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Karlsruhe Karlsruher Stadträte fordern: Neues KSC-Stadion muss auf den Prüfstand!

Der Karlsruher SC kämpft derzeit um den Klassenerhalt - doch die Luft wird zunehmend dünner. Für die Karlsruher Linke als auch für die Kult-Fraktion kommt mit dem drohenden Abstieg des KSC auch das neue Wildparkstadion wieder auf den Tisch.

"Wir wünschen dem KSC, dass er den Klassenerhalt schafft", erklären Stadträtin Sabine Zürn und Stadtrat Niko Fostiropoulos von den Linken im Karlsruher Gemeinderat. Aber: "Ein KSC, der in der dritten Liga spielt, wird kaum etwas zur Refinanzierung eines neuen Stadions beitragen können", fürchten die beiden Stadträte. 

Die Pachtzahlungen des KSC für das neue Stadion sind von der Liga-Zugehörigkeit abhängig: 400.000 Euro in der Dritten Liga, 1,5 Millionen Euro in der 2. und 3,5 Millionen Euro in der 1. Bundesliga. Die Karlsruher Linken-Stadträte fordern im Falle eines Abstiegs des KSC in die dritte Liga einen Planungsstopp für den Neubau des Fußballstadions und einen Bürgerentscheid über das Gesamtprojekt.

Auch die Kult-Fraktion sieht bei einem Abstieg des KSC Klärungsbedarf. Den Bau des Stadions wolle man aber nicht infrage stellen, erklärt der Stadtrat Lüppo Cramer im Gespräch mit ka-news. Er sieht es als notwendig an, dass einzelne Punkte des Stadionvertrags nochmal überdacht werden. 

"Wir müssen nochmal überlegen, wie man mit der Situation beim KSC umgeht", so der Kult-Stadtrat gegenüber ka-news. Dabei appelliert er vor allem an die beiden größten Fraktionen im Karlsruher Gemeinderat: die CDU und die SPD. Einen eigenen Antrag plane die Kult derzeit aber nicht. 

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Kommentare (58)
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  •   brueuepolker
    (46 Beiträge)

    Shtadijon

    wan shpiell einen verEin fuzbal dan Es brauch ein shtadijon ,weil sons mus Er shpiell wie die kleines kindern auff den Boltzplaz. abber wan shpiell den verEin auff das Boltzplaz ,dan komm Kein funfsehn Tausent suschauern ,weil gib Es nisch genug plaze. allso brauch den verEin einen shadtijon. so einfach
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  •   andi-b7
    (2464 Beiträge)

    Zahlt der Grieche eigentlich mit seiner Firma schon Steuern in KA ?
    oder leben wir weiterhin auf Kosten der Steuerzahler ?

    Immer schön 💩Werfen und selber der größte Sünder.
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  •   shadowcat45
    (14 Beiträge)

    Kombi-Bau
    Ich lese gerade parallel, daß die JVA ein Platzproblem hat.
    Vielleicht ist ein Kombi-Bau eine Lösung.
    Mit "Kombi" hat man ja in Karlsruhe Erfahrung. Außerdem wäre der Weg dann kurz ... mit dem Bengalo direkt in die Zelle, falls es mal wieder ausufert wie letztes Wochenende - egal ob Heim- oder Gästeblock.
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  •   DonHasi
    (784 Beiträge)

    Wann endlich?
    Wann hört endlich dieses ewige Miessgemache, Genöle, die ewige Hinterfragerei, das erneute Einholen teurer Expertengutachten, das verzweifelte Suchen nach einer seltenen Schlangen, Echsen oder Vogelart auf? Gerne können die Grünen und andere Spinner nach Abschluss des Stadionbaus dann wieder das tun, was Sie am liebsten machen - nämlich Nichts.
    Es gäbe so viel sinnvolle Projekte , die man angehen könnte!
    Baumstand vor und nach der Kombilösung erfassen und möglichst erhöhen.
    Hört man von den Spinnern irgendwas das im Zuge der Komnbilösung "gefühlt" schon dutzende Bäume weichen mussten?.
    Unsere ganzen öden Parks mit mehr Baumbestand versehen!
    Sich für KITA Plätze und kostenlose Schulspeisung einsetzen.
    Alten und gebrechlichen Menschen ein altern in Würde ermöglichen.
    Sich für ein weltweites Verbot von Waffen jeglicher Art einzusetzen? (Ach so geht ja nicht, da hängen in Deutschland so viele Arbeitsplätze dran)
    Also ihr lieben Zausel, es gibt viel zu tun - einfach mal machen -.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    Grüne?
    Es fällt vielleicht schwer, dieses hasserfüllte Parteienschubladendenken mal beiseite zu lassen - aber die Welt ist nicht schwarzweiß und auch nicht grün oder rot oder blau-gelb-kariert. Das ist was für die denkfaulsten der Denkfaulen. Oder eben für Hater um des Hatens willen.

    Und das KSC-Stadion hat wenig mit Grünen oder Gestreiften zu tun, sondern mit der Ansicht, daß man hier ne völlig hanebüchene und ungerechte Fehlentscheidung getroffen hat. Diese Ansicht ist LEGITIM und wird von vielen mit ganz unterschiedlichen Parteibüchern geteilt. Im Umland langt man sich sowieso deshalb nur noch an die Stirn.

    Klar, man kann der Meinung sein, daß es nun mal beschlossene Sache ist - und zur Demokratie gehört auch mal eine falsche Entscheidung.

    Aber mit dem Abstieg (und wohl jahrelangem Verbleib) in der Liga 3 stellt sich eben auch der Vermieter die Frage, ob er ne Hütte bauen soll für jemanden, der offensichtlich die Miete nicht zahlen kann. Würde ich mir auch.
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  •   max
    (124 Beiträge)

    Hallo ihr Nörgler,
    es ist und bleibt ein Gemeinderatsbeschluss, dass das Stadion gebaut wird; daran sollten sich die Gemeinderäte auch danach richten. Ob der KSC in der 2. Liga bleibt oder in der 3. Liga spielt, ist doch egal. Hauptsache ist, dass ein neues Stadion gebaut wird. Irgendwann wird der KSC wieder oben spielen. Die Schuldigen in dieser Situation dürfte bei einer Person im Präsidium liegen. Jetzt aber wünsche ich ALLEN schöne Ostern.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    EIN Mann?
    Also ich hab ja über den Gemeinten auch keine gute Meinung - ein windiger Karrierist eben.

    Aber da gibts zig Leute , die hier bessere Arbeit hätten machen können (oder müssen), daß der KSC nicht abgestiegen wäre. Oder in Liga 3 auch ne Chance hätten.

    So ein Provinzverein ist eben immer an der Schwelle - Präsidiummäßig, Sportdirektormäßig, Spielermäßig.
    Da muß schon viel zusammenkommen, daß sich irgendwann aus ner Truppe "Wannabees" und Gelegenheitsbesetzungen langfristiger Erfolg erhebt.

    Das ist GRUNDSÄTZLICH schwierig. Und wohl nur durch ehrliches (und glückliches) Agieren von engagierten Leuten, die Fußball über alles stellen, möglich. Davon gibts eben nicht allzuviele.
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  •   Nachteule
    (368 Beiträge)

    Der KSC ist DIE Fahrstuhlmannschaft der Bundesliga
    kein anderer Verein ist seit Bestehen dieser Liga öfter abgestiegen als der KSC. Und hier zu behaupten, das würde an dem "maroden" Stadion liegen, ist in der Tat ein Witz. Beim KSC stinkt der Fisch vom Kopfe her und das mit einer Ausnahme, seit Jahrzehnten. Das ist auch der Grund, warum dieser Verein im Gegensatz zu Freiburg oder anderen Städten nicht in der Lage ist, sich finanziell am Bau des Stadions zu beteiligen. Man lässt sich lieber eins bauen und wundert sich dann noch, dass es in der Stadt Leute gibt, die zurecht damit nicht einverstanden sind. Dazu kommt noch das G'schmäckle, dass der Stadionbau nur genehmigt werden konnte mit den Stimmen der Partei, deren Kreisvorsitzender der Präsident des KSC ist. Auch das Total Normal? Mit nichten! Was allerdings Linke und Kult hier treiben, ist nichts anderes als blanker Populismus - sowas kann man überhaupt nicht ernst nehmen.
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  •   tkfischer
    (493 Beiträge)

    Diese ...
    ewigen Nein-Sager und Bedenkenträger haben dieser Stadt schon dermaßen geschadet. Nirgendwo in der Welt haben Leute mit den politischen Denkansätzen der Linken wirklich etwas auf die Reihe gebracht. Ihnen fehlt jegliches ökonomisches Verständnis und sehen die Welt nur durch ihre ideologische Brille. Nur die Welt funktioniert eben anders. Und so eben auch bei diesem Thema. Sie sind überhaupt ich fähig oder willens zu erkennen, welche ökonomischen Effekte der Profifußball auch lokal entfalten kann. Ohne eine modernes Stadion hat der Profifußball in Karlsruhe ligaunabhängig keine Chance mehr. Die derzeitige Situation hat ihre Ursache unter anderem auch in maroden, total veralteten Infrastruktur des Wildparkstadions. Ohne eine neues, leistungsfähiges Stadion wird der KSC keinerlei Chance haben, sich wieder weiter oben zu etablieren.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    ideologische Brille?
    ...die sehe ich in erster Linie bei Ihrem Beitrag. Am wenigsten sind ja die "Linken" daran schuld, daß der KSC misswirtschaftet - und gewirtschaftet hat. Ich sehe da in der Vergangenheit weit und breit niemand, der nicht aus den -angeblich- so wirtschaftlich erfolgreichen Parteien stammt oder nahesteht.

    ANGEBLICH - weil die Erben des Herrn Ludwig Erhardt eben nichts drauf haben in Sachen Finanzen - insbesonders betreffend Finanzen FÜR den Bürger. Aber wahrscheinlich gilt Herr Erhardt heute auch als extrem links.

    Und wer was drauf hat in Sachen Finanzen (für ALLE) würde auch keinen Stadioneubau für nen nicht rückzahlungsfähigen Verein spendieren.

    Diesen angeblichen Effekt für die Region halte ich für ein Märchen. Das wäre vielleicht anders, wenn der KSC ein Sympathieträger wäre und ein Aushängeschild. VIELLEICHT. Ist er aber nicht - eher ein Schandfleck. Und das hat Nullkommanix mit derm Tabellenstand oder der Liga zu tun, in der er spielt.
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