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Laufpass für den Schmerz: So sagen Sie Rückenschmerzen den Kampf an [0]

Karlsruhe - Viele Menschen kennen ihn nur zu gut: den Rückenschmerz. Er ist die häufigste Schmerzform in der Bevölkerung. Etwa 70 Prozent der Bundesbürger leiden mehr oder minder häufig daran. Die Gründe dafür können recht vielfältig sein. Weit vorne ist auf jeden Fall die Bewegungsarmut, die unsere moderne Gesellschaft regelrecht fördert. Im Kampf gegen den Schmerz ist vor allem Vorsorge angesagt. Dort ist für jeden etwas dabei.
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Individuell auswählen ist Pflicht
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Die Wahl der Matratze und des Lattenrostes ist nicht einfach - am besten liegt man ausgiebig Probe. (Foto: Aktion Gesunder Rücken)
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Eine häufige Ursache für Schmerzen am Bewegungsapparat ist ganz einfach unsere Bewegungsarmut. Viele arbeiten heutzutage im Sitzen. Der Durchschnittsmensch legt täglich nicht einmal einen Kilometer zurück. Der erste Mensch brachte es dagegen auf einen täglichen Aktionsradius von 15 bis 20 Kilometer zu Fuß.

Bewegungsarmut und Bürojobs

Aufgrund dieser Bewegungsarmut ermüdet zum einen die Muskulatur schneller und kann die für die Wirbelsäule stützende Funktion möglicherweise nicht mehr erfüllen. So ist diese den Belastungen nur schwer oder nicht mehr gewachsen. Dadurch können sich Gelenke wiederum schneller abnutzen. Des Weiteren können die Bandscheiben, die als Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern dienen, aufgrund fehlender gezielter Be- und Entlastung nicht ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Das kann deren Funktion ebenfalls deutlich beeinträchtigen.

Der Bewegungsarmut entgegenzuwirken ist also ein guter Start für den Kampf gegen den Rückenschmerz. Denn das einzige was dem Körper nicht gut tut, ist nichts zu tun. Neben gezielter Wirbelsäulengymnastik zur Stärkung der Rücken-, Nacken- und Bauchmuskulatur kann regelmäßig sportliche Betätigung angepasst auf die physische Verfassung helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden, sei es Joggen, Tanzen oder auch Schwimmen.

Wirbelsäulengymnastik und Ausdauersport

Unterschiedliche Sportarten werden als unterschiedlich rückenfreundlich beziehungsweise belastend eingestuft. Darüber welcher Sport sich individuell empfielt, informieren Sportvereine und Krankenkassen. Zudem können Phasen der körperlichen und geistigen Entspannung sehr hilfreich sein. So nennen Experten neben Ausdauersportarten, wie Joggen, auch Yoga als mögliches Mittel zur Vermeidung von Rückenschmerzen.

Darüber hinaus gilt es, seinen Alltag zum Wohle des eigenen Körpers auszurichten. Ein ergonomisch angepasster Arbeitsplatz samt eines in Lehne, Höhe und Tiefe verstellbaren Bürostuhls eignet sich beispielsweise für Menschen, die viel am Computer arbeiten. Kontakt zur Rückenlehne kann hilfreich sein und Schienbeine mit Oberschenkeln sollten einen rechten Winkel bilden.

Eine aufrechte Haltung soll laut Experten aber nicht bedingungslos beibehalten werden. Vielmehr gilt es, die Sitzpositition ständig zu verändern. Heutzutage sprechen Experten vom dynamischen Sitzen - die nächste Sitzposition ist die beste. Das von der Firma Betten Füger initiierte Netzwerk Kompetenz-Gesunder-Rücken arbeitet in diesem Zusammenhang mit der Karlsruher Firma Feederle zusammen.

Alltag zum Wohle des eigenen Körpers ausrichten

Neben dem Arbeitsplatz ist das Bett der Ort, an dem der Mensch die meiste Zeit verbringt. Da dieser durchschnittlich etwa ein Drittel seines Lebens regelrecht verschläft, ist es von elementarer Bedeutung, auch in diesem Lebensbereich auf seinen Körper Rücksicht zu nehmen. Mit dem für ihn passenden Bettsystem (Matratze und Federholzrahmen) kann man seinem Körper dabei helfen, die Rückenmuskulatur und Bandscheiben zu entspannen, so dass der Bewegungsapparat den Belastungen des Tages wieder gewachsen ist.

Ein Patentrezept gegen Rückenschmerzen gibt es allerdings nicht. Jedoch erhöhen verschiedene Maßnahmen und Verhaltensregeln, wie sie im Text genannt wurden, die Chancen auf einen schmerzfreien Alltag enorm. Sollten Sie zu diesen Punkten Fragen haben, stehen Ihnen die Experten von Betten Füger gerne zur Verfügung. Mehr über das von Betten Füger initiierte Netzwerk Kompetenz-Gesunder-Rücken erfahren Sie in einem der nächsten Beiträge.

Dieser Text wurde uns zur Verfügung gestellt von Stefan Füger von Betten Füger, einem der Sponsoren des Laufstreckentests; redaktionell unterstützt von Daniel Grawe.

Sie kennen tolle Laufstrecken? Unser Test-Läufer Manuel Trutter testet Ihre Lieblingslaufstrecke in der Stadt. Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge einfach per ka-Reporter-Formular oder direkt als Kommentar unter den Artikel. Manuel Trutter macht sich dann selbst auf den Weg und läuft für Sie los! Neben den Testberichten wird es in unserem Dossier zum Thema auch Experten-Tipps rund um das Laufen und den gesunden Rücken geben.

Mehr zu: Ticker Lauftipps Laufen Rücken Gesundheit



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