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Karlsruhe Gedenken an Helmut Kohl: FDP will Rheinbrücke umbenennen

Wenn es nach dem FDP-Kreisverband Karlsruhe-Land geht, könnte die Rheinbrücke Maxau zwischen Karlsruhe und Wörth einen neuen Namen erhalten. Die FDP schlägt vor, sie zu Ehren des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl in "Helmut-Kohl-Brücke" umzubenennen.

Dieser Vorschlag stammt vom FDP-Bundestagskandidaten Christian Jung. "Dies wäre ein starkes symbolisches Zeichen, um das Lebenswerk von Helmut Kohl als Vater der Wiedervereinigung und Europäischen Einigung sowie als Brückenbauer zwischen Baden, der Pfalz und dem Elsass zu würdigen", so der Abgeordnete. 

Die geplante und in den Planfeststellungsverfahren fast abgeschlossene zweite Rheinbrücke könnte nach Vorstellung des FDP-Politikers nach ihrer Fertigstellung "Europa-Brücke Karlsruhe-Wörth" oder "Brücke der Europäischen Einigung" genannt werden. Die Rheinbrücke verbindet seit knapp 50 Jahren Karlsruhe mit Wörth. Altkanzler Helmut Kohl war am vergangenen Freitag in seinem Haus in Ludwigshafen im Alter von 87 Jahren gestorben. 

 

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Kommentare (51)
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  •   leseaw
    (1 Beiträge)

    Wenn die FDP ihr..
    Ehrenwort gibt nie mehr bei der Wahl anzutreten dann gerne grinsen
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  •   yokohama
    (3124 Beiträge)

    Ohne Witz
    ich hatte unabhängig von der FDP dieselbe Idee.

    Es spricht wirklich NICHTS dagegen die namenlose Brücke nach dem Altkanzler zu benennen. Helmut Kohl galt als großer Brückenbauer, die Brücke führt in die Pfalz, seine Heimat, sowie nach Frankreich, dem Land seiner Freundschaft.

    Bisher wurde jeder Bundeskanzler Namensgeber für Straßen, Plätze und Brücken (auch der kürzlich verstorbene Schmidt wird sicher noch vielfach verewigt werden). Eine geradezu abstruse Vorstellung, dass auchgerechnet Kohl davon ausgenommen bleiben sollte.

    Und im Fall der Rheinbrücke ist die Aktion, abgesehen von zwei Straßenschildern, mit keinerlei Aufwand verbunden und kostet ansonsten NICHTS.

    Ich gehe fest davon aus, dass der Vorschlag sich durchsetzen wird.
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  •   dipfele
    (4074 Beiträge)

    Es kostet.....
    ..... die Brückenweihe schon eine Menge, Großkopfete müssen herbei gekarrt werden, Festredner, Bier, Wein Speisen, Festzelt und danach wieder all die Abfälle einsammeln und entsorgen.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    Namenlos?
    Das ist die Rheinbrücke. Benannt nach dem Rhein.

    Also wirklich - wenn die Grünen was mit Bienen vorschlagen, dann ist das gleich "Wahlkampfgetöse". Was ist denn das hier von der FDP? Pure Wichtigmacherei.

    Und nach Kohl sollte garnix benannt werden. Das waren 16 Jahre Rückschritt, Verschwendung, kriminelle Machenschaften - und ne Wiedervereinigung, die ihm in den Schoß gefallen ist. Und die er mit verbockt hat.
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  •   yokohama
    (3124 Beiträge)

    Selbst ein Kohl-Hasser
    sollte soviel Realitätssinn haben, dass es in ein paar Jahren hierzulande MASSENWEISE Helmut-Kohl-Straßen, -Plätze, -Brücken, -Hallen, -Ufer, -Säle, evtl. auch -Schulen geben wird. Wahrscheinlich in jeder Stadt mit über 50.000 Einwohnern.

    Wetten, dass auch Karlsruhe davon nicht ausgenommen bleibt? Sie können froh sein, wenn es hier "nur" die Rheinbrücke ist..
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  • unbekannt
    (427 Beiträge)

    Bennen sie doch gleich die Pfalz um
    – ach was das ganze Land. Ach doch gleich eine Galaxie. Eine gewisse Verlogenheit und kohlschen Gedächtnisschwund kann man bei der derzeitigen medialen Lobhudelei egal von FDP, CDU, oder sogar SPD und Grüne nicht verleumden. Für mich bleibt er der Bimbes-Kanzler, dem die Geschichte zufällig in die Zeit der Wiedervereinigung platzierte. Die Chance zur Wiedervereinigung MUSSTE er wahrnehmen – schon allein durch das GG. Die Wiedervereinigung war einer zerbröselnden UDSSR geschuldet und von der Zustimmung der Siegermächte abhängig. Die sog. friedliche Revolution war nur möglich weil der russische Bär gerade ziemlich zahnlos war und ihm die DDR damals so ziemlich am allerwenigsten interessierte – sonst hätte sich auch der Ost-Michel nicht auf die Straße gewagt. Von dem im Osten allenthalben praktizierten Denunziantentum „profitieren“ wir nun auch in Westen. Nach Kohl würde ich höchstens den absichtlichen partiellen Gedächtnisschwund benennen.
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  •   kuba
    (859 Beiträge)

    Trotz großer Verdienste
    er war kein guter Mensch. Wer so mit seiner Frau, seinen Kinder undseinen Enkel umgeht ist unanständig.
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  •   Eckfaehnchen
    (1886 Beiträge)

    Ich gebe dir Recht.
    Der war ein Egoist und ein Sturkopf zuhause und in seinem Job nicht viel zimperlicher.
    Möchte bloß wissen was seine zweite an ihm gefunden hat. Machtgeilheit, Geld und Berühmtheit wohl,
    etwas anderes kann es nicht gewesen sein bei diesem alten Mann. Kopfschüttel....
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    ...ich bin kein....
    ...Kohl-hasser, sondern meine, die "Leistung" des Dicken einigermaßen realistisch einschätzen zu können.

    Aber nur weil es klar ist, daß es Kohl-Namensgebungen en masse geben wird, muß ich ja nicht dafür sein, daß in KA unsere liebe Rheinbrücke so verschandelt wird.
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  •   silberahorn
    (9292 Beiträge)

    Fast schon genial,
    wenn man eine marode Schrägseilbrücke so nennt. zwinkern
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