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Am 13. März 2016 ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. In unserem Dossier finden Sie alles rund um die Wahlen in Karlsruhe und in der Region. Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Informationen zum Ablauf der Wahl, Kandidaten und Themen! Außerdem: Umfragen und alles zu den einzelnen Kandidaten in den Karlsruher Wahlkreisen. Die Ergebnisse gibt es am Wahlsonntag live bei uns.

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19.02.2016 16:43
 
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Wer mit wem? Karlsruher Landtagskandidaten äußern sich zu Koalitionsfrage [45]

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Foto: ErS
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Karlsruhe (Corina Bohner) - Die Landtagswahl am 13. März in Baden-Württemberg rückt näher: Am Donnerstagabend stellten sich sechs der zwölf Karlsruher Landtagskandidaten auf dem Podium der Wirtschaftsjunioren (WJ) der Diskussion. Neben Fragen zu Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Flüchtlingen, gab es auch erste Sympathiebekundungen zwischen den Parteien.
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Das spielerische Szenario: Ein Wasserschaden im Stuttgarter Landtag - das Büro der Abgeordneten ist betroffen. "Mit welchem der hier anwesenden Kollegen würden Sie sich das Büro teilen - wen würden Sie aufnehmen?", lautete die Frage der Moderatoren im IHK-Haus in Karlsruhe.

Wer mit wem? Koalitionsfrage auf dem Podium

Gerichtet war sie an Katrin Schütz (CDU), Meri Uhlig (SPD), Bettina Lisbach (Grüne), Tom Høyem (FDP), Sabine Skubsch (Die Linke) und Paul Schmidt (AfD). Die Antworten sorgten angesichts teils überraschender Sympathiebekundungen für Schmunzeln im voll besetzten Saal.

Bei der CDU wurde die wirtschaftliche liberale Einstellung der FDP geschätzt - ein gemeinsames Büro denkbar. Annäherungen gab es auf dem Podium zwischen SPD und Grüne an die Linke: Uhlig und Lisbach würden ihre Bürogemeinschaft für Skubsch öffnen.

Für Lacher im Saal sorgte FDP-Kandidat Høyem: Er würde AfD-Kollegen Schmidt Zuflucht gewähren -"ein sehr intellektueller Mann und ich würde mit ihm gerne über die Flüchtlingsfrage diskutieren - warum er hier falsch liegt." Schmidt selbst entgegnete auf die Frage mit Humor: "Kommt ganz darauf an, für wie lange." Er empfinde es als reizvoll, einen Tag mit jedem Kollegen zum Meinungsaustausch zu verbringen. Längerfristig könne er sich aber nur eine Zusammenarbeit mit der FDP vorstellen.

Fragen aus dem Publikum

Neben den moderierten Themenblöcken zu Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Flüchtlingen, schloss die Podiumsdiskussion mit einer Fragerunde aus dem Publikum ab: Insgesamt vier Fragen hatten die rund 150 geladenen Gäste aus der Wirtschaft an die Kandidaten. An die AfD wurde die Frage nach Begrenzung der Flüchtlingszahl und Einhaltung der Obergrenze gestellt. Die Antwort von Paul Schmidt: Nur Kriegsflüchtlinge sollen aufgenommen, alle anderen abgeschoben werden. 

Sehr konkret wollte ein Gast die Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Karlsruhe von CDU und Grünen wissen: Bei den Konservativen setzt man auf Mobilitätskonzepte wie Mitfahrgelegenheiten. Die Grünen wollen die Luftqualität in Karlsruhe weiter durch Umweltzonen, nachhaltige Verkehrspolitik (Elektromobilität, ÖPNV, Fahrradkonzepte) sowie durch die Stilllegung des RDK 7 im Karlsruher Rheinhafen erhalten und verbessern.

Wie soll Karlsruhe studentenfreundlicher werden, liebe AfD? "Karlsruhe ist bereits jetzt sehr studentenfreundlich", so Paul Schmidt, "wir wollen die Universitäten generell leistungsfähiger machen." Von Skubsch gab es den Einwurf, dass in erster Linie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden müsse.

Gefragt wurde ebenfalls nach einer Einführung der Wehrpflicht für Asylbewerber und deren Einsatz in ihren Herkunftsländern: "Das geht nicht", stellte Schütz klar, "wir müssen vor Ort anders helfen." Ähnlich sieht das Meri Uhlig: "Ich rechne der Frage an, dass in ihr ein kleiner kluge Gedanke versteckt ist: Die meisten Menschen wollen nach dem Krieg zurück. Wir müssen diesen Menschen, die hier ankommen, helfen." Erworbene Fähigkeiten, Fachwissen und Kenntnisse sollen den Geflüchteten helfen, ihr Herkunftsland nach Rückkehr und Kriegsende wieder aufzubauen.

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Kommentare [45]
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  • (5421 Beiträge) | 20.02.2016 14:08
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    Ich hoffe doch mal sehr,....
    ...dass meine Partei nicht auf die Idee irgendwann noch mal der F.D.P in eine Koaliation einzutreten. Diese Partei ist nicht regierungsfähig. Und ich hoffe doch sehr, dass sich meine Partei die Worte des Politikwissenschaftlers Eith zu Herzen nimmt. Ich werde auf jeden keinen verschärften Kurs gegenüber Flüchtlinge unterstützen. Und wenn meine CDU-Kandidatin aus meinen Wahlkreis solche Forderungen unterstützt, dann wähle ich am 13.3.2016 GRÜN.
  • (563 Beiträge) | 21.02.2016 00:44
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    Mach doch,
    interessiert doch keinen.

    Hauptsache der Flüchtlingskurs WIRD verschärft. Egal auf welche Weise.
  • (739 Beiträge) | 20.02.2016 15:17
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    Das wird die CDU aber hoffentlich machen
    einer muß nun mal regieren.Da es so aussieht das es für CDU/SPD nicht reichen wird,bleibt nur die FDP .Warum man nicht mit Strobel in den Wahlkampf gezogen ist und Wolf gewählt hat,habe ich bis heute nicht verstanden.Ich hoffe jedenfalls das die LINKEN nicht reinkommen und die Grünen dadurch retten.
  • (3464 Beiträge) | 21.02.2016 04:56
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    Wer die Eigentümer des letzten Hauses vorm Eingang zum Heidelberger Schloss kennt
    ...und den Zieher bzw. die Tiefquart in seinem Gesicht als solche(n) identifiziert hat, dürfte m.E. nahe an der Begründung dran sein.
  • (1341 Beiträge) | 20.02.2016 17:33
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    Eine Koalition aus CDU, SPD und FDP
    wäre der endgültige politische Suizid der SPD. Darauf wird sie sich niemals einlassen, denn dann würden ihr auch noch die letzten WählerInnen davonlaufen.
  • (739 Beiträge) | 20.02.2016 18:30
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    Das kann sein Schmid ist skeptisch
    stand in einem Bericht.Wahrscheinlich läßt die FDP alles offen um sich auf irgendeine Seite zu schlagen.CDU/GRÜN oder GRÜN/CDU kann durchaus auch kommen.
  • (177 Beiträge) | 20.02.2016 13:47
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    Sprichwort
    Pack schlägt sich - Pack verträgt sich.
    Im Wahlkampf jeder gegen jeden, am Wahlabend dann aus purer Machtgeilheit dann wieder dicke Freunde, kennt man doch!
  • (33 Beiträge) | 20.02.2016 13:22
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    Egal
    welche der etablierten Parteien man wählt: auf jeden Fall bekommt man weiterhin unbegrenzten Zustrom von Flüchtlingen, Wirtschaftsmigranten, Unregistrierten. Wer das will: nur zu.
  • (126 Beiträge) | 20.02.2016 11:35
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    q ignaz.J.Reilly
    auch wenn dich mit deinen unzähluigen nick laufend wiederholst ud immer wider gegen demokraten hetzt, wird es nicht besser.si, se van a pasar con mas que 25%

    und wer die angst der frauen kennt, sie sich täglich überall in der stadt anhören kann, der wundert sich auch nicht, wenn die fast alle afd wählen. und 2017, wenn nochmals rund 2 millionen islamisten dazugekommen sein werden...... bye bye for good cdu,csu, fdp, spd, grüne und linke. .
  • (1341 Beiträge) | 20.02.2016 17:29
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    Nur komisch, dass kaum eine Frau...
    die AfD wählen will. Oder eben nich komisch, sondern logisch. Wenn diese Kameraden etwas zu sagen hätten, würde für Frauen wirklich Grund zur Furcht bestehen - die allermeisten Gewaltdelikte gegen Frauen finden nämlich im häuslichen Umfeld durch Ehemänner, Freunde und Verwandte statt. Und wenn man sich durchliest, welche Rolle die meisten AfDler den Frauen zugedacht haben, wird schnell klar, was passieren würde. Dass diese Partei und ihre Anhänger sich nun ausgerechnet als Sachwalter der Frauen aufspielen wollen, ist nicht nur verlogen, sondern einfach nur lächerlich.
  • (563 Beiträge) | 21.02.2016 00:46
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    Haha, geil,
    als Relativierung für Silvester musste das Oktoberfest herhalten, nachdem das ausgelutscht ist gehts jetzt den Ehemännern an den Kragen.

    Otusignatzpatronenhausierer, an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
  • (7258 Beiträge) | 20.02.2016 22:26
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    Belege für diese Behauptung?
    Befragen die Umfrageinstitute nur Männer? Oder geben dort nur Männer an diese Partei zu wählen und wird dies speziell gelistet?

    Bei allem Wohlwollen glaube ich nicht, dass die Partnerin eines AfD Wählers Grün wählt, diese daheim ständig über Politik streiten und jeder sein Süppchen kocht und man trotzdem verpartnert ist.
  • (33 Beiträge) | 20.02.2016 11:27
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    Also
    wenn ich ehrlich bin ,recht es mir schon wenn die etablierten Parteien was zum nachdenken bekommen würden.
    Deshalb AFD
  • (1341 Beiträge) | 20.02.2016 17:57
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    Sie empfehlen also eine Partei...
    deren Mitglieder den Mob von Clausnitz nicht nur rechtfertigen sondern die Aktion offensichtlich auch organisiert haben, als Denkzettel für die anderen Parteien. Eine Partei, die bereit ist, auf unbewaffnete Menschen zu schießen und deren Programm die Errichtung eines Überwachungsstaats vorsieht. Eine Partei schließlich, die unsere freie Presse beschimpft und deren Mitglieder regelmäßig Journalisten bedrohen.
  • (563 Beiträge) | 21.02.2016 00:52
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    Eine Partei
    die bereit ist auf unbewaffnete Menschen zuschiessen...naiv, naiver, apokalyptischer Schreiber.

    Euch Vögeln sollte man mal die Pampers ausziehen.
  • (33 Beiträge) | 21.02.2016 10:49
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    Oh das tut mir aber Leid
    dann werde ich halt doch CDU wählen .
    Sie urraco haben mir mit Ihren Argumenten die Augen geöffnet .
    Danke , Danke , Danke
  • (33 Beiträge) | 21.02.2016 10:57
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    Ist für OtusScopus gedacht
  • (126 Beiträge) | 20.02.2016 05:27
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    falls muss es heissen. autofill wollte es anscheinend falsch
    und dann natürlich auch "vom wahlergebis"
  • (126 Beiträge) | 20.02.2016 05:24
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    eins ist ganz sicher
    bei der wahl werden all die wählen, weil geheim, die öffentlich bisher immer angst hatten ihre meinung zur islamisierung zu sagen, da immer die nazi-keule über ihren köpfen drohte, wie ich schon sehr oft aus meinem umfeld hörte. und da das sehr viele sind.... kann mir heute schon das entsetzen der gutmeneschen und ihren parteien plus umfrageinstitututen wie z.b. von dem berüchtigten herrn güllner von forsa vorstellen, die mir sicher lachkrämpfe verursachen werden. dazu noch die schon jetzt ca. 20% von afd wähler, die nie angst vor dieser keule hatten.... ich werde mich kugeln vor lachen nach der bekanntgabe des wahlergeniss, falsch es nicht wieder massive wahlfälschungen gibt. dürfte aber schwer werden, weil afd hat ja sehr viele aufpasser, damit die blockparteien da nicht zu viel türken können.
  • (2304 Beiträge) | 20.02.2016 06:11
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    Herr Güllner
    Wenn ich Ihre Beiträge so lese bin ich aber der Überzeugung, dass Herr Güllner mit seiner Aussage über die AfD Wähler absolut richtig liegt. Es sei denn, Sie würden jetzt sagen: "Ätsch, ich wähle gar nicht die AfD, sondern die NPD".
    no Pasarán

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