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Karlsruhe Landtagswahl 2016: Das sind die Kandidaten für Karlsruhe und Region

Am 13. März wählt Baden-Württemberg seinen neuen Landtag. In Karlsruhe geht der Wahlkampf um die Stimmen in die heiße Phase: Seit Mittwoch lächeln die Kandidaten von den Wahlplakaten - sie alle wollen auf einem der 120 Sitze im Landtag Platz nehmen. Wer in der Region in welchem Wahlkreis antritt: Wir haben die Kandidaten für euch im Überblick.

Die Landtagswahl findet alle fünf Jahre statt - 120 Mandate sind zu vergeben. Hinzu kommen in der Regel noch einige Überhang- und Ausgleichsmandate. Der aktuelle Landtag besteht aus 138 Abgeordneten. Gewählt wird in 70 Wahlkreisen. Im Gegensatz zur Kommunal- oder Bundestagswahl haben die Wähler bei der Landtagswahl nur eine Stimme. Damit wird der Wunschkandidat gewählt.

Diese Kandidaten sind in Karlsruhe und der Region aufgestellt.

Die Kandidaten

(Nr.) Wahlkreis CDU Grüne SPD FDP Die Linke AfD
(27) Karlsruhe I (Ost) Bettina Meier-Augenstein Bettina Lisbach Johannes Stober Tom Hoyem Michel Brandt Dr. Paul Schmidt
(28) Karlsruhe II (West) Katrin Schütz Alexander Salomon Meri Uhlig Hendrik Dörr Sabine Skubsch Marc Bernhard
(29) Bruchsal Ulli Hockenberger Gabriele Aumann Markus Rupp Jürgen Wacker Heinz-Peter Schwertges Dr. Rainer Balzer
(30) Bretten Joachim Kößler Andrea Schwarz Anton Schaaf Carolin Holzmüller Valeri Kalschnikow Prof. Dr. Jörg Meuthen
(31) Ettlingen Christine Neumann Barbara Saebel Anneke Graner Nicole Büttner-Thiel Jürgen Creutzmann Alexander Arpaschi
(32) Rastatt Sylvia Felder Dr. Kirsten Lehnig Ernst Kopp Irene Ritter Sascha Kleemann Manuel Speck
(33) Baden-Baden Tobais Wald Bea Böhlen Werner Henn Hans Schindler Anni Böse Joachim Kuhs
Bei der Vorstellung der Kandidaten wurden die Parteien nach folgenden Kriterien ausgewählt: Bereits im Landtag vertretene Parteien sowie Parteien, die in aktuellen Umfragen von Meinungsforschungsinstituten über drei Prozent erhalten haben.

 

Zu welchem Wahlkreis gehöre ich?

  • Karlsruhe I (Ost): Stadtteile Beiertheim-Bulach, Durlach-Aue, Grötzingen, Grünwettersbach, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Innenstadt-Ost, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock und Wolfartsweier
  • Karlsruhe II (West): Stadtteile Daxlanden, Grünwinkel, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Südweststadt und Weststadt
  • Bruchsal: Gemeinden Bad Schönborn, Bruchsal, Forst, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kronau, Oberhausen-Rheinhausen, Östringen, Philippsburg, Ubstadtweiher und Waghäusel
  • Bretten: Gemeinden Bretten, Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Kraichtal, Kürnbach, Linkenheim-Hochstetten, Oberderdingen, Stutensee, Sulzfeld, Walzbachtal, Weingarten (Baden) und Zaisenhausen
  • Ettlingen: Gemeinden Ettlingen, Karlsbad, Malsch, MarxzeII, Pfinztal, Rheinstetten und Waldbronn
  • Rastatt: Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim , Elchesheim-Illingen, Forbach, Gaggenau, Gernsbach, Iffezheim, Kuppenheim, Loffenau, Muggensturm, Ötigheim, Rastatt, Steinmauern und Weisenbach
  • Baden-Baden: Stadtkreis Baden-Baden Gemeinden Bühl, Bühlertal, Hügelsheim, Lichtenau, Ottersweier, Rheinmünster und Sinzheim

Wer darf in den Landtag einziehen?

In den Landtag einziehen darf, wer in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen erreicht hat - über das sogenannte Erstmandat. Die restlichen Sitze (mindestens 50) werden über Zweitmandate vergeben: Nach Abzug der Erstmandate, die die Partei im jeweiligen Regierungsbezirk erreicht hat, werden die Sitze per Zweitmandat denjenigen Bewerbern der Partei zugeteilt, die im Regierungsbezirk die höchsten prozentualen Stimmenanteile erreicht haben. Wie viele Sitze einer Partei im Landtag insgesamt zustehen, wird folgendermaßen berechnet:

Zunächst wird ermittelt, wie viele Stimmen die an der Wahl teilnehmenden Parteien im gesamten Land erhalten haben (Gesamtstimmenzahlen). Die 120 Abgeordnetensitze des Landtags werden auf die Parteien im Verhältnis der von ihnen erreichten Gesamtstimmenzahlen nach dem Höchstzahlverfahren (Sainte - Laguë/Schepers) verteilt. Parteien, die weniger als fünf Prozent der im Land abgegebenen gültigen Stimmen erhalten haben, bleiben bei der Sitzverteilung unberücksichtigt und ziehen nicht in den Landtag ein.

Im zweiten Schritt werden die errechneten Sitze auf die Regierungsbezirke verteilt: Und zwar ebenfalls nach dem Höchstzahlverfahren. Das heißt, die einer Partei landesweit zustehenden Sitze stehen im Verhältnis der von ihr in den Regierungsbezirken erreichten Stimmenzahlen.

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Kommentare (102)
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  •   KA-AfD
    (9 Beiträge)

    24.01.2016 14:13
    Polizeibericht
    Polizeibericht

    Jetzt mit komplettem Link
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  •   KA-AfD
    (9 Beiträge)

    24.01.2016 13:15
    Karlsruhe: Plakataufsteller wird Opfer eines bewaffneten Angriffs
    Karlsruhe (ots) - Am Samstagabend, kurz vor 21.00 Uhr, wurde ein 36-jähriger Mann, welcher gerade im Begriff war im Bereich der Rembrandstraße in Neureut Wahlplakate der AfD aufzustellen, Opfer eines zunächst verbalen, dann bewaffneten Angriffs. Der Plakataufsteller wurde hierbei von einem unbekannten Mann unflätig angesprochen. Danach begab sich der Aufsteller zu seinem Pkw und setze sich hinters Steuer. Zeitgleich hatte sich der unbekannte Aggressor auf die Beifahrerseite begeben, holte etwas aus seiner Tasche und hielt diesen Gegenstand in die Richtung des 36 Jahre alten Mannes. Kurz darauf hörte der Geschädigte einen blechernen Knall und musste feststelle, dass die Beifahrerscheibe seines Pkw daraufhin zersprungen war. Als ihm dann noch gewahr wurde, dass es sich bei dem Gegenstand um eine kleinere Pistole handelte, flüchtete er unverletzt mit seinem Fahrzeug einige Straßen weiter, um schließlich die Polizei zu verständigen [url=http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/32327
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    22.01.2016 20:56
    @Ignaz J. R.
    Folgender Focus-Auszug über die Grünen:
    In der Gründungsphase der Berliner Grünen ist es zu massivem sexuellen Missbrauch von Kindern gekommen. Das bestätigt ein nun veröffentlichter Bericht, in dem von einem "völligen Versagen" der Partei die Rede ist. In der Anfangszeit konnten sogar vorbestrafte Täter problemlos unterschlüpfen.

    Was ist dann ihrer These nach jemand der die Grünen unterstützt bzw. als Kandidat aufstellen lässt? Für was macht man sich stark, wenn man die Grünen wählt?
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  •   R.Dogan
    (243 Beiträge)

    22.01.2016 10:27
    Du faselst
    Es wäre vertretbar (aber kindisch) gewesen, zu sagen ich komme nicht, weil die AfD anwesend sein wird. Die Einladung der AfD durch eine Drohung zu verhindern ist in hohem Maße antidemokratisch.

    Lieber Schenkelklatscher als Welkamklatscher
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  •   Grezzo
    (890 Beiträge)

    22.01.2016 10:10
    Monitor
    ja, das ist halt dem Ignatz seine Meinungs"bildung" ... zwinkern
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  •   Hassowa
    (829 Beiträge)

    21.01.2016 23:07
    Julia Klöckner steigt aus SWR-Elefantenrunde aus !!!
    Da hocken dann nur noch die Tante von der SPD und die von den Grünen und dann nennt sich das ganze nicht mehr Elefantenrunde, sondern Kaffeekränzchen. Zum Einstieg erzählt der Moderator vom SWR dem staunenden Publikum, wieso die CDU fehlt. Einfach ein Klasse Schachzug von Klöckner. Besser kann man die deutschen Kuschelmedien nicht absurdum führen !!!
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  •   Grezzo
    (890 Beiträge)

    22.01.2016 08:14
    Ich sehe allerdings auch
    dass die SPD- Politfiguren gewaltiges Muffensausen haben, etwas den Argumenten der AfD entgegenzusetzen, was nicht sofort draußen von den Zusschauern als unsinnig entlarvt würde.

    Ich bin sicher, die haben 1. voll Angst, dass sie bei blamablen 15% landen und 2. wie gesagt, keine Argumente liefern können, diese ganze Migrantenmalaise mit Merkel zusammen verschuldet zu haben.

    Da kommen solche Ausflüchte natürlich gerade recht. Vermutlich auch Klöckner.
    .
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  •   imb2015
    (207 Beiträge)

    22.01.2016 05:54
    Die Einflussnahme von SPD und Grünen auf den SWR ist antidemokratisch ...
    .... noch schlimmer allerdings ist dass der von uns allen (zwangs)finanzierte öffentlich rechtliche Sender da mitspielt.

    Ich bin kein Fan von Frau Klöckner ... aber Hut ab bei dieser Farce nicht teilnehmen zu wollen.
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  •   Grezzo
    (890 Beiträge)

    22.01.2016 00:41
    Kuschelmedien ... ad absurdum geführt
    Denselben Gedanken hatte ich gestern Abend, als ich das peinliche Statement von SWR-Intendant Boudgoust hörte.
    Super gut gemacht von der pälzer Winzerkönigin ...!
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  •   carfield
    (131 Beiträge)

    21.01.2016 23:19
    Diese
    TV Shows sind doch eh überflüssig wie ein Kropf. Ich frage mich wer sich von dieser Phrasendrescherei beeinflussen lässt.

    Also das ist wirklich mal ein typisch amerikanischer Scheiss.
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