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25.02.2016 06:00
 
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Neue alte Oststadt: Durlacher Allee wird wiederhergestellt [28]

Schöne neue Durlacher Allee: So wie auf dieser Visualisierung soll die Durlacher Allee bis Jahresende aussehen. Bis dahin sind allerdings noch umfangreiche Arbeiten an Leitungen, Gleisen und der Straße durchzuführen. Bild: KASIG

Karlsruhe (ps/mw) - Die Durlacher Allee erhält nach dem Abschluss der Arbeiten an der Rampe und dem östlichsten Tunnelabschnitt der Kombilösung peu à peu ihr ursprüngliches Aussehen zurück - natürlich "runderneuert" und mit den Veränderungen wie der Rampe und den Umfahrungsgleisen für die Stadtbahnen und Straßenbahnen, die durch den Bau der Kombilösung ausgelöst werden.
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Bis einschließlich Juli ist dabei zunächst der Straßenraum auf der Südseite der Durlacher Allee an der Reihe: Ab Montag, 29. Februar, beginnen zwischen Durlacher Tor und der Wolfartsweierer Straße die Arbeiten für die Herstellung der endgültigen Straßenoberfläche, das geht aus einer Pressemeldung der Kasig hervor. Die Erneuerung beschränkt sich dabei nicht auf eine neue Straßendecke, sondern reicht deutlich tiefer.

So werden eine neue Wasserleitung zwischen Ostendstraße und Buntestraße und ein neuer Regenwasserkanal auf der gesamte Länge verlegt sowie ein Umfahrungsgleis südlich der Rampe gebaut. Anschließend wird der Straßenoberbau einschließlich der Parkbuchten über die gesamte Länge dieses Teils der Durlacher Allee hergestellt. Für die umfangreichen Arbeiten wird ab 29. Februar in der Durlacher Allee zusätzlich zur jetzigen Vollsperrung zwischen Ostend- und Lachnerstraße auch der Bereich zwischen Degenfeld und Buntestraße voll gesperrt.

Nach voraussichtlich vier Wochen - ab etwa Ende März - wird auch der Bereich zwischen der Lachner- und der Degenfeldstraße gesperrt: Die Ostend-, Lachner-, und Degenfeldstraße werden damit bis zum voraussichtlichen Bauende auf der Südseite der Durlacher Allee Ende Juli zu Sackgassen, aus denen eine Einfahrt von Süden in die Durlacher Allee nicht mehr möglich sein wird.

Der Fuß- und Radweg bleibt aber benutzbar. In den Sommerferien beginnen dann die Arbeiten zur Wiederherstellung der Nordseite der Durlacher Allee: Die jetzigen Gleise werden entfernt, stattdessen wird auch hier das endgültige Rampen-Umfahrungsgleis gelegt. Die Umfahrungsgleise auf der Süd- und auf der Nordseite werden zudem am Gottesauer Platz und auf Höhe der Westseite der Bernharduskirche an das bestehende Gleisnetz angeschlossen. Für diese Arbeiten werden die ganzen Sommerferien benötigt, die Bahnen fahren in dieser Zeit Umleitung. Nach den Sommerferien werden dann etwa bis Jahresende auf der Nordseite der Durlacher Allee Leitungen verlegt und der Straßenoberbau hergestellt.

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Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!

Mehr zu: "Durlacher Allee" Kasig Kombilösung

Kommentare [28]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (26 Beiträge) | 25.02.2016 09:46
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    Kreuzung
    Und deswegen ist die Kombilösung leider ein schlechter Witz:
    Warum kommt die Straba direkt VOR einer der meist befahrensten Kreuzungen der Stadt wieder hoch? Warum hätte man die nicht dahinert hochkommen lassen? An der Ampel steht man manchmal geschlagene 5 Minuten. Genauso wie an der Kreuzung Yorckstraße, quasi direkt hinter dem Westausgang des Tunnels. Was für eine lächerliche Kleinklein Lösung. Wenn schon Tunnel, dann richtig.
  • (3114 Beiträge) | 02.03.2016 15:40
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    Ziel der Kombilösung ist....
    ...eine strassenbahnlose Shopping- und Flaniermeile in der Kaiserstrasse und nicht die Lösung prekärer Verkehrsprobleme. An der Kreuzung Poststr.-Ettlingerstr. stellt sich die gleiche Frage. Beantworten können das die Befürworter- Fraktionen aus CDUSPDFDP, ev. auch die Grünen.
  • (249 Beiträge) | 25.02.2016 16:42
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    den gleichen Mist
    hat es doch in der Brauerstr/Ebertstr gegeben.Wie kann man nur in die am häufigst frequentierte Einfallstr durch eine Straßenbahnlineie kreuzen lassen.Dies hätt eman auch unterirdisch lösen können.
  • (1439 Beiträge) | 25.02.2016 12:09
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    wahrscheinliche wäre dann selbst bei der phantaievollsten Standi
    klar gewesen, dass sich der ********* niemals rechnet grinsen

    Außerdem ist die dargestellte Vision wieder visionär. Das fängt damit an, dass an der Kreuzung die Schienen bereits 4-spurig sein werden und so häßliches wie Oberleitungsverhau ist der visionären Ästhetik gleich ganz gewichen.

    Wieviele Parkplätze durch den 4-spurigen Ausbau (bzw. 2 oben 2 unten) wegfallen ist ja genauso lediglich ein Problem der Anwohner und den noch verbliebenen Läden.
  • (3114 Beiträge) | 02.03.2016 15:52
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    Man kommt...
    ... vom Gottesauer Platz in drei Minuten zum Marktplatz mit der U Bahn. Da braucht man keine Parkplätze mehr. Ausserdem dürfen sich die Augen während der Fahrt an den nackten Tunnelwänden erfreuen.
  • (5449 Beiträge) | 25.02.2016 14:04
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    Einige Parkplätze gibt es noch zwischen den Bäumen.
    Aber es bleibt ein Skandal. Auch die Häuser auf der Südseite entfallen gemäß Modell.
  • (1439 Beiträge) | 25.02.2016 21:17
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    WENIGER Parkplätze als vor dem aufwendigen und in jeder Hinsicht teueren Kombiproblem
    An der Durlacher Allee konnte man früher beim größten Teil schräg einparken. Durch den extrem hohen Platzverbrauch durch die 4-fach-Gleise PLUS RAMPE bleiben maximal parallels Einparken. Somit weniger Parkplätze als früher.

    Wie das geht, dass das Denkmalamt auf jeden Puuups beharren darf, während Rampen für den Heilbronn-Express die Gegend verschandeln darf ist mir ebenso unklar. OK, das war gelogen, ist mir schon ziemlich klar wie das geht traurig
  • (237 Beiträge) | 25.02.2016 11:03
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    Weil es noch teurer geworden wäre?
    So verkehrswichtig ist die Kreuzung am Gottesauer Platz jetzt auch wieder nicht. Derzeit ist sie nur wegen der Baustelle am Durlacher Tor etwas mehr unter Nord-Süd-Querungs-Stress als normal, weil jeder durch die Georg-Friedrich Straße fahren muss (und dabei sehr oft vergisst dass sie eine 30er Zone ist. Täglich kann man da mehrere Beinahe-Unfälle wegen RvL Verstoß beobachten *seufz*).

    Eine weitere unterirdische Haltestelle am Gottesauer Platz zu bauen wäre schlichtweg zu teuer für den wenigen Nutzen die sie brächte und ohne Haltestelle wäre der Abstand zwischen der Haltestelle Tullastraße und dem Durlacher Tor schlichtweg zu weit für eine Straßenbahn.
  • (3114 Beiträge) | 02.03.2016 16:00
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    bei einer Milliarde...
    ... Baukosten wäre se auch 50 Mio auch nicht mehr draufangekommen. Aber Zweck der Kombi ist eine strassenbahnfreie Shopping- und Flaniermeile in der Kaiserstrasse und nicht die Lösung von Verkehrsproblemen!!!
  • (8479 Beiträge) | 25.02.2016 07:12
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    Hardy hat recht, da fehlt etwas:
    das Abstellgleis für den Tunnelhilfszug!

    Und: wie oder wo kommen eigentlich die Linien 4, 5 und S2 in den Tunnel?
  • (3 Beiträge) | 25.02.2016 08:02
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    Tullasstraße ist das Stichwort
    die 4 und S2 fährt über die Tullastraße und den Gottesauer Platz in den Tunnel. Die 5 fährt überhaupt nicht in den Tunnel "hintenrum"

    http://www.diekombiloesung.de/fileadmin/user_upload/kombiloesung/PDF/Liniennetz_Endzustand.pdf
  • (3422 Beiträge) | 25.02.2016 17:13
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    Plan überholt #1
    Denke nicht, dass man sich in Zeiten knapper Kassen zwei Linien in die Waldstadt leisten wird, Linie 6 zum Turmberg und Linie 7 zur Rheinstrandsiedlung dürften zusätzlich zu 1 und S2 auch fraglich sein.

    Durch die Beliebtheit der Relation Heide - Hbf kommt noch zusätzlich das Problem, dass der für die U-Strab vorgesehene Heideast ja bei Bestand auch herausgenommen würde und dann über den Hbf und die Rüppurrer Straße direkt in die Waldstadt fahren könnte, um die Relation Heide - Waldstadt ohne Ringfahrt wieder herzustellen. Oder man verärgert die Fahrgäste auch hier. Wäre die 4 frei, könnte man von Daxlanden aus in die U-Strab... halt, irgendwas muss ja auch über die Kriegsstr. fahren. Also 4 würde ich dann am Euro Richtung Kriegsstr. - Rüppurrer Tor - Hbf schicken. Da machen wir dann die 6 draus und fahren weiter über die Karlstr. zurück zur Kriegsstr., weiter über Südostbahn zur Tullastr So bekommen wir verkrampft die zweite Kriegsstraßenlinie hin, damit sich der Bau gelohnt hat...
  • (3422 Beiträge) | 25.02.2016 17:26
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    Plan überholt #2
    ... Die 5 lassen wir mal so, wie sie momentan fährt und bis auf die Verlängerung zum Hirtenweg auch laut Endzustand-Plan ist. Ebenso übernehmen wir die 1, die 2 könnte auf den Vor-Baustellenweg Siemensallee, Europaplatz - ZKM - Hbf - Marktplatz - Wolfartsweier fahren.

    Hätten wären zwischen Mühlburger und Durlacher Tor dann Linien 1, S2 und S5 in der U-Strab. Zwischen Mühlburger Tor und Marktplatz käme die S1/S11 dazu (ggf. noch die S52 stündlich), zwischen Marktplatz und Durlacher Tor noch 2 und S4 (dreimal Stündlich). Tunnel wegen maximal vier 10-Minuten-Takt Linien pro Abschnitt lohnt sich bestimmt. Wobei es ja ohnehin fraglich scheint, ob die Kapazität mehr hergibt.

    Ah ja, die zwischendurch gestekkte Frage: 3 und 5 auch hier weiterhin oberirdisch von Kronenplatz über Karl-Wilhelm-Platz zum Hauptfriedhof, S2 auch hier Umweg über Tullastraße, wodurch zumindest die 6 am dortigen Betriebshof enden könnte.
  • unbekannt
    (358 Beiträge) | 25.02.2016 09:57
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    Das heisst
    auf dem Stück zwischen Durlacher Tor und Kronenplatz fahren einige Bahne (5,3) oberirdisch?

    Ach ja was ich mich schon immer frag. Die blauen Rohre in der Innenstadt, die in der Luft hängen. Für was sind die? Bitte um Aufklärung grinsen
  • (3114 Beiträge) | 02.03.2016 15:43
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    die Röhren...
    ... sind Aufhänger für die Weihnachtsdekoration.
  • (3 Beiträge) | 25.02.2016 10:02
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    Havarieleitung
    http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/kombiloesung./Blaue-Roehren-in-der-Kaiserstrasse-Das-hat-es-mit-den-Leitungen-auf-sich;art6066,1734865
  • (8055 Beiträge) | 25.02.2016 08:57
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    !
    Genau. Die fahren einen Umweg, um schneller durch den Tunnel zu können ... Hmmm ...
    Und einige Stadtteile werden vom Marktplatz abgeschnitten ...

    Das ist aber im Prinzip noch der 2002er Entwurf mit paar Versprechungen drin, nämlich zwei Linien für einige Stadtteile (Durlach wieder, Waldstadt, Rheinstrand). Angesichts der Finanzentwicklung kursiert wohl seit mindestens Baubeginn, wenn nicht schon länger unter dem Tisch ein "optimierter" Plan B mit Verzicht auf diesen Luxus und damit würden noch mehr Stadtteile vom Marktplatz abgeschnitten ... Über den Umweg der Waldstädter über die Tullastraße muss man sich dann keine Sorgen mehr machen ... So viel zu Wahl- bzw. Bürgerentscheidsversprecvern ...
  • (563 Beiträge) | 25.02.2016 11:36
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    Wer wird
    denn abgeschnitten? Dann muss man eben umsteigen wenn man zum Marktplatz will.
    Ach Gott, wie schlimm!
  • (8055 Beiträge) | 25.02.2016 12:28
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    !
    Wenn man bedenkt, dass der Erfolg des Karlsruher Modells wesentlich auf Umsteigefreiheit beruht und dass man Alternativkonzepte dadurch madig gemacht hatte, dass dann angeblich mehr Leute zum Marktplatz umsteigen müssen (was für schlechte, einfach gestrickte Alternativen stimmen mag, aber nicht für bessere), dann finde ich es durchaus schon schlimm, dass mit der Kombi mit ihrem ursprünglichem Liniennetz schon mehr Richtung Marktplatz umsteigen müssen als vor Baubeginn und mit dem wahrscheinlicheren, weil billigeren Netz noch mehr ...
    Schlimm daran ist nicht so sehr das Umsteigen, sondern die Lüge, dass nur mit Kombi der Marktplatz gut erreichbar bliebe ...
  • (563 Beiträge) | 25.02.2016 17:58
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    Die Umsteigefreiheit
    wurde ja ohne Frage nur durch eine Netzüberladung erreicht, was dem Karlsruher Modell das Genick gebrochen hat.
    Hätte man reduziert, etwas Umsteigen zugemutet und eventuell die Taktung der Tageszeit angepasst (dass weniger Luft durch die Gegend kutschiert wird) hätte man gar nichts weiter machen müssen.
    Ein Jahr lang die Fahrgastzahlen, wieviele zu welcher Uhrzeit, aufnehmen, Fahrplan anpassen, fertig.
    Das hätte vielleicht ein paar Millionen gekostet...

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