Karlsruhe Sperrung am Karlsruher Kronenplatz dauert an: Arbeiten laufen weiter

In der vergangenen Woche blieb den Verantwortlichen der Kasig kurz das Herz stehen: In der Baustelle am Kronenplatz drang Wasser in die Baugrube ein, an der Oberfläche wurde eine großräumige Sperrung eingerichtet. Mittlerweile seien die Arbeiten wieder aufgenommen worden, teilt die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (Kasig) in einer Meldung an die Presse mit.

Die Nachsackung, die vergangene Woche im Zusammenhang mit dem Wassereintritt in die künftige unterirdische Haltestelle Kronenplatz bei der Untersuchung der Geländeoberfläche entdeckt wurde, ist zwischenzeitlich mit Flüssigboden aufgefüllt. Die Schadstelle für die Ursache des Wassereintritts konnte zeitnah lokalisiert werden und wurde bereits innerhalb des Haltestellenbauwerks verpresst und mit Stahlplatten abgedeckt.

Außerhalb des Haltestellenbauwerks wird im verfüllten Bereich das Erdreich verfestigt. Diese Arbeiten werden in dem abgesperrten Bereich von Obertage ausgeführt. Hierzu werden Bohrungen bis auf Unterkante Baugrubenverbau (Schlitzwand) niedergebracht und mit Zementsuspension verpresst.

Damit diese Bohrungen beginnen können, sind im abgesperrten Bereich Oberleitungsarbeiten durchzuführen, um den Bahnstrom abzustellen. Diese Arbeiten am Bahnstrom sind derzeit in der Ausführung. Die Aushubarbeiten sowie die Rohbauarbeiten innerhalb der Haltestelle werden planmäßig fortgesetzt.

Bahnen und Autos fahren weiter Umleitung

Während der Bodenstabilisierungsmaßnahme werden weiterhin die Bahnen S1, S11 und S51 die Kaiserstraße zwischen Europaplatz und Kronenplatz nicht befahren können. Die Bahnen benutzen den Fahrweg über die Haltestellen Volkswohnung und Konzerthaus, wobei die die beiden Bahnen S1 und S11 über die Haltestelle Karlstor zum Europaplatz und die Bahn S51 über die Haltestelle Kolpingplatz zum Hauptbahnhof Vorplatz fahren.

Die Autos können nicht von Norden geradeaus in die Fritz-Erler-Straße fahren, alle anderen Fahrbeziehungen bleiben für die Autos ohne Einschränkung. Die derzeitige Verkehrsführung wird voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche aufgehoben werden können.

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