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Karlsruhe Karlsruhe wählt den Landtag: Stadt eröffnet zentrales Briefwahl-Büro

Am 13. März ist es soweit: Über 200.000 wahlberechtigte Karlsruher können dann ihre Stimme für die Landtagswahl abgeben. Um die Wahl flexibler zu gestalten, eröffnete die Stadt Karlsruhe am Montag ein zentrales Briefwahlbüro. So reibungslos, wie sich die Verantwortlichen das vorgestellt hatten, lief es dann aber doch nicht ab.

Am Sonntag, 13. März, wählen die Karlsruher in den Wahlkreisen 27 und 28 ihre Kandidaten für den künftigen Landtag. Das Datum ist fix, doch nicht jeder findet auch die Zeit, am Sonntag seine Stimme abzugeben. Urlaub, Termine, Krankheit- was tun, wenn man am Wahltag nicht zur Urne gehen kann?

Online, per Fax oder App den Landtag wählen

Für alle, die am Wahltag verhindert sind, besteht die Möglichkeit, die Stimme per Briefwahl abzugeben. Wer in einem anderen Wahlraum oder Briefwahl wählen möchte, benötigt einen sogenannten Wahlschein, welcher vorab beantragt werden muss. Grundvoraussetzung ist, dass man in das Wählerverzeichnis eingetragen ist.

Für die Karlsruher gibt es in diesem Jahr mehrere Wege, per Briefwahl teilzunehmen. Eine Möglichkeit findet sich beispielsweise im Untergeschoss des Ständehauses. Hier hat die Stadt ein zentrales Briefwahlbüro eingerichtet. Die Idee: In dieser Zentrale können die Karlsruher vier Wochen lang , von Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr, Informationen erhalten, die notwendigen Unterlagen abholen oder ausgefüllte Unterlagen abgegeben.

Briefwahlbüro Karlsruhe

"Mit dem Briefwahlbüro wollen wir Bürgern, die am Wahltag verhindert sind, die Möglichkeit geben, ihre Stimme abgeben zu können", so Bürgermeister Wolfram Jäger. Neben den städtischen Mitarbeitern stünden 25 Auszubildende der Stadt Karlsruhe helfend zur Verfügung. Spätestens bis Freitag vor der Wahl müssten die Unterlagen dann beim zentralen Briefwahlbüro abgegeben werden, so Jäger weiter.

Wie bereits in den Jahren zuvor besteht aber auch die Möglichkeit, den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag per Fax oder auf dem Postweg an das Wahlamt der Stadt Karlsruhe zu senden oder persönlich abzugeben. Alternativ können die Briefwahlunterlagen auch online angefordert werden. Ebenfalls neu in diesem Jahr: "die Anforderung via App", erklärt Jäger. Hierbei müsse man einfach nur den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung einscannen und sich zur Überprüfung mit dem Geburtsdatum identifizieren.

"Es gibt keine Ausrede, nicht wählen zu gehen"

Im Briefwahlbüro hat man sich auf einen großen Andrang eingestellt. "Die Briefwahl ist inzwischen so beliebt, dass wir mit einer Größenordnung von 34.000 rechnen", so der Bürgermeister. Bei der Eröffnung am Montag bleibt der große Ansturm allerdings noch aus. Der Grund: Eigentlich sollten die Wahlbenachrichtigungen bereits am vergangenen Freitag zugestellt werden. Durch eine Verzögerung werden die Benachrichtigungen nun allerdings erst am Dienstag zugestellt, räumt Jäger ein.

Dann rechnen die Helfer mit einer regen Nachfrage. Der erste, der an diesem Montag seine Stimme im Briefwahlbüro abgibt, ist Julian Combelles. "Ich bin heute hier, da ich jetzt schon weiß, dass ich am Wahltermin keine Zeit habe", meint der 21-jährige Student im Gespräch mit ka-news. Nach kurzer Zeit ist seine Stimme bereits abgegeben. "Es lief alles sehr unkompliziert ab", meint Combelles. Das sieht auch Bürgermeister Jäger so: "Im Grunde gibt es keine Ausrede mehr, nicht an der Wahl teilzunehmen

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  •   Smartraver
    (7542 Beiträge)

    16.02.2016 17:55 Uhr
    Diese Woche im Radio
    hatte man schon Bedenken gegen die Briefwahl und das Wahlgeheimnis. Das merkt man nun plötzlich wie aus dem nichts nach vielen jahren Briefwahl.
    z.B. wenn die Ehefrau auch am Tisch wählt oder der Enkel für Opa wählt etc.
    Man hat eine unglaubliche Panik gerade.
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  •   Zina_von_Raechts
    (52 Beiträge)

    16.02.2016 19:52 Uhr
    Wo das auf einmal herkommt?
    Diese Wahl könnte den einen oder anderen das seit Jahren gewohnte Pöstchen kosten. Zum Beispiel die CDU Direktmandate in KA wackeln.
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  •   Zina_von_Raechts
    (52 Beiträge)

    16.02.2016 19:54 Uhr
    Wenns nicht klappt mit dem Landtagssitz
    ... bei Mutti Merkel beschweren. Der AfD konnte nichts besseres passieren als diese Kanzlerin.
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  •   Waterman
    (5855 Beiträge)

    16.02.2016 13:09 Uhr
    Habe erwogen die Alternative zu wählen,
    doch dann habe ich die ernannten Parteichefs Petry, Höcke, und Storch und andere reden hören und muss daraus schließen, wie sie ihr Wahlprogramm umsetzen würden.

    Das ist nicht zu akzeptieren und eben daher meine Stimme einer der Parteien, die uns 70 Jahre Friede in Europa bewerkstelligt haben.
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  •   Petryschale
    (215 Beiträge)

    16.02.2016 17:02 Uhr
    Das hast
    du gestern schonmal gesagt.
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  • unbekannt
    (216 Beiträge)

    16.02.2016 12:43 Uhr
    Tag
    der Abrechnung. Bald ist es soweit! grinsen
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  •   md47
    (838 Beiträge)

    16.02.2016 10:37 Uhr
    Ab Dienstag werden die Wahlkarten zugestellt
    aber bei der Eröffnung am Montag mit Bürgermeister und Medien konnte der 21 jährige Student schon seine Stimme abgeben,weil er am Wahltag verhindert ist.Er ist doch sicher einer der bezahlten Helfer !
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  •   Greif
    (1416 Beiträge)

    16.02.2016 12:55 Uhr
    Wahlbenachrichtigungskarten...
    werden doch meistens ohnehin nur verschlampt.
    Als langjähriger Wahlhelfer würde ich mal sagen, daß selbst am Wahlsonntag ein Drittel ohne Wahlbenachrichtigungskarte im Wahllokal aufschlägt. Ein nennenswerter Teil fragt sich dann noch durch die Zimmer, bis sie das Wahllokal für ihren Stimmbezirk gefunden haben. Und es sind auch immer noch genügend dabei, die man nochmal heimschicken muß, um Papiere zu holen - weil sie weder Perso noch Pass noch Führerschein oder sonst ein amtliches Dokument dabeihaben...
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  •   Petryschale
    (215 Beiträge)

    16.02.2016 17:19 Uhr
    Vor allem
    weil der Grossteil nicht zum ersten Mal da wählt und das Zimmer für deine Wahl seit 20 IMMER dasselbe ist. grinsen
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  •   andip
    (8204 Beiträge)

    16.02.2016 15:31 Uhr
    Stimmt
    In den Wahllokalen,wo ich bisher wählen war,hat auch nie jemand nach diesen Karten gefragt sondern wollte nur den Ausweis sehen und suchte dann im Wählerverzeichnis nach.
    Brauchen tut man die nur für die Briefwahl und damit man weiss,wo sein Wahllokal ist.
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