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Karlsruhe Staugefahr: Ludwig-Erhard-Allee wird stadteinwärts eine Woche verengt

Vom Montag, 3., bis Donnerstag, 6. Juli, wird in der Ludwig-Erhard-Allee der linke Fahrstreifen auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn gesperrt. Die Sperrung erfolgt auf Höhe der Friedrich-List-Schule.

 Grund für die Sperrung ist die Nachüberprüfung von Kampfmittelverdachtspunkten beim Teilprojekt Kriegsstraße der Kombilösung, wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) berichtet. In dieser Woche ist nur noch ein Fahrstreifen befahrbar sein. Die Sperrung soll voraussichtlich bis zum Donnerstag wieder aufgehoben sein.

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Kommentare (16)
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  •   Malerdoerfler
    (3621 Beiträge)

    Das ist ein Unding!
    Zwei große Einfallstraßen werden zum Hindernis auf dem Weg in die Stadt.

    Komische Planung.
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  •   Laetschebachschorsch
    (2781 Beiträge)

    Nein
    keine Planung. Man weiß, dass besonders dieser Bereich im Letzten Krieg Hauptziel für Bombenabwürfe war und dass viele Bomben von dem meist herrschenden Westwinden noch Osten abgetrieben wurden. Es war bereits in der Vergangenheit unverantwortlich darauf Häuser bauen zu lassen. Damit meine ich u. a. die ganzen Neubauten in der Oststadt. Erst räumen, dann planen und wenn dann die Finanzierung gesichert ist, bauen. So würden verantwortungsvolle Privatleute handeln. Bei dieser Gelegenheit: Mit was ist der Baugrund von IKEA verunreinigt - Bauverzögerung ? Wer trägt da die Kosten?
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  •   haku
    (3774 Beiträge)

    Genau!
    Es ist ein Unding, dass die Stadt nicht schon vorher weiss, wo eventuell Blindgänger aus dem Krieg liegen und das nicht schon Jahre vorher mit anderen maßnahmen koordiniert!
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  •   karlsruher1955
    (860 Beiträge)

    völlig richtig
    da sieht man eindeutig, dass der Stadt und ihren Vertretern das Wohl und die Sicherheit völlig egal sind. Wie kann man zulassen dass Gebäude auch Schulen gebaut werden ohne vorher zu prüfen, ob 100 prozentige Sicherheit gegeben ist. -
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    So ironisch
    ist das gar nicht. Das ganze riesige Gebiet, also das jetzt bebaute Südostquartier und das noch zu bebauende Gebiet nördlich der L-E-Allee (das weiss man ja nicht erst seit gestern, dass es den Lückenschluss an die bestehende Oststadt geben würde) hätte man doch auf einen Satz komplett sondieren können damals. Wird ja wohl kaum was dazugekommen sein.
    Selbstverständlich geht Sicherheit immer vor. Allerdings werden ja immer noch sehr viele Blindgänger zufällig während der Bauarbeiten gefunden, sodass man vermuten könnte, dass da mancherorts nicht mit der notwendigen Sorgfalt gearbeitet wurde. Aber besser sie machens jetzt als gar nicht.
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  •   Greif
    (1409 Beiträge)

    Zitat von Ozeiger das weiss man ja nicht erst seit gestern

    hilft dir aber herzlich wenig, wenn die Kampfmittelbeseitiger ihre Stellungnahme im Genehmigungsverfahren bzw. B-Plan-Verfahren per Textbaustein generieren und du dann die Auflage hast, daß bei Baubeginn auf einer Verdachtsfläche "ein maximal 6 Monate altes Gutachten zur Kampfmittelfreiheit vorliegen muss" - kommt leider öfter vor...

    Der Gutachter hat Probleme (bei Interesse hier mehr; z. B. wie man eine selbst in 1,5 m Tiefe vergrabene Testbombe nicht mehr findet) und sichert sich formulierungstechnisch ab: 'bei Ausführung ist nach Baugrubenaushub / mittels Bohrsondierung / ... zusätzlich zu prüfen'. Das macht man dann halt wirklich erst, wenn man baut - denn wenn der Gutachter gut formuliert , bekommt nur der Bauleiter Ärger mit dem Staatsanwalt wegen "Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion" (Straftatbestand!) .
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  •   maehdrescher
    (563 Beiträge)

    Aber dass dort welche sein könnten
    und man daher Untersuchungen durchführen muss - das kann man durchaus vorher wissen und planen. Es geht ja nicht darum, auf diese Untersuchungen zu verzichten. Es geht um die Baustellenkoordination.
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  •   Malerdoerfler
    (3621 Beiträge)

    Genau!
    Gut geschrieben!
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  •   haku
    (3774 Beiträge)

    Für Dich...
    noch ein Paar Ironietags?
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  •   Malerdoerfler
    (3621 Beiträge)

    Es dürfen gerne
    auch ein paar Ironietags sein.
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