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Karlsruhe Stimmung vor Sonntag: Gehen die Karlsruher zur Landtags-Wahl?

Am Sonntag, 13. März, wird es für die Parteien ernst: Dann wählen die Bürger in Baden-Württemberg ihren neuen Landtag. Aber machen die Karlsruher von ihrem Wahlrecht auch Gebrauch? Wir haben uns auf der Straße umgehört.

Karlsruhe ist im Wahl-Fieber: Plakate an vielen Straßenecken lassen erahnen, dass sich die Parteien im Endspurt für die Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg befinden. Am kommenden Sonntag haben die Karlsruher dann die Qual der Wahl: Zwischen 22 verschiedenen Parteien können sie sich entscheiden. Aber werden sie es auch tun?

"Man muss versuchen, seinen Beitrag zu leisten"

Straßenumfrage

Nikolaj Brucker geht garantiert wählen. Er ist überzeugt, dass seine Stimme wichtig ist. Vor allem möchte er mit seiner Stimme auch etwas verhindern: "Ich möchte nicht, dass eine Partei wie die AfD besonders viel Zulauf bekommt", so der Karlsruher.

Straßenumfrage Wahl

Heidi Maarg beteiligt sich ebenfalls als Wählerin. Sie hat Ihre Entscheidung bereits getroffen, erklärt sie im Gespräch mit ka-news. Per Briefwahl hat sie ihre Stimme abgegeben. "Ich möchte Einfluss nehmen und meine Stimme nutzen." Sie sieht auch andere in der Pflicht: Es sei sogar eine Bürgerpflicht zu wählen und man solle "zumindest versuchen seinen Beitrag zu leisten".

Straßenumfrage

Auch Veronika Lill hat bereits per Briefwahl ihr Kreuzchen gesetzt. Sie möchte so "auf Nummer sicher gehen" und vermeiden, dass ihr am Wahltag etwas dazwischen kommt. Die Studentin findet es wichtig, dass auch junge Leute wählen gehen. "Ich gehe wählen, damit die Rechten nicht überhand nehmen. Seine Zukunft kann jeder selbst wählen", so die 24-Jährige.

Straßenumfrage

Ganz anders denkt hingegen Michael Schulze. Er wird bei der diesjährigen Landtagswahl keine Stimme abgeben. Seine Begründung: Es ändere sich ohnehin nichts, meint der 32-Jährige. "Sie machen, was sie wollen und die Versprechungen werden nach den Wahlen nicht eingehalten", so Schulze.

Bei der vergangenen baden-württembergischen Landtagswahl lag die Wahlbeteiligung landesweit bei 66,3 Prozent. Die meisten Stimmen erhielt 2011 als Einzelpartei die CDU mit 39 Prozent - die Regierung wurde jedoch von der Koalition aus Bündnis90/Die Grünen und SPD übernommen. Seit dem ist Grünen-Politiker Windfried Kretschmann Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Derzeit sitzen Bettina Meier-Augenstein (CDU), Alexander Salomon (Grüne), Katrin Schütz (CDU), Gisela Splett (Grüne) und Johannes Stober (SPD) als Karlsruher Abgeordnete im Landtag.

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Kommentare (13)
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  •   Gast68
    (843 Beiträge)

    11.03.2016 10:10 Uhr
    Aha
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   tomumanu
    (145 Beiträge)

    10.03.2016 20:38 Uhr
    Klar
    Merkels verfehlte Flüchtlingspolitik lässt ihre Zustimmungswerte in den Keller rauschen. Warum soll der Bürger einem Staat vertrauen, der sich selbst nicht mehr ans Recht hält?
    Also nicht die Schuld immer den anderen zusprechen und das hat nicht mit Rechts zu tun.
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  •   Vorherseher
    (184 Beiträge)

    10.03.2016 16:34 Uhr
    AFD
    Ich werde erstmals die AFD wählen,obwohl ich nicht rechts bin,aber ich denke da bin ich nicht der Einzige!
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  •   Meiksel
    (548 Beiträge)

    10.03.2016 19:50 Uhr
    schön grünlinke Statements herausgepickt
    "Ich möchte nicht, dass eine Partei wie die AfD besonders viel Zulauf bekommt"
    mimimimimimi

    "Ich gehe wählen, damit die Rechten nicht überhand nehmen."
    mimimimimimi
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  •   Heterocephalus
    (168 Beiträge)

    10.03.2016 18:13 Uhr
    und warum schreibst du dann hier seit Monaten
    einen ausländerfeindlichen Kommentar nach dem anderen,
    wenn du nicht rechts bist?
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  •   10tacle
    (227 Beiträge)

    10.03.2016 16:30 Uhr
    Warum wählen gehen,
    wenn unsere Volksparteien" ohnehin dieselben Standpunkte vertreten? Wo ist denn da eine Alternative? Ooops, da ist es schon wieder, das böse Wort.
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  •   md47
    (838 Beiträge)

    10.03.2016 15:50 Uhr
    Ich persönlich wähle immer
    aber in Gesprächen mit Anderen merkt man das sich eine gewisse "Wahlmüdigkeit und Resignation" abzeichnet,aber von einem "WAHLFIEBER" kann weder in KA noch sonstwo die Rede sein.
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  •   NeoTiger
    (424 Beiträge)

    10.03.2016 15:17 Uhr
    Für unser Wahlrecht haben andere einmal ihr Leben geopfert
    Nicht wählen zu gehen ist Totenschändung von Freiheitskämpfern.
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  •   Route66
    (848 Beiträge)

    10.03.2016 16:01 Uhr
    Das Recht nicht zu wählen
    verwirkt dann aber auch automatisch hinterher zu motzen.
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  •   Route66
    (848 Beiträge)

    10.03.2016 19:15 Uhr
    Tolle Alternative
    Ganz toll, dann leben wir eben ohne Regierung..und dann? Anarchie? Das Recht des Stärkeren ? Massenarbeitslosigkeit?

    Ich werde immer wählen gehen. Immer.
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