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Karlsruhe Das ist... Meri Uhlig (SPD): Karlsruher Landtagskandidaten im Porträt

Verkehr, Sicherheit, Bildung: Die Themenpalette der Landtagswahl ist vielfältig. Doch was liegt den Karlsruher Kandidaten für ihre Heimat besonders am Herzen? Wo sehen sie das größte politische Problem in ihrem Wahlkreis? Wir haben die Kandidaten dorthin eingeladen, wo ihrer Auffassung nach der größte Handlungsbedarf besteht und mit ihnen über Lösungen und persönliche Interessen gesprochen.

Frau Uhlig, wir befinden uns vor dem Haydnplatz. Sie haben sich diesen Ort ausgesucht, um symbolisch auf eine Problematik hinzuweisen, die Ihnen als Karlsruher Landtagskandidatin (Wahlkreis West) am Herzen liegt. Welche politische Bedeutung hat dieser Ort für Sie?

Dieser Platz vereint Dreierlei: Hier befinden sich in direkter Entfernung eine Kita, eine Pflegeeinrichtung und mein Arbeitsbüro. Wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, geht es zum Einen um die Kinder, aber was mir darüber hinaus wichtig ist: Auch die älteren Menschen sollen Teil unserer Gesellschaft sein und einen Platz inmitten von ihr haben.

Meri Uhlig

Meri Uhlig, Landtagskandidatin der SPD Karlsruhe-West

Was war Ihr Impuls, in die Politik zu gehen?

Ich bin ein politischer Mensch. Der Impuls war jedoch in meiner Jugend der Jugoslawienkrieg. Ich konnte nicht begreifen, was in unserem Urlaubsland passiert und habe viele anregende Gespräche mit meinem Vater geführt. Später habe ich Politikwissenschaften studiert und vor einigen Jahren Farbe bekannt: Mein Herz schlägt eindeutig rot.

Was ist das erste an das Sie denken, wenn irgendwo das Wort "Karlsruhe" fällt?
Baggerseen! Dort habe ich viel Zeit in meiner Jugend verbracht und heute gehe ich mit meinen Kindern dorthin.

Nutzen Sie regelmäßig den Karlsruher ÖPNV? Wenn ja, welche ist Ihre Stammlinie?

Meine Stammlinie ist die S5. Für längere Strecken oder in der Freizeit fahre ich mit dem Auto.

Wenn Sie einen neuen (extravaganten) Sport ausprobieren dürften, welcher wäre das?

Surfen, weil man beim Surfen den Elementen ausgesetzt ist, mit ihnen in den Rhythmus kommt und Angst überwinden muss. Daneben gehört zum Surfen das Lebensgefühl mit guter Musik hören.

Meri Uhlig (SPD)

Name: Meri Uhlig
Partei:: SPD
Alter: 42 Jahre
Geburtsort: Karlsruhe
Wohnort (Stadtteil): Grötzingen
Familienstand (Kinder) Verheiratet - 2 Kinder im Grundschulalter
erlernter Beruf: Dipl. Sozialwissenschaften
aktuelle Tätigkeit: Integrationsbeauftragte der Stadt Karlsruhe
Im Landtag seit: -


In einem Satz: Warum wollen Sie Landtagsabgeordnete werden?

Weil ich dafür einstehen will, dass unser wachsendes Land auch ein soziales Land bleibt, in dem Familien und ArbeitnehmerInnen den Staat als Partner an ihrer Seite wissen.

Sie wollen mehr über die Landtagskandidaten erfahren? Hier geht's zu den Steckbriefen aller Karlsruher Kandidaten:

Karlsruhe-Ost

Karlsruhe-West

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Kommentare (13)
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  •   kuba
    (817 Beiträge)

    24.02.2016 14:21
    Über soviel ignorate
    Dummheit, kann man sich nur wundern, wahrscheinlich ist der "Wer nicht fragt" ein abgehängter, hasserfüllter Angehöriger des Preketariats, der wird sein Leben lang nicht mehr schlau wird.
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  •   Bahnnutzer100
    (121 Beiträge)

    24.02.2016 13:13
    Autofahrerin
    Da Frau Meri Uhlig das Auto für Freizeit und weite Strecken nimmt, so ihre eigenen Worte, wird sie eine weitere Politikerin sein, für die der Autoverkehr und damit der Straßenbau eine ganz wichtige Sache sein wird. Logisch, dass die Rheinbrückenbefürworter eine neue Verbündete im Landtag haben werden, wenn sie denn gewählt werden sollte.
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  •   Crackerjack
    (1148 Beiträge)

    24.02.2016 12:12
    wirklich
    eine sehr gut aussehende Frau
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  •   Dalli_Klick
    (250 Beiträge)

    23.02.2016 20:51
    Die Parteigrößen
    Sigmar Gabriel und Nils Schmid kommen demnächst nach KA. Habe ich heute jedenfalls auf einem Plakat gelesen.

    Das könnte glatt nochmals 5 Prozent ausmachen. Nach unten, wohlgemerkt.
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  •   Hassowa
    (829 Beiträge)

    23.02.2016 19:24
    "Wir haben noch nie so sicher gelebt, wie heute!"
    Ein Originalzitat der Dame bei einer Wahlkampfveranstaltung im Dezember zum Thema Sicherheit in Karlsruhe. Da ich selbst im Karl-Benz-Saal dabei war, weiss ich, dass sie das wirklich gesagt hat. Schlimmer kann man die Wähler nicht verhöhnen und Leute mit einer derart verzerrten Wahrnehmung der Realität gehören überall hin, aber nicht in den Landtag. Allerdings dürfte diese Gefahr bei einer derart dahinsiechenden SPD auch nicht bestehen...
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  •   Mondgesicht
    (1337 Beiträge)

    24.02.2016 08:44
    Eigentor?!
    Laut Umfragen fühlen sich die Karlsruher in großer Zahl deutlich unsicherer als noch vor einigen Jahren. Das hat ja die Stadt auf der Veranstaltung letzte Woche auch selbst eingeräumt.

    Nach Ihrer Argumentation müsste also die Mehrzahl der Karlsruher inzwischen der AfD oder Pegida zugeneigt sein.
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  •   Eine_Armlaenge_Abstand
    (375 Beiträge)

    24.02.2016 10:04
    Das sind doch nach Antifadenke alles Nazis.
    Man kann von Fanatikern keine nüchterne und realistische Betrachtungsweise erwarten.
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  •   silberahorn
    (9060 Beiträge)

    24.02.2016 07:25
    Was diesen Satz betrifft,
    bin ich geneigt sie in Schutz zu nehmen.
    Offenheit in der Diskussionsmöglichkeit und bessere Methoden bei Prävention, Ermittlungsmöglichkeiten und auch bessere Beweismöglichkeiten haben bewirkt, dass ein größeres Maß an Sicherheit gegeben sein kann, als es noch Jahrzehnte zuvor der Fall war.

    Verunsicherung herbeizuführen ist nicht gut. Deswegen lasse ich auch Kommentare zur politischen Qualität einiger Leute ruhen.
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  •   Mondgesicht
    (1337 Beiträge)

    24.02.2016 08:54
    Nun ja,
    sicher sind die Ermittlungsmöglichkeiten und Beweismethoden im Laufe der Jahre besser geworden. Aber die Prävention? Da möchte ich doch widersprechen.

    Was geschieht denn zur Prävention? Ich kann Prävention als Bürger dadurch betreiben, dass ich bestimmte Gegenden abends meide. Ist das wirklich Prävention? Ist das nicht vielmehr ein erzwungenes Zurückweichen vor Kriminalität? Ich sehe nichts, was die Stadt ernsthaft zur Verbesserung unserer Sicherheit unternimmt.

    Ich verkenne nicht, dass es Raubüberfälle nicht erst seit zwei oder drei Jahren gibt, sondern auch früher welche stattgefunden haben. Aber die Häufung in jüngster Zeit ist auffällig. Da mag die Gesamtstatistik noch so "rosig" aussehen. Solche brutalen Straftaten machen den Leuten Angst.
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  •   silberahorn
    (9060 Beiträge)

    24.02.2016 09:04
    Prävention
    hat viele Möglichkeiten und Gesichter. Mit Raubüberfällen hat die aktuelle Veröffentlichung im Presseportal zwar nichts zu tun, aber es hilft auch, dass nicht unnötige Ängste geschürt werden können.
    Heute wird über Internet mehr sichtbar gemacht und ich stimme auch zu, wenn es um die Frage geht, ob nicht vermehrt ein Auge auf bestimmte Entwicklungen gerichtet werden muss.
    Nur glaube ich Frau Uhlig auch, dass sie aus ihrer Sicht nichts gesagt hat, was das Gegenteil von Hilfen zur Verbrechensbekämpfung bezwecken könnte. So ein Satz ist flach, das meine ich zwar auch, zumal er keine Ausagen enthält, warum es jetzt, im Gegensatz zu früher, sicherer sein sollte.
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