stadträtin Ute Müllerschön.

Weitere Informationen zum Thema "Zweite Rheinbrücke" bei ka-news

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Kommentare (20)
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  •   lebenswertes_KA
    (122 Beiträge)

    Ihr diskutiert alle am Problem vorbei
    KA braucht Entlastung und nicht Belastung wie z.B. eine Verbindung vom Honsellkreuz zur BAB Aufffahrt Süd, wohl durch Daxlanden und Grünwinkel oder andere schlimm-schlaue Verkehrsverlagerungen im Stadtgebiet. KA braucht eine Entlastung der bestehenden Rheinbrücke von jeglichem Durchgangsverkehr, sei es großräumiger Regionalverkehr oder Fernverkehr, so wie dies andernorts überall erfolgreich praktiziert wird. Alle heutigen und künftigen Pendler haben dann massig Platz auf der bestehenden Rheinbrücke und alle Einkäufer usw. auch.
    Im Raum KA besteht eine der letzten gravierenden Autobahnlücken in der BRD. Diese ist zu schließen, und zwar außerhalb des Stadtgebietes von KA. KA braucht eine Autobahnweiterführung der A65 zu A5/A8 mit einer echten Autobahnrheinbrücke, südlich von KA, mit Anschluss an die südl.B36. Nichts sonst. Der Vorschlag der SPD ist abolut daneben, würde die Sitation verschlimmern und nicht verbessern. In den Papierkorb damit.
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  • unbekannt
    (27 Beiträge)

    Blinder Aktionismus mehr nicht.
    Es war und ist ein Fehler die Rheinbrücke ihrer Standspur / streifen zu "berauben" und hier eine Dritte Spur zu realisieren.

    Es wäre besser den Pförtner noch VOR der Brücke zu verlegen.

    Die Brücke ist durch die 6 Spuren ( Dank TOP GUTER Planer aus den 1960ern....) heute noch befahrbar mit dem Aktuellen Verkehr obwohl diese nur 4 Spurig geplant wurde !! Hut Ab von den Konstrukteuren damals .

    Wer weiß den noch das die Brücke früher NUR 4 Spuren hatte ?

    Wo war da das Problem des" Pförtner" ?

    Hier wird über Dinge Diskutiert die nur Dumme Polemik sind.

    Auf beiden Seiten von Pro ( die früher über ein "kleinere" Brücken mussten ) und den Contra ( die Grashalmzähler die mit ihren "Grünen Fürzen" und diesem Zwanghaften festhalten an ihrer " Grüne Polemik". Diese " Grüne Epidemie" und Aktivisten sind wie die Pest im Mittelalter).

    Rückbau auf 4 Spuren ist die Beste Lösung , um eine Reduzierung der Belastung der Brücke zu erzielen , wenn nicht BRAUCHEN wir eine Zweite......
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  • unbekannt
    (32 Beiträge)

    Planloser Sabber-Aktionismus ..
    Am Rande: das Thema Rheinbrücke betrifft mich in keinster Weise. Dennoch:

    1. Meine Zustimmung für alle, die sich für einen Neubau der bestehenden Rheinbrücke mit entsprechender Ausweitung (u.a. mehr Fahrspuren) aussprechen.

    2. Ich kann nicht verstehen, dass man lieber sinnlose Staus mit allen negativen Erscheinungen (Vernichtung von Rohstoffen, CO2-Ausstoß, Umwelterwärmung usw.) zuläßt, als endlich im Sinne der arbeitenden, steuerzahlenden Mensche zu agieren.

    Rheinbrücke:
    1. Kann es nicht beurteilen, aber ich wundere mich schon, dass in immer kürzeren Abständen die Rheinbrücke sanierungsbedürftig ist. Könnte ja auch nur eine "politische Maßnahme" der einen Seite sein, um die andere Seite zu beeinflussen.

    2. Für den Standort einer weiteren Rheinquerung sollte zuerst in Erfahrung gebracht werden, wer aus der Pfalz wohin zur Arbeit ins Badische fährt. Dies läßt sich m. E. über die Finanzämter ermitteln, den jeder Steuerzahler muss seinen Arbeitsort in der Steuererklärung angeben.
    -->
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  • unbekannt
    (32 Beiträge)

    (2) Planloser Sabber-Aktionismus ..
    -->
    3. Mit diesen Daten kann dann immer noch entschieden werden, wo und ob eine eventuelle 2. Rheinbrücke zur Entlastung des Nadelöhrs beiträgt.

    4. Diese ewige ÖPNV-Angebot erweitern/verbessern wird nicht dazu führen, dass die Massen auf diesen ausweichen. Wer maßt sich an zu bestimmen, wie die Menschen unter welchen zeitl. und sonstigen Bedingungen von A nach B kommt?

    Wer derart penetrant für den ÖPNV wirbt, von dem erwarte ich, dass er kein motorisiertes Fahrzeug besitzt. Egal ob E- oder Kraftstoffantrieb!

    Und manchmal denke ich: würde man den einen oder anderen ewigen (grünen) Vorbeter auf einen Eselskarren setzen: den höheren IQ hätte definitiv der vor dem Karren.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    !
    A2: Im Berufsverkehr gibt's immer im Umkreis großer Städte mehr oder weniger Stau, egal wieviele Straßen man baut. Berufsverkehr geht nicht staufrei, allenfalls zwischen Groß- und Kleinkleckersdorf in der hintersten Provinz
    B2: Der Großteil der Pendler hat sein Ziel im K'her Stadtgebiet, paar in Wörth, der Rest verteilt sich auf so viele winzige Verkehrsbeziehungen, dass man anderswo nicht genug für eine Brücke zusammenkriegt ...
    B4: Man braucht keine Massen, die umsteigen. Der Pförtner wird nach einem Gutachten aus dem Faktencheck in der Berufsverkehsspitze von nur 500 Autos zu viel genutzt! Unter den zigtausend Pendlern werden sich bestimmt noch 800 finden, die eigentlich heute schon günstige ÖV-Verbindungen hätten ... So wie ein ehem. Kollege, der sich aus einem kleinen Dorf knapp vorm Pfälzer Wald jahrelang den Stau antat, bis er beschloss, nur noch bis zum nächsten Bf zu fahren und von dort entspannt mit der Bahn zur Uni. War noch vor der S5 via Hbf.
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  •   sorry55
    (821 Beiträge)

    Überfällig
    Diese Maßnahme ist längst überfällig und wurde meiner Meinung nach nicht vollzogen um die lieben Pfälzer in ihrer Pfalz im Stau stehen zu lassen und vielleicht doch das Bähnle zu nutzen. Zumindest der Stau von West nach Ost vor der Brücke würde sich verringern. Der weitere Stau im Bereich Honsellbrücke, Kühler Krug bis Bulacher Kreuz resultiert aus den dortigen Einfahrten, speziell der Einfahrt Kühler Krug Richtung Osten.
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  • unbekannt
    (2 Beiträge)

    gute Idee..
    ...bringt aber letztendlich nichts, wenn die Rheinbrücke wieder saniert werden muss, was in immer kürzeren Abständen der Fall sein wird. Vom Worst-Case-Szenario ganz zu schweigen.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    Sprengen und neu bauen
    ... notfalls auch in umgedrehter Reihenfolge ... zwinkern
    Einen ständigen Sanierungsfall können wir hier nicht brauchen, egal wieviele Brücken noch in der Ecke rumstehen ...
    Wenn Du die jetzige Brücke für marode hältst, dann kann das Konzept nur "Ersatzbrücke" lauten: wartungsfreundlich und für alle anstehenden Verkehrsmengen ausreichend dimensioniert.
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  • unbekannt
    (27 Beiträge)

    1987 Es war zum Glück nur die..
    Eisenbahnbrücke als ein Schubverband diese den Pfeiler rammte.

    Eine Tip an alle "Grünen" die keine Zweite wollen.....So machen wie 9.11 einfach drauf halten.....

    Alten Binnentanker kapern gegen den Pfeiler donnern und die "Neue" steht am alten Platz der aktuellen. Aber denken ... Vollgas geben es geht Stromaufwärts.

    Somit ist allen geholfen ?

    Und es herrscht stille in Khe ......

    Die Brücke ist Wichtiger als so mancher Durlacher denkt für Ihn...
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  • unbekannt
    (27 Beiträge)

    Durlacher...
    War nicht direkt an mueck gerichtet.

    Sollte nur mal ALLE Khe`ler zum nachdenken anregen.

    Ob nicht nur die Pfäzer und Elsässer von der Brücke und deren "Befahrbarkeit" leben.

    Auch wenn alle in Khe keine braucht.

    Khe braucht SIE doch.

    Wenn die Weg ist , sind wir Grenzland und "Sackgassen" Stadt !!!
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