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ka-Reporter: Verwirrung am Ettlinger Tor - wer hat denn nun Vorfahrt? [19]

Karlsruhe (feb) - Vorsätzliche Verkehrs- und Transportgefährdung an der Baustelle am Ettlinger Tor? Inaktive Ampelanlagen und Schranken? Ein ka-Reporter möchte wissen, was es mit der "katastrophal unübersichtlichen Verkehrsführung" am Ettlinger Tor auf sich hat, bei der es am Donnerstag bis 10 Uhr vormittags drei Unfälle gegeben haben soll. Das Tiefbauamt spricht von einem normalen Verfahren. Die Polizei von einem rechtlich einwandfreien Vorgehen, bei der die Übersicht leider verloren gegangen sei. Stadt und Polizei haben mittlerweile reagiert.

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Die Kreuzung am Ettlinger Tor. Während einer Umprogrammierung der Ampelanlagen kam es zu unübersichtlichen Verkehrsverhältnissen.
Foto: DaLa

Die Antwort auf die unübersichtliche Verkehrslage liefert der Leiter des Tiefbauamtes, Gerhard Schönbeck, im Gespräch mit ka-news: "Da der Verkehr umgestellt wurde, mussten auch die Ampelanlagen ausgeschaltet werden." Dies sei ein normales Verfahren bei einem solchen Vorgang.

Rechtlich einwandfrei - aber unübersichtlich

Für die Arbeiten an den Ampelanlagen habe man, wie in solchen Fällen üblich, eine Drittfirma einbezogen, die die entsprechenenden Arbeiten erledigt habe, so Schönbeck weiter. Dabei handele es sich aber nicht um Mitarbeiter, die den Verkehr beobachten oder sogar leiten sollen, wie vom ka-Reporter vermutet wurde. Das bestätigt auch die Polizei Karlsruhe auf Nachfrage von ka-news: "Diese Mitarbeiter haben keinerlei Eingriffshoheit in den Verkehr", so ein Sprecher der Polizei.

Die unübersichtlichen Verkehrsverhältnisse sowie zwei leichte Unfälle ohne Personenschaden bestätigt die Polizei. Es sei auch durchaus im Rahmen des Möglichen, dass es einen weiteren Unfall gegeben haben könnte, bei dem die Polizei nicht benachrichtigt wurde. Der Grund für die Unfälle und die Turbulenzen rund um das Ettlinger Tor sei die Beschilderung an der unübersichtlichen Kreuzung, so die Polizei weiter. "Die ganze Sache war rechtlich einwandfrei. Aber die Beschilderung sowie das Gefühl, wer Vorfahrt hat, haben einfach nicht gepasst." Die Übersicht habe gelitten.

Dass es sich um eine Ausnahmesituation handelte, die bereits wieder aufgehoben sei, bestätigen sowohl die Polizei als auch das Tiefbauamt. Wie die Polizei weiter mitteilt, habe die Stadt zusammen mit den Beamten des Präsidiums die Stelle bereits ausgebessert. Für den Fall, dass die Ampeln wieder einmal abgeschaltet werden müssen oder ausfallen, habe man weitere Beschilderungen angebracht. Diese sollen nun den Verkehr zukünftig besser steuern und eine solche Situation verhindern.

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Kommentare [19]
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  • (635 Beiträge) | 10.02.2012 16:29
    Das sind die Leute ...
    Die Verpackungen machen aber selber nie die Verpackung aufmachen. Das sind die Leute, die Gesetzte beschließen über andere und die für sie dann nicht gelten.

    Das sind die Leute, die sich Verkehrsplaner nennen aber nicht mal einen Führerschein haben und wenn sie einen haben Ihr Strecke nie selbst Abfahren.

    Ja, es sind die Leute, die mit vollen Händen Geld ausgeben von anderen Leuten und dafür nicht belangt werden können wenn sie Mist bauen.

    Und ich bin eine der Leute die sich täglich über diese "Verplantheiten" anderer Leute hinnehmen muss.
  • (2368 Beiträge) | 10.02.2012 16:45
    was meinst du eigentlich
    wie viele hier manchmal deine "Verplantheiten" aufregen ????
  • (1370 Beiträge) | 10.02.2012 18:06
    Nicht aufregen ...
    ... eher amüsieren. BiffBoffo ist Realsatire pur! ((-;
  • (635 Beiträge) | 11.02.2012 11:29
    Ohja
    Das ist es! Dieser Biff ein Teufelskerl!
  • (635 Beiträge) | 11.02.2012 11:29
    Verstehe ...
    Du bist also Verkehrsplaner grinsen
  • (346 Beiträge) | 10.02.2012 16:43
    Jetzt würde mich mal
    interessieren, ob der zuständige Bauleiter die Beschilderung abgenommen hat, oder ob er sich da auf die "Kompetenz" des Poliers verlassen hat. Gleiche Sache nämlich vor einigen Monaten am Gottesauer Platz, da haben die Bauarbeiter auch ohne Sinn und Verstand mit einem falsch aufgestellten Schild eine Zwangsumleitung eingerichtet. Eigentlich müssen solche Beschilderungen doch von einem Verantwortlichen abgenommen werden, und den kann man sich dann auch greifen.

    Eine ebenfalls tickende Zeitbombe ist die Verkehrsführung im Südost-"Kreisel". Von der Wolfartsweierer Straße kommend sieht es nämlich so aus, als würden beide Spuren in Richtung Stuttgarter Straße führen. Dass eine davon durch eine Fahrbahnmarkierung gesperrt ist, ist für Ortsunkundige praktisch nicht zu erkennen. Habe da schon mehrere extrem brenzlige Situationen erlebt, eine bessere Beschilderung wäre dringend nötig. Aber die kommt leider erst nach einem Personenschaden.
  • (3004 Beiträge) | 10.02.2012 17:14
    "die Übersicht leider verloren gegangen"
    Aber sonst alles richtig gemacht! traurig
  • (218 Beiträge) | 10.02.2012 18:52
    Frage ?????
    Sind es Beamten die Planen ??????
  • (369 Beiträge) | 11.02.2012 21:27
    Zu 90%
    Angestellte. Als ob das Arbeitsverhältnis was damit zu tun hat traurig
  • (79 Beiträge) | 10.02.2012 20:45
    Verwirrung weiterhin
    Einfach mal kurz das Trauerspiel anschauen: Die Autos von der Ettlinger Straße her nach links in die Kriegsstraße: Die Spur wurde Richtung k. verschwenkt, die Ampel vor der Kreuzung ist wie gehabt. Und dann ist die Kurve so weit, daß die Fahrer glauben, die Ampel mitten auf der Kreuzung gilt auch für sie. Tut sie nicht, die ist für die Autofahrer auf der Kriegsstraße Richtung Karlstor. Erfolg: Die Autos stapeln sich mitten auf der Kreuzung.

    Also: Welche Profis haben das verbrochen?

    Vorschlag: Dieses Linksabbiegen auch noch sperren, dann kann der restliche Verkehr fließen, und es ist auch Platz für die Fußgänger, die im Moment große Umwege machen müssen. Und für Radfahrer, die völlig vergessen wurden.

    Übrigens am Anfang der neuen Verschwenkung in der Ettlinger Straße nordwärts noch eine Falle: Die Autos fahren sauber den Radfahrern in die Flanke. Mal schauen, wie bald es das erste Mal kracht.
  • (536 Beiträge) | 11.02.2012 00:49
    Radfahrer
    halten sich in KA doch eh nicht an irgendwelche Regeln, also muss man die nicht weiter beachten...
  • (1715 Beiträge) | 10.02.2012 20:55
    \-)
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum. Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: nichts funktioniert und keiner weiß warum.
  • (430 Beiträge) | 10.02.2012 22:50
    Das Theorie und Praxis vereint sind ....
    .... ist in Karlsruhe doch der Regelfall!
    Und das noch juristisch einwandfrei! Da ist derjenige, der noch einen Rest von Verstand hat, verraten und verkauft.
    Und diejenigen, die Ihren Verstand rechtzeitig abgeschaltet haben, können auch nur eine Kreuzung üerqueren, wenn sie ein Gutachten von einem Verkehrssachverständigen eingeholt haben - plus zwei Drittmeinungen, von denen eine mit dem Gutaachten übereinstimmen muß!
  • (2828 Beiträge) | 11.02.2012 09:27
    Mit den Verkehrsregeln könnte der Verkehr...
    so einfach sein. Gäbe es da nicht den Verkehrsteilnehmer. zwinkern
  • (321 Beiträge) | 11.02.2012 09:32
    Genauso "lustig":
    Wie sich die Fussgänger den Weg vom ECE-Center zur Haltestelle Ettlinger-Tor suchen müssen.
    Wohl auch ein Sesselpupser-Ergebnis.
  • (231 Beiträge) | 11.02.2012 10:34
    was solls
    .."die Sache ist doch rechtlich einwandfrei aber die Beschilderung und das Gefühl wer Vorfahrt hat haben einfach nicht gepasst" in anderen Worten: rechtlich einwandfreie Unfälle auf Grund mangelnden Gefühls...da fliegt einem ja das Blech weg.......oder: wie man den Bürger für blöd verkauft.... traurig
  • (111 Beiträge) | 11.02.2012 12:58
    Karlsruhe halt
    Diese Stadt ist wirklich Silicon Valley !! Die bauen und planen und es kommt nur ein Müll bei raus. Eine Innenstadt mit tollen Radwegen die eigentlich unnötig sind, denn die Radfahrer fahren eh "WO UND WIE" sie wollen und für die Autofahrer die über ihre Steuern den ganzen Dreck mitfinanzieren bleibt nur noch fahren ähnlich wie im Riesenslalom übrig. Dieses Stadt ist total überfordert mit der Kombilösung. Man, wir sind keine Großstadt - und schon gar keine Stadt mit "großen" Politikern und Verkehrsexperten. Zum Glück wohne ich außerhalb. Achso, habe am Freitag mit der Bahn vom Marktplatz bis zum Ettlinger Tor ganze 8 Minuten benötigt. Durch diese Ampelschaltung haben sich eine Reihe von Bahnen gestaut. Das klappt also auch nur in Schwachlastzeiten und auf dem Papier der Planer mit viel Silikon im Kopf grinsen Karlsruhe halt (viel vor bla bla bla)
  • (247 Beiträge) | 13.02.2012 13:48
    wahnwitzige Politiker
    wir haben keine "grossen" sondern eher wahnwitzige Politiker. Aber das Wahlvolk hat denen ja geglaubt und mehrheitlich für die Kombi gestimmt.Seit die Karl- Friedrichstr. am Ettlinger Tor gesperrt ist, gibts dort Chaos. ich versteh das nicht, denn einmal ist dort die Polizeiwache, die Beamten können da vom Schreibtisch aus beobachten wos klemmt, die Straba-Fahrer werden das wohl mehr als einmal ihrer Leitstelle gemeldet haben und das Ordnungsamt ist wohl hoffnungslos intellektuell und personell überfordert.Es müsste nur die Erbprinzenstrasse und die Markgrafenstrasse in der Gegenrichtung auf gemacht werden. Auf einfache Lösungen ist die Verkehrsbehörde offensichtlich nicht eingestellt. Aber in einigen Jahren gehts dann wieder schneller, wenn der Fahrgast von elegant zu elegant gestalteter
    Haltstelle in der Ubahn flitzen darf und die Autofahrer oben gut drauf
    die Karl- Friedrichstrasse ganz für sich alleine haben.
  • (4339 Beiträge) | 11.02.2012 20:48
    --> off Topic
    was war denn das für ein Unfall heute in Mühlburg mit der Straba an derEcke wo der Penny Markt ist? Hoffentlich ging das glimpflich aus...keiner berichtet davon
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