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Am 13. März 2016 ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. In unserem Dossier finden Sie alles rund um die Wahlen in Karlsruhe und in der Region. Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Informationen zum Ablauf der Wahl, Kandidaten und Themen! Außerdem: Umfragen und alles zu den einzelnen Kandidaten in den Karlsruher Wahlkreisen. Die Ergebnisse gibt es am Wahlsonntag live bei uns.

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20.02.2016 14:00
 
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Das ist... Paul Schmidt (AfD): Karlsruher Landtagskandidaten im Porträt [106]

Paul Schmidt kandidiert im Wahlkreis Karlsruhe-Ost für die AfD.
Bild:ONUK

Karlsruhe (Corina Bohner) - Verkehr, Sicherheit, Bildung: Die Themenpalette der Landtagswahl ist vielfältig. Doch was liegt den Karlsruher Kandidaten für ihre Heimat besonders am Herzen? Wo sehen sie das größte politische Problem in ihrem Wahlkreis? Wir haben die Kandidaten dorthin eingeladen, wo ihrer Auffassung nach der größte Handlungsbedarf besteht und mit ihnen über Lösungen und persönliche Interessen gesprochen.
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Herr Schmidt, wir befinden uns vor dem Rathaus. Welche politische Bedeutung hat dieser Ort für Sie bzw. Ihre Kandidatur als Karlsruher Landtagsabgeordnete?

Als Stadtrat von Karlsruhe habe ich mir das Rathaus ausgesucht, weil die Landespolitik dort aufschlägt - um nicht zu sagen einschlägt. Es gibt hier eine ganze Reihe neu eingeführter grün-roter Landesgesetze, die von den Kommunen umgesetzt werden müssen. Viele davon sind realitätsfremd und kosten die Stadt jede Menge Geld, beispielsweise die Landesheimbauverordnung, die doppelt so viele Alten- und Pflegeheime erforderlich macht wie bisher oder das Gesetz zur Einführung der Ganztagsgrundschule, dass den Bedürfnissen vieler Kinder und ihrer Eltern zuwider läuft.
 

Paul Schmidt

Paul Schmidt, Landtagskandidat der AfD für Karlsruhe-Ost

 

Was war Ihr Impuls, in die Politik zu gehen?

Es war für mich klar, wenn es irgendwann mal eine Partei gibt, die die Problematik der Energiewende aufgreift, dann mache ich da mit. Und das war die AfD. Sie ist die einzige Partei, die sich gegen die Energiewende positioniert und auch ansonsten vernünftige Argumente hat, die fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Nicht nur im Energiebereich, sondern beispielsweise auch, wenn es um den Euro oder die Wirtschafts- und Finanzpolitik der Europäischen Union geht.

Das sind alles Dinge gewesen, die vom Grundgesetz anders vorgesehen waren. Ich habe das unerträglich gefunden, dass in einer Nacht- und Nebelaktion auf höchster Ebene Entscheidungen getroffen worden sind, die europäische Bürger zur Teilhabe an maroden, griechischen Banken gemacht haben. Ohne die Bürger zu fragen.

Was ist das Erste an das Sie denken, wenn irgendwo das Wort "Karlsruhe" fällt?
 
Zuhause.

Nutzen Sie regelmäßig den Karlsruher ÖPNV? Wenn ja, was ist Ihre Stammlinie?

Da wo ich täglich zur Arbeit muss hin muss - ins Kraftwerk - da fährt kein ÖPNV. Deswegen bin ich gezwungen, mit dem Auto oder Fahrrad zu fahren.

Wenn Sie einen neuen, extravaganten Sport ausprobieren dürften, welcher wäre das?

Ich bin ja eigentlich Ruderer - ich würde am liebsten mit meinem Einer häufiger im Rheinhafen rudern gehen.

 

Dr. Paul Schmidt (AfD)



Name: Dr. Paul Schmidt
Partei:: AfD
Alter: 50
Geburtsort: Karlsruhe
Wohnort:Bulach und Grünwinkel
Familienstand (Kinder):Verheiratet, 2 Kinder im Grundschulalter
erlernter Beruf: Biophysiker
aktuelle Tätigkeit: Betriebsphysiker in der Stromerzeugung
Landtagsabgeordneter seit: -

 

In einem Satz: Warum wollen Sie Landtagsabgeordneter werden?

"Baden-Württemberg braucht eine andere Landespolitik, eine, die sich nicht an Ideologien und Wunschvorstellungen sondern an der Realität orientiert. Dafür brauchen wir im Landtag möglichst viele kompetente Leute mit Praxiserfahrung. "

Sie wollen mehr über die Landtagskandidaten erfahren? Hier geht's zu den Steckbriefen aller Karlsruher Kandidaten:

Karlsruhe-Ost

Karlsruhe-West

 

 

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Kommentare [106]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (259 Beiträge) | 22.02.2016 16:33
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    Fakten
    In halle gibt es ein Plakat da machen die afd und die npd gemeinsam Werbung für die Stimmabgabe.falls noch irgendjemand an der Gesinnung zweifelt ist das der Beleg.dazu die nähe zu pegida. Deshalb gibt es zur eins: wählt demokratisch und ignoriert die rechten.
  • (1330 Beiträge) | 21.02.2016 17:31
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    Wenn man sich die Vorstellungen des Herrn Schmidt...
    zum Thema Bildungspolitik durchliest, wird man leicht feststellen, dass sie in krassem Gegensatz zu dem von ihm erhobenen Forderung nach einer Politik steht, die sich nicht an Wunschvorstellungen und Ideologiensondern der Realität orientiert. Offensichtlich hängt er einem ideologisch geprägten Familienbild an, bei dem sich Frauen um Heim und Herd zu kümmern haben. Dabei übersieht er ebenso, dass heute fast die Hälfte der Kinder von einem Elternteil allein erzogen werden wie die Tatsache, dass es viele gute Gründe dafür gibt, dass sich die meisten jungen Familien dafür entscheiden, dass beide Elternteile arbeiten und dass es dafür auch oft ökonomische Zwänge gibt.

    Offensichtlich ist ihm auch die demographische Entwicklung in unserer Gesellschaft entgangen, die mehr Alten- und Pflegeheime dringend erforderlich macht. Auch hier kann man nur Verbohrtheit in eine Ideologie vermuten, wie sie auch von Frau von Storch vertreten wird.
  • (395 Beiträge) | 21.02.2016 21:43
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    Falls Herr Schmidt
    ein ideologisch geprägtes Familienbild hat, so passt es doch wunderbar zu dem Familienbild der Migranten aus der Levante.
  • (20 Beiträge) | 21.02.2016 19:22
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    Wieder nur Lügen verbreitend
    Woher leiten sie denn diesen Quatsch ab: Zitat: "Offensichtlich hängt er einem ideologisch geprägten Familienbild an, bei dem sich Frauen um Heim und Herd zu kümmern haben." Das werden sie nirgends finden.

    Das würden sie gerne lesen, aber sie nutzen diese Lügen um andere zu manipulieren. Man kann nicht oft genug vor Leuten wie ihnen warnen.
  • (1026 Beiträge) | 21.02.2016 21:00
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    niemand verbreitet mehr Lügen wie die AfD
    die AfD ist eine rückwärtsgewandte "Partei" der ihr einziger "Programmpunkt" übelste Hetze und Drohungen gegen Flüchtlinge und ausländischen Mitbürger ist.
    Solche Wölfe im Schafsfell hatten wir schon einmal und das hat für die Menschen in Europa fürchterlich geendet.
  • (707 Beiträge) | 21.02.2016 20:03
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    Wenn diesen linken Gutmenschen oder ihren Angehörigen
    mal der Geldbeutel geklaut wird oder sie sogar tätlich von den "Gästen" angegriffen werden,dann schreien sie nach der Polizei und schärferen Gesetzen und jammern über die schlechte Welt.Hatten so einen in der Nachbarschaft.
  • (1330 Beiträge) | 21.02.2016 19:48
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    Wenn sich jemand gegen den Ausbau des Angebots
    an Ganztagsgrunschulen sowie gegen den Ausbau von Alten- und Pflegeheimplätzen ausspricht, muss er davon ausgehen, dass die entsprechende Betreuungsarbeit von anderen geleistet wird. Welches Familienbild sich dahinter verbirgt ist nur allzu offensichtlich, ebenso die Tatsache, dass sich diese Vorstellung wenig mit der heutigen gesellschaftlichen Realität zu tun haben und sich auch nicht mit den Vorstellungen der meisten jungen Familien vereinbaren lassen, ist ebenso offensichtlich. Wer lesen kann, sollte außerdem auch in der Lage sein, die Texte Schmidts berühmt berüchtigter Parteigenossin von Storch zu lesen, um zu wissen, woher der Wind weht.

    Ansonsten wäre ich an Ihrer Stelle vorsichtig mit dem Vorwurf der Lüge, denn Sie versuchen ganz offensichtlich über die in der AfD populären gesellschaftspolitischen Vorstellungen hinweg täuschen zu wollen.
  • (20 Beiträge) | 21.02.2016 20:52
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    Erstmal Danke, jetzt geht es um Inhalte.
    Sie schreiben: "sowie gegen den Ausbau von Alten- und Pflegeheimplätzen ausspricht, muss er davon ausgehen.."

    Die Pflegeplätze werden doch gar nicht ausgebaut. Das Gegenteil ist der Fall. Durch das neue Gesetz, dass Einzelzimmer zur Vorschrift werden, fällt doch die Hälfte der Plätze weg und die Zimmer werden doppelt so teuer. Wenn ich mich recht erinnere, werden in wenigen Jahren fast 2.000 Plätze in KA FEHLEN! In KA ist gar kein Platz mehr, weitere Heime zu bauen. Es gibt darüber Stellungnahmen der Stadt zu einer diesbezüglichen Antrage der AfD. Und er Clou, die Stadt selbst schreibt, dass es KEINEN Anspruch auf einen Pflegeplatz gibt.

    Dagegen wehrt er sich.

    Und das mit den Gemeinschaftsschulen, die AfD hält es grundsätzlich für falsch, Gymnasien und Realschulen abzuschaffen, um alle Kinder in einer Klasse zu schulen und der Lehrer soll drei Leistungsstufen in einer Klasse unterrichten. Das geht schief!

    Es gibt Eltern, die wollen ihre Kinder nicht vom Staat erziehen lassen.
  • (1330 Beiträge) | 22.02.2016 00:33
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    Im Interview spricht Herr Schmidt vom Gesetz zur Einführung
    der Ganztagsgrundschule.

    Im Übrigen ist ihre Behauptung falsch, die Landesregierung Pläne die Abschaffung von Realschule und Gymnasium - beide Schulformen sollen neben der Gemeinschaftsschule erhalten bleiben.

    Die Landesheimbauverordnung ist keineswegs ein originäres grün-rotes Konzept, sie stammt von 2009 und hat eine qualitative Verbesserung der Heimpflegeplätze zum Ziel.
  • (811 Beiträge) | 21.02.2016 18:22
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    Brav Otus, brav...
    ...schön das braune Häufchen gemacht und jetzt ab ins Körbchen...
  • (1330 Beiträge) | 21.02.2016 18:35
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    Die BRAUNEN Häufchen hier
    fallen eindeutig nicht in meine Zuständigkeit, da gibt es hier. Andere Experten, nicht wahr Herr Zensuropfer. Falls meine Beitrtäge Sie überfordern und sie nichts Vernünftiges dazu erwidern können, gehen sie einfach davon aus, dass Sie nicht an Sie gerichtet sind.
  • (107 Beiträge) | 21.02.2016 17:26
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    Herrenmenschlein in braun
    nein danke, die hatten wir schon mal traurig
  • (76 Beiträge) | 21.02.2016 14:51
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    Wahl-O-Mat
    Ich empfehle allen, welche die AfD hier zu Unrecht und mangels Sachkenntnissen vorverurteilen, mal den "Wahl-O-Maten" auszuprobieren, der von der bestimmt unverdächtigen Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird.

    So mancher wird über das Ergebnis überrascht sein !!
  • (563 Beiträge) | 21.02.2016 16:05
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    Den Wahl-o-mat
    brauchen nur Leute die keine Meinung und keine Ahnung haben.
  • (198 Beiträge) | 21.02.2016 18:25
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    oder
    die AfD wählen. Unchristlich. Will ich nicht im Abendland. Wir dürfen nicht nur vom Abendland reden sondern müssen es leben!
  • (107 Beiträge) | 21.02.2016 18:41
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    Deutschland wäre immer noch
    abendländisch wenn es keinerlei religiösen Werte mehr leben würde,denn das verändert nicht den Lauf der Sonne. -manmanman-
  • (177 Beiträge) | 21.02.2016 14:05
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    Nazis!
    Wenn man die Kommentare einiger auch so toleranter linker Mitbürger*innen hier liest, dann kann man wirklich glauben, dass manche schon reflexartig anfangen, "Nazi - Nazi!" zu schreien, wenn sie nur in Knielingen am Rhein hören, dass sich zwei Angler "Petri heil!" wünschen. Weil sie glauben, dass diese damit den Hitlergruß auf eine AfD-Politikerin anwenden.
  • (166 Beiträge) | 21.02.2016 15:54
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    besser
    hätte man es nicht formulieren können.

    You made my day! grinsen)
  • (1117 Beiträge) | 21.02.2016 12:54
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    nur komisch
    dass seine Doktorarbeit nicht aufzufinden ist.

    Würde mich ja mal interessieren, wie und wo er seiner Veröffentlichungspflicht nachgekommen ist.

    Bei Politikern sollte man standardmäßig die Doktorarbeiten auf wissenschaftliches Fehlverhalten prüfen.
  • unbekannt
    (486 Beiträge) | 21.02.2016 19:44
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    Meines hier erlernten Wissens
    ist ein Akademiker einer der an einer Akademie arbeitet. zwinkern grinsen
    Habe ich das so richtig zitiert?

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