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Karlsruhe OB-Wahl: FDP will Kandidaten-Check mit Wellenreuther und Mentrup

Die ersten Bündnisse sind geschmiedet. Die kleineren Parteien in Karlsruhe formieren sich hinter ihren Oberbürgermeisterfavoriten. Jetzt äußert sich auch die FDP Karlsruhe in einer Pressemitteilung. Die Liberalen setzen demnach auf den offenen Diskurs mit den beiden Kandidaten Frank Mentrup (SPD) und Ingo Wellenreuther (CDU). Einen eigenen FDP-Kandidaten wird es nicht geben.

Auf der Vorstandssitzung des Kreisverbandes der Karlsruher FDP am Mittwochabend ist einstimmig beschlossen worden, dass die Liberalen keinen eigenen Kandidaten in den OB-Wahlkampf schicken werden, heißt es in der Mitteilung.

"Auf unserer Sitzung ist zwar deutlich geworden, dass es in unseren eigenen Reihen richtig gute Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt gibt - allen voran unser Baubürgermeister Michael Obert - aber es wäre von uns vermessen zu glauben, dass wir mit einem eigenen Kandidaten in der jetzigen Situation, durch die schwierige Gesamtlage der Bundes-FDP, eine realistische Chance hätten erfolgreich abzuschneiden", so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Karlsruher FDP, Robert Gänger.

FDP will beiden Kandidaten eine Chance geben

Die Karlsruher Liberalen seien sich einig, dass es einen offenen Austausch mit den beiden Kandidaten Frank Mentrup und Ingo Wellenreuther geben solle. "Wir wollen einen liberalen OB-Check. Es ist keine Frage, dass beide Kandidaten erfahrene Politiker sind. Für uns gilt es jetzt aber zu klären mit welchem Kandidaten wir unsere eigenen FDP-Grundpositionen am Besten in ein erfolgreiches Programm für die Stadt Karlsruhe einbringen können. Dazu gehören insbesondere auch die Herausforderungen in der Karlsruher Infrastruktur. Beispielsweise Neureut und Hagsfeld sind hier besonders stark betroffen ", ergänzt Heinz Golombeck, Kreisvorsitzender der Karlsruher FDP und Mitglied des Deutschen Bundestags.

Die Liberalen wollen beiden Kandidaten eine Chance geben, ihre Positionen klarzumachen und ihr Profil zu schärfen. "Wir würden uns freuen, wenn Herr Wellenreuther und Herr Mentrup zu je einer unserer Vorstandssitzungen kommen könnten, um ihre ersten Vorstellungen einer Weiterentwicklung der Stadt Karlsruhe mit ihnen als potentielle Oberbürgermeister aufzuzeigen. Deshalb werden wir beide Kandidaten jeweils persönlich zu einem Gespräch mit unserem Vorstand einladen", so Christian Mandery, Mitglied des Kreisvorstandes.

Mehr zur Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe und den übrigen Kandidaten haben wir für Sie in unserem Dossier zur Wahl zusammengefasst.

Mehr zum Thema
Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe: Ergebnisse und Infos zur OB-Wahl 2012 in Karlsruhe. Außerdem: Umfragen und alles zu den Oberbürgermeisterkandidaten: Ingo Wellenreuther, Frank Mentrup, Jürgen Wenzel, Friedemann Kalmbach, Niko Fostiropoulos, Michael Böhm alias "Herr Kruscht" und Sascha Toni Oehme. Im Dossier erklären wir zudem das Wahlverfahren und den Ablauf der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 2. Dezember 2012. Am Wahltag werden hier außerdem die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe veröffentlicht.
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Kommentare (24)
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  •   Schafrichter
    (388 Beiträge)

    06.04.2012 12:19
    Bei allem Respekt vor den PIRATEN...
    ...auch wenn ihnen der Einzug in das zweite Landesparlament geglückt ist, ist es nicht zu früh, die PIRATEN als etabliert einzustufen und mit den GRÜNEN gleich zu stellen?
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  •   sticker
    (43 Beiträge)

    06.04.2012 10:24
    Kandidaten-Check
    Kandidaten-Check - nein Schauboxen soll das werden! Die FDP sollte die Hackordnung beachten:

    - zuerst die Parteien mit eigenen Kandidaten

    - dann Piraten und Grüne

    - und die Splitterparteien ganz zum Schluss (am Ende natürlich die FDP) !!

    ... so wird ein Schuh daraus
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  •   teflon
    (2200 Beiträge)

    05.04.2012 19:26
    Ich sehe diesen Artikel in engen
    Zusammenhang mit dem hier
    Die Wahlmöglichkeit für die verbliebenen 5 FDP-Mitglieds-Restposten ist analog dazu.
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  •   Schafrichter
    (388 Beiträge)

    05.04.2012 17:53
    Freie Liberale eigentlich hätte ich schon erwartet,...
    ...dass ihr im Sinne des "Liberalismus" allen OB-Kandidaten eine Chance zur Vorstellung gibt!
    Warum nur dem SPD-Genossen und den CDU-Abgeordneten?
    In der Vita der derzeit beiden anderen OB-Kandidaten ist zumindest davon zu lesen, dass diese als Unternehmer tätig waren und Erfahrung in Menschführung mitbringen. Dies sehe ich als eine Grundlage um das "Unternehmen Karlsruhe" zu führen.
    Also doch eher etwas für die "Unternehmer-Partei-FDP"?
    Oder geht es der FDP nur darum, auf das "richtige Pferd" zu setzen um ihr eigenes Überleben zu sichern?
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  • 0
    unbekannt
    (56 Beiträge)

    05.04.2012 16:13
    Hallo, liebe FDP,
    an eurer Stelle würde ich überhaupt nichts mehr sagen. Eure Unterstützung braucht weder die CDU noch die SPD, denn auf die 5 Stimmen sind die nicht angewiesen. Man wird die nächsten Landtagswahlen erleben, wo ihr seid. Hoffentlich weg vom Fenster, denn auf euch kann man verzichten.
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  •   Motzmann
    (432 Beiträge)

    05.04.2012 14:28
    überlege halt mal..
    "weil man solch eine Stadt wie Karlsruhe eben nicht von irgendeinem ahunungslosen Seckel "....
    wo ist da der Unterschied zum jetzigem Zeitpunkt ??
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  • 0
    unbekannt
    (2476 Beiträge)

    05.04.2012 15:42
    wir sprachen/schrieben von der Zunkunft!
    genauer gesagt vom 2.12.12!
    überleg halt mal! Vorm Schreiben!
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  • 0
    unbekannt
    (172 Beiträge)

    05.04.2012 14:13
    Nun ja,
    wer den Politikern mehr vertraut als den Bürgern.... Für mich sind viele Bürger die besseren Politiker, da die sich in ihrem Umfeld besser auskennen als ein dahergelaufener Besserwisser.
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  •   sawitzki
    (908 Beiträge)

    05.04.2012 14:26
    Rotation
    Das Amt könnte ja quasi von Haushalt zu Haushalt rotieren. Jede Woche machts ein Anderer. In der Vielfalt liegt die Zukunft !
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  • 0
    unbekannt
    (172 Beiträge)

    05.04.2012 13:37
    Warum muss es immer
    ein erfahrener Politiker sein? Vielleicht wäre es besser, mal einen erfahrenen Bürger zum Bürgermeister zu wählen.
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