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Karlsruhe Gedenken an Helmut Kohl: FDP will Rheinbrücke umbenennen

Wenn es nach dem FDP-Kreisverband Karlsruhe-Land geht, könnte die Rheinbrücke Maxau zwischen Karlsruhe und Wörth einen neuen Namen erhalten. Die FDP schlägt vor, sie zu Ehren des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl in "Helmut-Kohl-Brücke" umzubenennen.

Dieser Vorschlag stammt vom FDP-Bundestagskandidaten Christian Jung. "Dies wäre ein starkes symbolisches Zeichen, um das Lebenswerk von Helmut Kohl als Vater der Wiedervereinigung und Europäischen Einigung sowie als Brückenbauer zwischen Baden, der Pfalz und dem Elsass zu würdigen", so der Abgeordnete. 

Die geplante und in den Planfeststellungsverfahren fast abgeschlossene zweite Rheinbrücke könnte nach Vorstellung des FDP-Politikers nach ihrer Fertigstellung "Europa-Brücke Karlsruhe-Wörth" oder "Brücke der Europäischen Einigung" genannt werden. Die Rheinbrücke verbindet seit knapp 50 Jahren Karlsruhe mit Wörth. Altkanzler Helmut Kohl war am vergangenen Freitag in seinem Haus in Ludwigshafen im Alter von 87 Jahren gestorben. 

 

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Kommentare (51)
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  •   Makamabesi
    (2937 Beiträge)

    Schließe mich da an
    Hier mein Post aus einem anderen Forum:

    Warum eigendlich nicht.

    Eine marode Brücke, die als ewig haltbar verkauft wird von LKWs nur mit 60 auf einer Spur zu befahren ist und durch nichts zu ersetzen ist?
    Passt doch prima!
    Ich bin froh, das ich da nicht mehr jeden Tag rüber muss.
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  •   kuba
    (859 Beiträge)

    Ein gute Vorschlag
    eine marode Brücke nach ihm zu benennen, denn marode war der Stadt BRD auch nach seinen 16 Jahren. Aber wir haben halt nichts dazu gelernt, jetzt sind wir wieder dabe, die Rechten zu wählen.
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  • unbekannt
    (427 Beiträge)

    Das muss an den derzeitigen …
    ... Temperaturen liegen um auf solch eine bescheuerte Idee zu kommen. Über Tote soll man nicht schlecht reden, ABER der Begriff „ehrenwert“ fällt mir bei der Persona Kohl sicherlich nicht ein.
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  •   yokohama
    (3125 Beiträge)

    Was soll
    an dem naheliegenden Vorschlag "bescheuert" sein?? Glaubst du allen Ernstes, es werden KEINE Straßen, Plätze und Brücken nach Helmut Kohl benannt?? Ich behaupte in nahezu JEDER deutschen Klein- und Großtadt wird der Kanzler der Einheit in den nächsten Jahren als Namenspate dienen.

    Die Idee die namenlose Rheinbrücke umzubenennen ist perfekt und das Tolle daran ist: Das Vorhaben ist weder mit Aufwand noch Kosten verbunden.

    Ich glaube eher deine reflexhafte Empörung ist auf zu viel Sonne zurückzuführen..
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    Eigentlich....
    ..... wäre jetzt mal Clara Zetkin [b][/b]dran. Eine frühe Frauenrechtlerin, Gewerkschaftlerin und bis 1933 Alterspräsidentin im Reichstag.
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  •   ALFPFIN
    (5607 Beiträge)

    Kanzler der Einheit
    Man vergisst heute vollkommen, das die Protestbewegung und der Widerstand 1989 und 1990 der DDR- Bevölkerung zur Wiedervereinigung geführt haben. Kohl hatte danach sicher in den Verhandlungen seine Verdienste, aber ohne diese große Protest- und Widerstandswelle wäre Helmut Kohl nicht Kanzler der Einheit geworden. Dieser Widerstand hat den Weg dazu bereitet.

    Ob es eine Ehre für Helmut Kohl wäre, dieser sanierungs- und erneuerungsbedürftige Rheinbrücke seinen Namen zu geben. Um die Brücke wird auch noch vermutlich 20 Jahre gestritten.
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  •   Eckfaehnchen
    (1887 Beiträge)

    Gerade deshalb
    könntendoch die früheren Ostzonesier ihre Straßen, Plätze und Brücken nach Kohl benennen. Die haben
    doch profitiert und daher allen Grund ihm dankbar zu sein.
    Zur Wiedervereinigung hat allerdings auch Gorbatschow mit seiner Einsicht und einer Portion Menschlichkeit
    beigetragen. (Der Putin sollte sich bei ihm eine Scheibe abschneiden).
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    Beides
    Politiker ihrer Zeit. Ohne Gorbatschow wärs nicht gegangen und auch die 'Freundschaft' von Kohl zu Jelzin hatte Einfluss auf die weitere Entwicklung. Mit Putin wär das weitaus komplizierter geworden. Aber das würde jetzt vom Hundersten ins Tausendste führen.
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  •   ALFPFIN
    (5607 Beiträge)

    Ich glaube mit Putin
    gäbe es keine Wiedervereinigung. Das wäre für ihn "klein beigeben" gewesen, das gibt es für ihn nicht.
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  • unbekannt
    (427 Beiträge)

    Benennen sie doch gleich ganze
    Ortschaften nach ihm. Chemnitz ... die kennen das schon.
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