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Karlsruhe Autofahrer aufgepasst: Rheinbrücke am Sonntag gesperrt!

Wegen einer Demonstration für den Bau einer zweiten Rheinbrücke wird die B10/Rheinbrücke am Sonntag, 19. Juli, von etwa 17.30 Uhr bis voraussichtlich 19.30 Uhr in Fahrtrichtung Karlsruhe voll gesperrt. Dies teilen die Kreisverwaltung Germersheim und die Stadtverwaltung Karlsruhe in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Der Aufzug der Demonstranten wird sich von der Anschlussstelle Wörth/Maximiliansau kommend auf der Fahrbahn über die Rheinbrücke in Richtung Karlsruhe zur Ausfahrt Verkehrsübungsplatz bewegen. Dort wird er unterhalb der Rheinbrücke beendet. Verkehrsteilnehmer müssen bereits im Vorfeld mit Einschränkungen rechnen, heißt es in der Mitteilung.

"Rheinbrücke weiträumig umfahren"

Ab etwa 17 Uhr wird die Ausfahrt Maximiliansau vom Wörther Kreuz kommend und die Auffahrt zur B10 von Maximiliansau in Richtung Baden-Württemberg gesperrt. Die übrigen Strecken von der B9, A65 und L540 kommend zur Rheinbrücke Karlsruhe werden ab etwa 17.30 Uhr gesperrt.

Die Strecke in Richtung Rheinland-Pfalz steht während des Demonstrationszuges mit verminderter Geschwindigkeit zur Verfügung. Die beidseitig der Rheinbrücke verlaufenden gemeinsamen Fuß- und Radwege können ohne Einschränkungen genutzt werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesperrten Bereich im genannten Zeitraum weiträumig zu umfahren und auf die Übergänge bei Rastatt und Germersheim beziehungsweise auf die Fähren auszuweichen, wie es in der Mitteilung heißt.

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Kommentare (220)
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  •   frari66
    (3920 Beiträge)

    Wieso ist das überhaupt erlaubt ?
    Die ganze Strecke "abzusperren" ohne Not ? Sowas ist sittenwidrig.
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (177 Beiträge)

    Versammlungsrecht § 14 i.V.m. Art. 8 GG
    Versammlungen unter freiem Himmel sind nicht gehmeihmigungspflichtig, müssen lediglich 48 Stunden vorher angemeldet werden.

    Die Anmledung und öffentliche Bewerbung ist deutlich früher erfolgt, um über die Beeinträchtigung zu informieren.

    "Ohne Not" ja wohl nicht - den Versammlungsteilnehmern ist das Thema wichtig und daher üben sie ein Grundrecht aus, oder besser "Grundrechte", denn die Meinungsfreiheit ja auch noch.

    Wenn es mehrere Autofahrer einfach so auf einer Autobahn machen, ist es natürlich ein "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" mutmaßlich in Tateinheit mit "Bereiten eines Verkehrshindernisses."

    Die B10 ist zwischen Maximiliansau und Vekehrsübungsplatz KEINE Autobahn und KEINE Kraftfahrstraße, damit auch Traktoren oder andere Fzg. mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von unter 61 km/h da drüber dürfen.

    Aber wo ist denn für Rheinbrückengegner das Problem? Die eine Brücke reicht, man kann doch umfahren!?! (Dieser Absatz kann Spuren von Ironie enthalten)
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  •   Gehwegparker
    (2887 Beiträge)

    Strecke absperren
    Ich dachte sogar, sowas wäre verboten.

    Rein theoretisch: Man nehme neun Fahrzeuge, die sich auf drei Spuren einer wichtigen Autobahn aufteilen und nach Absprache eine künstliche Vollsperrung einleiten.

    Nun nehmen wir in ganz Deutschland nur 90 solche Aktivisten, die an zehn wichtigen Punkten das Spiel durchziehen.

    Das wäre ein Generalstreik. Würden dann die Betroffenen Autofahrer aus der Karre aussteigen und mitdemonstrieren... Wie gesagt, rein theoretisch, in Deutschland sehr unrealistisch.
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  •   definitivabseits
    (1075 Beiträge)

    Wenn
    sie es vor meiner Garage machen würden könnten sie was erleben. grinsen
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (177 Beiträge)

    Top-Thema- meitskommentiert
    Man sieht, dass das Thema die Menshen bewegt. DieGegner sind hier recht aktiv, zielen aber vor allem auf vorgelegte Planungen, die grundsätzlich "doof" sind und haben entweder gar keine konstruktive Meinung oder für jedes Problem eine Lösung.
    Schade, dass diese Lösungen hier verkümmern und nicht bei Wahlen, Abstimmungen, Versammlungen oder sonstwo vorgetragen,vorgebracht und verfolgt werden.
    Da bleibt leider vieles brach liegen.
    DerBeitrag ist absolut top-kommentiert, auch die weitere Berichterstattung vor und vom Sonntag wird dazu beitragen, dass das Thema auf der Agenda bleibt.
    Ob es diese Planung plus Anbidung B36 wird oder ewas nderes kommt - das ist doch egal. Es geht um Lösungen, nicht um Problemdiskussionen.
    Ich freue mich auf Sonntag und die Berichte bei SWR Fernsehen, SWR Hörfunk, Baden-TV, in der Rheinpfalz usw.!!
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  •   lynx1984
    (2687 Beiträge)

    Top-Thema- meitskommentiert
    ja in der Tat ist das Thema umstritten.
    Eben gerade weil es keine gescheite Lösungen gibt - aber ein ungelöstes Problem und hunderte Vorstellungen wie man das lösen könnte.

    Leider finde ich Ihren Ansatz Herr Weiß hier nun nochmals unter Zuhilfenahme einer Verkehrsblockade für eine Lösung zu demonstrieren nicht sehr ausgereift und zielführend.

    Viel mehr fehlt es an richtigen Lösungen und konkreten Umsetzungsvorschlägen.
    Möglich wäre eine abzuarbeitende Reihenfolge der Lösungen zu entwickeln, die auch alle politischen Meinungen würdigt und dann aufzuhören, wenn eine gewisse Zielerreichung (Stau muss deutlich reduziert sein) angehalten/beendet wird.
    Mal so als Vorschlag:
    1. Honsellkreuz optimieren (insb. B36 Zufahrt usw.)
    2. Spange um Knielingen B36=>Olkreuz bauen
    3. ggf. mit 2. zusammen den Pförtner abbauen oder zumindest die 3. Spur bis zur Abfahrt Ölkreuz führen
    4. neue Zu- und Abfahrt Karlsruhe Hafen
    5. Ersatzbrücke (ggf. 4 Spuren bis Ölkreuz?!)
    6. zweite Rheinbrücke
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    Ich würde auch noch
    über eine Hand voll Ungefähr-Kopien der Mimram-Brücke in der Region Karlsruhe nachdenken. Drastisch verkürzte Wege für Radfahrer und - wichtig für die Relevanz - künftig zunehmend mehr Elektroräder. Und das bei deutlich größerer Umweltverträglichkeit, sprich viel weniger Naturschutzrechtproblemen.

    Sowas würde nicht alles umkrempeln, aber ich erinnere an Prof. Friedrich bei Faktencheck: Stau gibt es durch gerade mal 500 Autos zu viel pro Stunde in der Rush Hour. Man muss nur an diesen 2x2x500 arbeiten und nicht an den 80.000, die über den Tag verteilt insgesamt bei Wörth über den Rhein gehen.
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (177 Beiträge)

    durchaus vernünftiger Ansatz
    Von der Südtangente braucht es einfach auch einen direkten Zugang zum Hafen westlichdes Windradberges.

    Wenn doch der Pförtner das Problem ist und seien Beseitigung DIE Lösung, warum warten wir Pendler dann immer noch darauf? Wenigstensmal auf eine mit gelben Markierungen erprobte Varainte?

    Das Pilotprojekt in Beimerstetten zur Sanierung mit hochfestem Beton dürfte nicht die gewünschten Egebnisse gebrach haben, sonst lägen sie längst auf dem Tisch.

    Das, was mandazu im Internet findet (Baubeschreibung, Südwestpresse) zeigt: die Sperrung war länger und intensiver als gedacht.

    Und 6,5 cm Beton und 8mm Dünnschichtbelag auf der Rheinbrücke? Bei den Bewegungen bei wind und Befahren?
    Nicht ernsthaft.

    Aber es war 2 Jahre lang der einzige Beitrag von Frau Splett, die sich im März dann wohl in den Ruhestand verabschieden wird.
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  •   lynx1984
    (2687 Beiträge)

    Wenn doch der Pförtner das Problem ist...
    weil es eben die Staufläche weiter auf Karlsruher Stadtgebiet verschieben würde und dies sicherheitskritisch in den Ausfahrten 11 und 10 (Ölkreuz) wird. Daran scheitert auch ein Probebetrieb. Aber natürlich auch aus politischen Gründen, weil das ja auch immer bedeuten kann, dass man dann andere Möglichkeiten ausschließt...
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  •   Gehwegparker
    (2887 Beiträge)

    Stau
    Stau entsteht immer durch Verengungen oder wenn eben das Fassungsvermögen der Straße nachläßt.

    Die Schwachpunkte sind die Ziel- und Quellorte. Und weil die Leute zu blöd zum Einfädeln sind. Tatsache. Warum kriegt es keiner gebacken, die Geschwindigkeit bei 70-80 km/h zu halten und sich so zurückfallen zu lassen, damit der andere einfädeln kann? Die Mittelspur muß einfach nur den Abstand leicht vergrößern, in Österreich klappt das reibungslos.

    Ne, man muß drängeln, auf den letzten Meter aufschließen um dann bei 15 km/h die Spur zu wechseln. Den meisten gehörts doch nicht anders, als im Stau zu stehn. Wer schon für sowas zu blöd ist.
    Übrigens: Gerüchte zufolge gibt es ganz rechts auch noch eine Spur, daran erkennbar, daß dort meist gähnende Leere herrscht...
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