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14.03.2016 18:54
 
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Karlsruher Parteien zu Wahlergebnis: "Bittere Niederlage" und "Angriff auf Demokratie" [40]

(Symbolbild)
Bild:Frank Rumpenhorst

Karlsruhe (ps/cob) - Baden-Württemberg hat gewählt: Am Sonntag gab es einen triumphalen Wahlsieg für die Grünen und eine "bittere Niederlage" für die SPD. Am "Montag danach" äußern sich die Karlsruher Parteien Grüne, SPD und FDP zu den Wahlergebnissen im Land. Bei den Grünen ist man sich der "Verantwortung bewusst", die SPD ist tief enttäuscht, blickt jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft.
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"Zum ersten Mal in unserer Geschichte sind Bündnis 90/Die Grünen die stärkste Partei in Karlsruhe. Zum ersten Mal haben wir auch beide Wahlkreise für uns entscheiden können und senden erneut zwei Abgeordnete in den Landtag", erklärt der Kreisvorstand per Pressemeldung. "In fast allen Karlsruher Stadtteilen haben wir gewonnen. Und in den Innenstadt-Bezirken durchweg mit über 40 Prozent Wähler-Zuspruch", so die Grünen.

"Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, nun als alleinige Landtagsabgeordnete beide Karlsruher Wahlkreise zu vertreten" erklären die beiden neu gewählten Abgeordneten Alexander Salomon und Bettina Lisbach. "Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit wird deshalb die Wahlkreisarbeit sein. Wir wollen uns in Stuttgart engagiert für Karlsruher Interessen einsetzen, dabei aber natürlich auch die ökologischen und sozialen Belange weiter im Blick behalten.“

"Bittere Niederlage" bei SPD

Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land ist tief enttäuscht von dem Ergebnis der Landtagswahlen vom Sonntag im Landkreis Karlsruhe - so heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung der Sozialdemokraten. "Die Arbeit unserer bisherigen Landtagsabgeordneten Anneke Graner und Walter Heiler war gut. Beide haben viel für die Menschen in den Wahlkreisen erreicht", fasst der Kreisvorsitzende René Repasi zusammen. Es folgt der Versuch einer Erklärung für die Wahlschlappe:

"Die Erfolge der gemeinsamen Regierungsarbeit sind jedoch in der Wahlurne alleine den Grünen zugerechnet worden. Wir zahlen einen hohen Preis dafür", so Repasi weiter.  "Wir konnten uns vor Ort jedoch nicht vom Landestrend abkoppeln. Die Landes-SPD wurde dabei zerrieben in einem Lagerwahlkampf, in dem die Flüchtlingspolitik das dominierende Thema war."

AfD Erfolg ist "Angriff auf Demokratie"

Ein ganz "besonderer Tiefpunkt ist das Ergebnis der AfD im Landkreis", schreiben die Sozialdemokraten.  "Der Erfolg dieser Partei ist kein Denkzettel. Er ist ein Anschlag auf die Demokratie. Ungeachtet der inhaltlichen Differenzen zwischen den demokratischen Parteien im Landkreis Karlsruhe, müssen wir geeint zusammenstehen, um den Antidemokraten die Stirn zu bieten", kommentiert der SPD-Kreisvorsitzende Repasi.

Man blickt trotz der Wahlniederlage hoffnungsvoll in die Zukunft: "Die SPD hat jedoch in ihrer Vergangenheit zahlreiche Krisen durchlaufen. Wir sind krisenerprobt. Es wird keine einfachen und schnellen Lösungen geben. Wir müssen das Vertrauen der Menschen in sozialdemokratische Politik zurückgewinnen."

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Kommentare [40]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (62 Beiträge) | 15.03.2016 22:19
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    wer hat was gewählt
    in Oberreut(klein Russland) 30% AfD
  • (890 Beiträge) | 15.03.2016 22:37
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    Was soll das?
    Zitat von @motzbacher
    (klein Russland)

    Das ist Beweis dafür, dass die Integration funktioniert hat.
  • unbekannt
    (7 Beiträge) | 15.03.2016 18:47
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    Freie Wahlen sind der Tod der Demokratie
    Die Leute sollten nur zwischen zwei Parteien wählen dürfen, mehr Freiheit braucht kein Mensch und auch für Lobbyisten würde es vieles vereinfachen.
  • (890 Beiträge) | 15.03.2016 21:46
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    Maximal zwischen zwei Parteien wählen
    die dann gemäß neuem GG eine GroKo bilden müssen ... zwinkern
  • (811 Beiträge) | 15.03.2016 18:24
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    Die SPD hat nichts kapiert!
    Die Ursache für das schlechte abschneiden können die SPD-Kandidaten im Spiegel sehen! Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

    Aufgeblasen und selbstgerecht weiterhetzen bitte! Frauke wird es euch danken!
  • (300 Beiträge) | 15.03.2016 17:57
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    schuld an dem Wahlergebnis für die AfD ist die CDU/CSU
    mit ihrem dummen hin und her Politik vergraulen die noch die letzten Wähler zu den Rechtsradikalen, wenn die so weiter machen landen sie bald auch unter 25% im Bund
  • (53 Beiträge) | 16.03.2016 02:04
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    Deswegen wäre es auch der größte anzunehmende Fehler, mit den Grünen zu koalieren
    Die CDU würde dann weiterhin als Teil des linken Einheitsbreis wahrgenommen werden und hätte nichts aus den Wahlergebnissen gelernt.
    Die SPD wiederum hätte in der Deutschlandkoalition die Chance, sich in der Aussenwahrnehmung als soziale Kraft in der Regierungsarbeit mit CDU und FDP zu positionieren, sich endlich von den Grünen abzugrenzen und klassische sozialdemokratische Ziele kämpferisch und - im Gegensatz zur Oppositions"arbeit"- laut und deutlich bei allen möglichen Themen
    zum Ausdruck zu bringen. Und wahrscheinlich sogar zum Teil erfolgreich, nach entsprechenden Koalitionsverhandlungen.

    Die Grünen könnten in der Opposition ihre Selbstreinigung durchführen und darüber reflektieren, ob sie weiterhin alle grünen Positionen um der Macht willen aufgeben oder sich doch lieber zurückbesinnen und wählbar, wenn auch nur für ihre Stammwählerschaft von 5-7%, bleiben wollen.

    Kretschamen ist als deutlicher Verlierer MP geworden - als knapper Gewinner kann er ruhig abtreten.
  • (300 Beiträge) | 16.03.2016 08:06
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    die CDU ist so oder so auf der Verliererstraße
    wenn sie sich als Junior-"Partner" verweigert sollte es Neuwahlen geben, dann landet die AfD-Light unter 20% und die echten Braunen bekommen 25% das müssen die CDU-Bonzen dann ihren Mitgliedern mal erklären wenn sie im Landtag nur noch Nr.3 sind.
  • (788 Beiträge) | 15.03.2016 19:25
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    Dann ist die CDU auch schuld daran
    das die SPD sich in BW und S-Anhalt halbiert hat und die Grünen es in R-Pfalz und S-Anhalt gerade noch geschafft haben ? Auch die Linken will keiner mehr wählen.An allem ist die CDU schuld ? Da machen Sie es sich wohl ein wenig zu einfach.
  • (890 Beiträge) | 15.03.2016 22:01
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    Quatsch
    " ... schuld daran ist nur die escSPD - he he he."
  • (38 Beiträge) | 15.03.2016 14:06
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    Der Erfolg dieser Partei ist kein Denkzettel
    HM

    ich -als überzeugter Demokrat- sehe das nicht so. Ich hätte mir gewünscht, dass die spd spätestens nach den für uns desaströsen Wahlergebnissen anfängt der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: die afd bekämpft man nicht indem man sie und ihre Wähler beschimpft.

    Ich habe schon vorher davon gewarnt, solche Aktionen wie die Torpedierung der afd durch Marvi zu unterlassen. Der Wähler hat es uns leider nicht vergessen.

    (Fehler in meiner Kommasetzung darf der Praktikant suchen)
  • (1544 Beiträge) | 15.03.2016 19:11
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    Aktionen...
    Genau so ist es: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!
  • (282 Beiträge) | 15.03.2016 12:03
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    AfD Erfolg ist "Angriff auf Demokratie?
    Was hat der Repasi denn geraucht?
    Es wird schon seinen Grund haben warum so viele Wähler und auch Mitglieder sich den Altparteien abgewandt haben.
    Sucht mal die Ursachen dafür in den eigenen Reihen.
    Der Erfolg der AfD ist ein Erfolg für die Demokratie.
  • (890 Beiträge) | 15.03.2016 12:17
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    Leute wie Repasi
    sind das Problem der Blockflöten. Damit kennt sich die Übermutter aber bestens aus ... zwinkern
  • (32 Beiträge) | 15.03.2016 11:14
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    AfD Erfolg ist "Angriff auf Demokratie"......
    ......der Weltuntergang naht.
    Den Angreifern auf unsere Demokratie muss unbedingt die Wahlberechtigung aberkannt werden. Es kann doch nicht angehen dass der gemeine Bürger eine eigene Meinung hat und diese auch noch in Form einer Stimmabgabe kund tut.
    Ja wo kommen wir denn hin, wenn Vertreter der alternativlosen Politik einfach abgewählt werden.
    Parteisoldaten formiert euch, für den Kampf gegen die antidemokratischen und revotierenden Bürger die die AfD gewählt haben.
  • (998 Beiträge) | 15.03.2016 02:22
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    Die Aussage des Dicken von der SPD,
    der das eigene Volk als Pack bezeichnet hat, hat auch zu dem schlech-
    ten Ergebnis beigetragen. Da brauchen die Sozen jetzt nicht rum-
    heulen. Die Probleme der SPD sind hausgemacht und beginnen mit dem
    Gerhard Schröder und seiner vermaledeiten Agenda und deren Folgen.
  • (788 Beiträge) | 15.03.2016 19:34
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    Gestern in "Was nun H.Gabriel " im ZDF
    kam auch nichts Gescheites aus seinem Mund.Er hat die "Sozialschiene" für die kleinen Leute entdeckt und die SPD wird Fr.Merkels "erfolgreiche"Flüchtlingspolitik weiter unterstützen.
  • (395 Beiträge) | 15.03.2016 09:59
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    Ich stimme Ihnen zu
    Mit der Abkehr von sozialdemokratischen Werten und einer Politik gegen die eigenen Wähler unter BK Schröder verlor die SPD ein Großteil ihrer Stammwähler
  • (890 Beiträge) | 15.03.2016 10:57
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    Oder mit anderen Worten
    seit Gas-Gerd sind der "Arbeiterpartei" die Arbeiter davongelaufen.

    Nennt man auch Abstimmung mit den Füßen ... zwinkern
  • (808 Beiträge) | 15.03.2016 14:03
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    Den klassischen
    SPD Kunden gibts halt nicht mehr. Allerdings gibts auch die klassische SPD nicht mehr.

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