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Karlsruhe Grünen-Politiker Salomon: "Straßenbaupolitik der Karlsruher CDU gescheitert"

Der Grüne Landtagsabgeordnete Alexander Salomon aus Karlsruhe zeigt sich in einer Presseerklärung erstaunt über die erfreute Reaktion des CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther in Sachen Investitionsrahmenplan des Bundes (IRP). "Volle Unterstützung" für die zweite Rheinbrücke enthalte der Plan nämlich nicht. Im Gegenteil: Das Straßenbauprojekt sei lediglich in der Kategorie "weitere wichtige Vorhaben" aufgeführt.

Diese Projekte seien ohne Finanzbeträge und mit dem Hinweis, dass mit diesen Projekten in der Regel erst nach 2015 begonnen werden könne, aufgelistet, so Salomon in einer Pressemitteilung. "'Vordringlich' und 'volle Unterstützung' sehen anders aus", so Salomon. Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass schon die Umsetzung der sogenannten "prioritären Vorhaben" im Planungszeitraum angesichts des Finanzbedarfs wenig realistisch sei.

"Nordtangente aus IRP verschwunden"

"Bemerkenswert" sei nach Ansicht Salomons auch, dass die Nordtangente aus den Planungen des Bundes offensichtlich verschwunden sei. Während im Bundesverkehrswegeplan aus dem Jahr 2003 sowohl der Ostteil der Nordtangente als auch der "Westteil mit Anteil Rheinbrücke" im vordringlichen Bedarf enthalten waren und der Investitionsrahmenplan aus dem Jahr 2007 die inzwischen realisierten Bauabschnitte der Nordtangente-Ost enthielt, tauche der Begriff Nordtangente im neuen Investitionsrahmenplan gar nicht mehr auf.

Aus dem "Westteil der Nordtangente mit Rheinbrücke" sei jetzt also die "2. Rheinbrücke Wörth - Karlsruhe" geworden und in die letzte Kategorie abgerutscht. "Damit", so Salomon, "ist die Straßenbaupolitik der Karlsruher CDU gescheitert".

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Fischer, Thomas Gebhart und Ingo Wellenreuther hatten kürzlich mitgeteilt, dass das Bundesverkehrsministerium die zweite Rheinbrücke bei Wörth in den Entwurf des IRP aufgenommen habe. Damit sei klargestellt, dass der "Bund voll hinter dem Projekt" stehe, so das CDU-Trio.

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Kommentare (18)
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  •   Thor
    (84 Beiträge)

    Kompetent
    Und der kann das beurteilen? Ich denke, der muss erst noch ein paar Jahre auf die Weide.
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  •   Bahnnutzer100
    (128 Beiträge)

    Dritte Rheinbrücke
    Warum nicht Umsteigen auf die Schiene?

    Alle, die eine zusätzliche Rheinbrücke so wichtig und notwendig finden, sollten doch bitte zur Kenntnis nehmen, dass sich direkt neben der Straßenbrücke eine Eisenbahnbrücke befindet, über die ungefähr alle zehn Minuten in jeder Richtung eine Fahrmöglichkeit besteht. Würden die Brückenneubaubefürworter diese
    Bahnen nutzen, wären diese Leute nicht mehr staugeplagt! Sollte sich dann vielleicht herausstellen, dass die Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr trotzdem länger dauern als mit dem Auto, dann wäre es höchste Zeit sich den Forderungen von Pro Bahn anzuschließen, die eingesparten Mittel umwelt- und menschenverträglich in Busse und Bahnen zu investieren.

    Für den Fahrgastverband Pro Bahn

    Gerhard Stolz
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  •   Thor
    (84 Beiträge)

    Mit der StraBa?
    Dann hätte ja keiner mehr Platz in der StraBa.
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    Pro Dritte Rheinbrücke !!!
    Der öffentlichr Nahverkehr ist sicherlich eine Gute Sache.
    Und Ich danke Ihnen für den Hinweis das wir ja schon zwei Rheinbrücken haben.
    Ihr Vorschlag zu einer Dritten Rheinbrücke ist sehr zu Begrüßen.
    Wir brauche für die Zukunft eine objektive Straßenplanung.
    Hertzliche Grüße.

    Einer der nicht mehr jeden Umweltquatsch
    besonders die Erderwährmung durchs Autofahren glaubt.

    Mehr CO2 grünt die Natur; am Klima ändert's nicht die Spur.
    Steig in den Wagen, und gib Gas; denn CO2 macht frei, macht Spaß!

    Ich war übrigen mal ein Schüler von Ihnen.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    Chaos für alle
    gibt es schon jetzt, regelmäßig.

    Ansonsten: ob die Verkehrspolitik der CDU schlichtweg gescheitert hat, kann und will ich nicht sagen. Salomon hat aber wohl Recht damit, dass die Interpretation der CDU-Granden verkehrt (hihi) ist. Und da frage ich mich: wollen die die Leute für dumm verkaufen, oder können sie die Lage selbst nicht einschätzen. Beides wäre schlimm.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    Der Verkehrsverhindererpartei
    werden wir noch ein paar Haken verpassen.

    Scheiss Bahnen raus aus der Stadt! Das faule Pack soll laufen. In einer richtigen Stadt wie Berlin muss man 500 bis 800 Meter zur U-Bahn laufen. Das Dummvolk hat kein Recht vor den Karstadt gefahren zu werden.

    Bahnen RAUS aus der Innenstadt!
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  •   baeuerchen
    (650 Beiträge)

    Noch nie Argumente
    gebracht. Hummer fressen, dummschwätzen, keine Verantwortung übernehmen und deswegen anders Denkende diffamieren.
    Neureich und verantwortungslos.
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  • unbekannt
    (379 Beiträge)

    Bringen Sie das Karstadt bei
    Was sagen die Geschäfte, wenn man ihnen sagt, dass die Kunden erstmal 800m laufen sollen, bevor sie kaufen dürfen?

    Und das Schlimmste wäre, wenn die Kunden dann aufs Auto umsteigen und dann für Chaos für alle sorgen. Ich sehe schon immer die Spinner, die gerade samstags in langen Schlangen vor den Parkhäusern stehen und all diejenigen behindern, die wirklich aufs Auto angewiesen sind.
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  •   Rino
    (215 Beiträge)

    Landplage
    Mich kotzt es an, wenn man von Rüppurr nach Hornbach in Hagsfeld will, 2 x umsteigen mit Bahn dann noch Bus fahren. Von Eppinger Kartoffelacker mitten in die "Flaniermeile". Auch die Landaffen können umsteigen.
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  • unbekannt
    (142 Beiträge)

    "Straßenbaupolitik der Karlsruher CDU gescheitert"
    Ich kann Herrn Salomon nur voll und ganz zustimmen, obwohl ich kein Grüner bin. Wenn ich mir die Politik der Karlsruher CDU und des Gemeinderates, U-Strab, Messe, Europabad, Baustellen etc. anschaue entspricht dem Karlsruher Motto: viel vor, aber nix dahinter !
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