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Karlsruhe Karlsruher AfD-Aufsteller attackiert: "Ermittlungsstand ist unverändert"

Ende Januar sorgte eine Attacke auf einen Plakataufsteller der AfD in Karlsruhe für Furore: Mit einer bislang unbekannten Waffe soll auf das Auto eines 36-Jährigen geschossen worden sein, welcher in Neureut Wahlplakate aufstellte. ka-news hat mit der Staatsanwaltschaft über den aktuellen Ermittlungsstand gesprochen.

Rund drei Wochen nach der Attacke gibt es nur wenige Neuigkeiten zu vermelden: Die Staatsanwaltschaft hat mehrere Zeugen angehört - für die Ermittlung weiterführende Informationen hätten sich jedoch nicht ergeben, so Pressesprecher und Erster Staatsanwalt Tobias Wagner.

Die Ermittler gehen weiterhin von einer Luftdruck- oder CO2- Waffe aus, da kein Projektil im Wagen des Mannes gefunden werden konnte. Entscheidende Hinweise zum Täter fehlen weiterhin. "Hier ist der Ermittlungsstand unverändert", so Wagner.

Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Angaben zum Täter machen können, werden weiterhin gebeten, sich unter der Rufnummer 0721/939-5555 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.

Am 23. Januar war ein 36-Jähriger mit dem Aufhängen von AfD-Wahlplakaten beschäftigt, als ihn ein Unbekannter attackierte. Der Täter soll einen Gegenstand in Richtung des 36-Jährigen gerichtet haben, welcher in seinem Auto saß. Nach einem Knallgeräusch sei dann die Scheibe der Fahrertüre zerborsten. Die Attacke wurden von allen Karlsruher Parteien scharf verurteilt.


 

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