Karlsruhe Bye-bye Banteng: Karlsruher Zoo verabschiedet sich von Sika und Osita

Die beiden Karlsruher Banteng verlassen am heutigen Donnerstag den Zoologischen Stadtgarten Richtung Cottbus. Die neue Heimat von Sika und ihrer Tochter Osita ist der dortige Tierpark. Warum die beiden Wildrinder den Karlsruher Zoo verlassen mussten, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung.

Bantengs werden im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt. Der EEP-Koordinator habe entschieden, die 25 Jahre alte Sika und die 15 Jahre alte Osita an den Tierpark Cottbus zu geben, schildert die Stadt. 

Mit der Abgabe der Banteng verabschiedet sich der Karlsruher Zoo bewusst von einer Großsäugetierart. Das in Südostasien beheimatete Wildtier wurde bislang auf der Afrika-Savanne gehalten. Im Zuge des Entwicklungskonzepts Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe fiel die Entscheidung, diese Tierart im Karlsruher Zoo nicht weiter zu halten.

Auch eine weitere asiatische Tierart, die Trampeltiere, leben seit 2014 nicht mehr auf der Afrika-Anlage. Die beiden Tiere siedelten im Zuge der Sanierung der Huftier-Stallungen in den Tierpark Oberwald über. Nachdem Amina und Ulana dort ursprünglich nur vorübergehend leben sollten, ist daraus mittlerweile eine Dauerlösung geworden, denn die beiden Kamele fühlen sich in dem großzügigen Grasgehege sehr wohl.

Die kürzlich abgeschlossene Grundsanierung der Stallungen der Afrika-Savanne sei ein erster großer Schritt hin zu der im Masterplan Zoologischer Stadtgarten vorgesehenen großen Anlage, heißt es in der Pressemitteilung. Auf dieser sollen dann auch die Giraffen zusammen mit den Zebra oder auch Elenantilopen leben.

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