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Karlsruhe Gedenken an Helmut Kohl: FDP will Rheinbrücke umbenennen

Wenn es nach dem FDP-Kreisverband Karlsruhe-Land geht, könnte die Rheinbrücke Maxau zwischen Karlsruhe und Wörth einen neuen Namen erhalten. Die FDP schlägt vor, sie zu Ehren des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl in "Helmut-Kohl-Brücke" umzubenennen.

Dieser Vorschlag stammt vom FDP-Bundestagskandidaten Christian Jung. "Dies wäre ein starkes symbolisches Zeichen, um das Lebenswerk von Helmut Kohl als Vater der Wiedervereinigung und Europäischen Einigung sowie als Brückenbauer zwischen Baden, der Pfalz und dem Elsass zu würdigen", so der Abgeordnete. 

Die geplante und in den Planfeststellungsverfahren fast abgeschlossene zweite Rheinbrücke könnte nach Vorstellung des FDP-Politikers nach ihrer Fertigstellung "Europa-Brücke Karlsruhe-Wörth" oder "Brücke der Europäischen Einigung" genannt werden. Die Rheinbrücke verbindet seit knapp 50 Jahren Karlsruhe mit Wörth. Altkanzler Helmut Kohl war am vergangenen Freitag in seinem Haus in Ludwigshafen im Alter von 87 Jahren gestorben. 

 

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Kommentare (51)
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  •   Mosherhead
    (182 Beiträge)

    23.06.2017 14:37 Uhr
    Großer Europäer
    aber ein schlechter Kanzler. Rentenkasse geplündert, Blühende Landschaften verkündet und den Soli eingeführt. Wichtige Reformen ausgesessen und Schwarzkoffer am Fiskus vorbei geschleust...aber als Ehrenmann Wort gehalten.
    Wäre der Zusammenbruch der DDR nicht passiert, es wären keine 16 Jahre Stillstand in der BRD geworden. Herr Kohl hat nur das historische Geschehen genutzt. Konnte keine Kritik an sich vertragen und hat jeden wie eine heisse Kartoffel fallen lassen der ihm in seiner "Kanzlerheit" gefährlich werden konnte. Über Karikaturen über sich konnte er auch nicht lachen. Fand das Interview nach seiner Zeit letztens auf Tagesschau24 sehr aufschlussreich über die Person Helmut Kohl: Er Super alle anderen Lutscher..
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  •   ALFPFIN
    (5673 Beiträge)

    23.06.2017 16:53 Uhr
    Und noch etwas.
    Zitat von Helmut Kohl Helmut Kohl: Bei der Euro-Einführung war ich ein Diktator

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 09.04.13, 03:20 Uhr

    Helmut Kohl räumt ein, bei der Einführung des Euro undemokratisch vorgegangen zu sein: Hätte es eine Volksabstimmung über den Euro gegeben, hätten zwei Drittel der Deutschen gegen den Euro gestimmt. Demokratie könne nur erfolgreich sein, wenn sich einer hinstellt und sagt: So ist das.


    Die EU hätte auch als Wirtschaftsunion weiter machen können, so hätte Griechenland seine Währung abwerten und selbst eigenverantwortlich aus ihrem Schlamassel herausfinden müssen. Wie auch andere Staaten. Jetzt sind die Kernländer der EU, auch wir die Zahldeppen, bis in alle Ewigkeiten.
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  •   Waterman
    (5853 Beiträge)

    23.06.2017 16:10 Uhr
    Einwanderungsgesetz
    Nicht zu vergessen die jahrelange Ignoranz der Bundesrepublik als Einwanderungsland anzuerkennen. Das fällt uns heute immer noch zur Last, da das Asylrecht als Schlupfloch gewählt wurde und die Einwanderung ohne jegliche Steuerung stattgefunden hat.

    Es gibt immer noch keine legale Möglichkeit (als Nicht-EU-Bürger) hier einzuwandern. Versuche während Rot-Grün wurden lächerlich gemacht und waren wirkungslos im Endeffekt.

    Dadurch wurde unser Asylrecht missbraucht und als Folge verschärft. Die Nachfolgerin Kohls hat dies jetzt auch schon 12 Jahre weiter verschleppt. Das ist eine sträfliche Dummheit.

    Innenpolitisch waren die Kohljahre Rückschritt und Aussitzen war Programm und Niveau.
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (181 Beiträge)

    23.06.2017 12:14 Uhr
    Rheinbrücke nach Helmut Kohl benennen - aber die A61-Brücke bei Speyer!
    Zum Vorschlag der Namensgebung „Helmut-Kohl-Brücke“ äußert sich das Aktionsbündnis wie folgt:
    Für die faktische Bedeutung der Brücke ist es eine Auszeichnung, da bisher auch zum Beispiel der Vorschlag im Raum steht, den Frankfurter Flughafen nach dem Altkanzler zu benennen. Und da es eben geographisch bedingt keine Brücke über einen bedeutenden europäischen Strom gibt, die die Pfalz mit Frankreich verbinden könnte, was Kohls Einsatz für die deutsch-französischen Beziehungen und die europäische Einheit perfekt symbolisieren würde, ist die Rheinbrücke Maxau natürlich naheliegend.
    Für den Vereinsvorsitzenden Steffen Weiß gibt es aber ein Bauwerk, das noch besser geeignet ist, nach dem früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten und deutschen Bundeskanzler benannt zu werden: die Rheinbrücke im Zuge der A61.
    „Diese Brücke liegt zwischen Kohls Heimat Ludwigshafen und seiner selbstgewählten letzten Ruhestätte in Sp
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  •   Strangeway
    (115 Beiträge)

    22.06.2017 23:11 Uhr
    seine kleinlichen Familienfeheden....
    zeigen was für ein nachtragender kleinlicher Mann er offensichtlich war.
    Ich würde eine morsche Hölzbrrücke über den Altrhein nach ihm benennen.
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  •   Gast68
    (843 Beiträge)

    22.06.2017 13:39 Uhr
    Wäre in Gedenken
    Spendenkofferbrücke nicht passender?
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  •   superian
    (189 Beiträge)

    22.06.2017 09:23 Uhr
    Passt ganz gut
    Viele Leute werden die 16 Jahre der Kohl-Regierung mit den Staus auf der Rheinbrücke wunderbar deckungsgleich empfinden.
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  •   Waterman
    (5853 Beiträge)

    22.06.2017 08:49 Uhr
    Karlsruher Tradition
    In Karlsruhe gibt es ja eine Geschichte im Umgang mit Kanzlerstraßen, die wegweisend sein kann.

    Erst mal muss eine längere Zeit zwischen Tod und Benamung der Straße vergehen. Dann sollte es eine längere, vierspurige Straße sein.

    Es gibt den Adenauerring, die Willi-Brandt-Allee und die Ludwig-Erhard-Allee.

    Richtigerweise wäre jetzt Helmut Schmidt an der Reihe. Vielleicht wäre die Durlacher Allee die richtige Straße.

    Später böte sich für Kohl die B36 ab Mühlburg in Richtung Neureut an. In Richtung Forchheim kann man schon mal reservieren.

    Kiesinger hat sich durch seine Vita selbst disqualifiziert.

    Dies erfordert der Respekt vor dem Amt des Bundeskanzlers und alles, wie geschrieben, erst nach einer noch unbestimmten Zeit.
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  •   KlausKalle
    (210 Beiträge)

    22.06.2017 06:48 Uhr
    Besserer Vorschlag
    Jeden Platz vor jedem Geldinstitut in "Helmut-Kohl-Platz" umbenennen. Alternativ den Karlsruher Tunnel ihm würdigen. Schließlich wurde hier auch viel Geld versteckt ähm... investiert.
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  •   Eckfaehnchen
    (1934 Beiträge)

    23.06.2017 13:36 Uhr
    Hilfe
    bring mir die Karlsruher Stadtväter nicht auf dumme Gedanken........
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