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OB-Wahl: FDP will Kandidaten-Check mit Wellenreuther und Mentrup [24]

Karlsruhe (ps/mda) - Die ersten Bündnisse sind geschmiedet. Die kleineren Parteien in Karlsruhe formieren sich hinter ihren Oberbürgermeisterfavoriten. Jetzt äußert sich auch die FDP Karlsruhe in einer Pressemitteilung. Die Liberalen setzen demnach auf den offenen Diskurs mit den beiden Kandidaten Frank Mentrup (SPD) und Ingo Wellenreuther (CDU). Einen eigenen FDP-Kandidaten wird es nicht geben.
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OB-Wahl: Frank Mentrup (SPD) und Ingo Wellenreuther (CDU)
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Die FDP Karlsruhe will einen Kandidaten-Check mit Frank Mentrup (SPD) und Ingo Wellenreuther (CDU). (v.l.)
Foto: (ps/montage ka-news)

Auf der Vorstandssitzung des Kreisverbandes der Karlsruher FDP am Mittwochabend ist einstimmig beschlossen worden, dass die Liberalen keinen eigenen Kandidaten in den OB-Wahlkampf schicken werden, heißt es in der Mitteilung.

"Auf unserer Sitzung ist zwar deutlich geworden, dass es in unseren eigenen Reihen richtig gute Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt gibt - allen voran unser Baubürgermeister Michael Obert - aber es wäre von uns vermessen zu glauben, dass wir mit einem eigenen Kandidaten in der jetzigen Situation, durch die schwierige Gesamtlage der Bundes-FDP, eine realistische Chance hätten erfolgreich abzuschneiden", so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Karlsruher FDP, Robert Gänger.

FDP will beiden Kandidaten eine Chance geben

Die Karlsruher Liberalen seien sich einig, dass es einen offenen Austausch mit den beiden Kandidaten Frank Mentrup und Ingo Wellenreuther geben solle. "Wir wollen einen liberalen OB-Check. Es ist keine Frage, dass beide Kandidaten erfahrene Politiker sind. Für uns gilt es jetzt aber zu klären mit welchem Kandidaten wir unsere eigenen FDP-Grundpositionen am Besten in ein erfolgreiches Programm für die Stadt Karlsruhe einbringen können. Dazu gehören insbesondere auch die Herausforderungen in der Karlsruher Infrastruktur. Beispielsweise Neureut und Hagsfeld sind hier besonders stark betroffen ", ergänzt Heinz Golombeck, Kreisvorsitzender der Karlsruher FDP und Mitglied des Deutschen Bundestags.

Die Liberalen wollen beiden Kandidaten eine Chance geben, ihre Positionen klarzumachen und ihr Profil zu schärfen. "Wir würden uns freuen, wenn Herr Wellenreuther und Herr Mentrup zu je einer unserer Vorstandssitzungen kommen könnten, um ihre ersten Vorstellungen einer Weiterentwicklung der Stadt Karlsruhe mit ihnen als potentielle Oberbürgermeister aufzuzeigen. Deshalb werden wir beide Kandidaten jeweils persönlich zu einem Gespräch mit unserem Vorstand einladen", so Christian Mandery, Mitglied des Kreisvorstandes.

Mehr zur Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe und den übrigen Kandidaten haben wir für Sie in unserem Dossier zur Wahl zusammengefasst.

Mehr zu: OB-Wahl Oberbürgermeister "Frank Mentrup" "Ingo Wellenreuther" FDP Polititk



Kommentare [24]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 05.04.2012 10:37
    Wie heißt der Verein? FDP?
  • (2667 Beiträge) | 05.04.2012 11:07
    Lokale Wählervereinigung?
    Vielleicht FIDELITAS PARLAMENTARIER?
  • (2374 Beiträge) | 05.04.2012 10:45
    Auja!!! Faktencheck!
    Hallo FDP, aber dann bitte eruieren wie die Kandidaten zu Tennis, Golf und anderen Randsportarten in Karlsruhe stehen.

    (Gut, bei dem einen weiß man ja eigentlich schon, daß für den nur hochbezahlter Profisport zählt.....)
  • (1869 Beiträge) | 05.04.2012 11:04
    Also
    wenn die FDP tatsächlich einen eigenen Kandidaten nominiert hätte,
    ich glaube dann wäre ich "ohnmächtig" vom Hocker gefallen. Obwohl ... kann man da so sicher sein, noch ist es ja nicht zu spät.

    Die Qualifikation, Kandidaten zu prüfen, egal wo und welche, spreche ich der FDP, so wie sie sich heute darstellt, ab.

    Oder wollen sie prüfen, ob die Kandidaten irgendwelche Dissertationen irgendwo abgeschrieben haben, wie die Fr. FDP_ "Dr."
    die heute noch in Brüssel sitzt? grinsen
  • (1601 Beiträge) | 05.04.2012 11:41
    Qualifikation der FDP
    Ist doch egal, die paar Stimmchen, die die FDP'ler beisteuern, kann man getrost vergessen.
  • (1601 Beiträge) | 05.04.2012 11:42
    Sollte direkt unter ALFPFIN
  • (4042 Beiträge) | 05.04.2012 11:54
    Nanu
    Seit wann ist die FDP nach mehreren Seiten offen?
    Bisher hat sie sich doch in Treue fest immer an die CDU gekettet.
  • (3227 Beiträge) | 05.04.2012 13:22
    Wenn's um's Überleben geht
    sind die Luken weit offen, aber Vorsicht da kommt Wasser rein und der Untergang beschleunigt sich.
  • (3227 Beiträge) | 05.04.2012 13:26
    Interessant ist die Frage nach
    "...Dazu gehören insbesondere auch die Herausforderungen in der Karlsruher Infrastruktur. Beispielsweise Neureut und Hagsfeld sind hier besonders stark betroffen..."

    Warum fragen sie nicht offen: "Wie lieber Kandidat stehst du zu 2. Rheinbrücke und der damit verbundenen Nordtangente?"

    Sind ein bisserl feige das ohne durch die Blume zu schwätzen raus zu lassen. Und wenn das die Gretchenfrage sein sollte, dann müssen sie sich dem Ingo zuwenden.
  • (172 Beiträge) | 05.04.2012 13:37
    Warum muss es immer
    ein erfahrener Politiker sein? Vielleicht wäre es besser, mal einen erfahrenen Bürger zum Bürgermeister zu wählen.
  • (1601 Beiträge) | 05.04.2012 13:46
    Weil sich ein normaler Mensch das nicht antut!
    Immer in der Öffentlichkeit, Hasenbockerfeste eröffnen, brüllenden Kleinkindern über den Kopf streicheln, keinen Feierabend, egal was man macht - einer bruddelt immer .... (Liste beliebig verlängerbar)

    Da muss man schon macht-/karrieregeil sein um sich für solch einen Job zu bewerben.
  • (430 Beiträge) | 05.04.2012 13:51
    OB
    Das bisschen Arbeit in KA könnte der Stuttgarter OB doch so nebenbei mitmachen. Und die Kosten könnte man sich dann gerecht teilen. grinsen
  • (2374 Beiträge) | 05.04.2012 14:06
    Es braucht halt bißchen mehr als nur 'Bürger' zu sein!
    Zitat von c.h.a.
    Warum muss es immer
    ein erfahrener Politiker sein?

    weil man solch eine Stadt wie Karlsruhe eben nicht von irgendeinem ahunungslosen Seckel oder wenigwissenden Normalverbraucherotto repräsentiert sehen will!
  • (4042 Beiträge) | 05.04.2012 15:16
    Es
    wird keinem Bürger verwehrt,sich zum OB-Kandidaten zu erklären und sich so auf den Wahlzettel setzen zu lassen.Man muss dazu keiner Partei angehören und/oder irgendwelchen Gemeindeinstutitionen.
    Irgendwelche Formalitäten werden aber sicherlich eingehalten werden müssen.
    Ausserdem kann jeder Wähler noch einen Namen seiner Wahl auf den Stimmzettel schreiben und so jemanden wählen,der gar nicht offiziell kandidiert.
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 05.04.2012 15:40
    Die OB-Stelle wird regelrecht ausgeschrieben,
    daraufhin kann man sich bewerben, muss 250 Unterstützungsunterschriften beifügen und die Bewerbung wird dann zugelassen.
  • (172 Beiträge) | 05.04.2012 14:13
    Nun ja,
    wer den Politikern mehr vertraut als den Bürgern.... Für mich sind viele Bürger die besseren Politiker, da die sich in ihrem Umfeld besser auskennen als ein dahergelaufener Besserwisser.
  • (430 Beiträge) | 05.04.2012 14:26
    Rotation
    Das Amt könnte ja quasi von Haushalt zu Haushalt rotieren. Jede Woche machts ein Anderer. In der Vielfalt liegt die Zukunft !
  • (255 Beiträge) | 05.04.2012 14:28
    überlege halt mal..
    "weil man solch eine Stadt wie Karlsruhe eben nicht von irgendeinem ahunungslosen Seckel "....
    wo ist da der Unterschied zum jetzigem Zeitpunkt ??
  • (2374 Beiträge) | 05.04.2012 15:42
    wir sprachen/schrieben von der Zunkunft!
    genauer gesagt vom 2.12.12!
    überleg halt mal! Vorm Schreiben!
  • (56 Beiträge) | 05.04.2012 16:13
    Hallo, liebe FDP,
    an eurer Stelle würde ich überhaupt nichts mehr sagen. Eure Unterstützung braucht weder die CDU noch die SPD, denn auf die 5 Stimmen sind die nicht angewiesen. Man wird die nächsten Landtagswahlen erleben, wo ihr seid. Hoffentlich weg vom Fenster, denn auf euch kann man verzichten.

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