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Karlsruhe Nach Kombilösung: Bekommt der Marktplatz Wasserspiele?

Wie soll der Karlsruher Marktplatz nach Fertigstellung der Kombilösung aussehen? Diese Frage beschäftigt erneut die Mitglieder des Karlsruher Gemeinderats. In einem aktuellen Antrag erkundigt sich die FDP-Fraktion nach der Möglichkeit von Wasserspielen auf dem neuen Marktplatz.

Erst kürzlich verkündeten die städtischen Verantwortlichen, dass der Marktplatz im Winter wieder für einen Teil des Karlsruher Christkindlesmarktes zur Verfügung stehen wird - nun kommt der Sommer beim Thema Marktplatz auf den Rathaus-Tisch.

Wasserspiele werden bereits geprüft

"Wenn wir in die Geschichte der Kombilösung zurückschauen, so ist die damalige Ausschreibung im Jahr 2009 zur Gestaltung des Marktplatzes komplett ohne das Wort 'Klima' ausgekommen", so die FDP-Fraktion in ihrem Antrag, "wenn wir aber die Temperaturen im Jahr 2017 bedenken und davon ausgehen können, dass sich das Klima weiter in Richtung heißer Temperaturen entwickelt, sollten wir in der Gestaltung des Marktplatzes dieser absehbaren Entwicklung Rechnung tragen. Wasser wird überall eingesetzt, um durch Verdunstungskälte das Mikroklima zu beeinflussen."

Die Stadtverwaltung ist dem Thema Wasserspiele auf dem Marktplatz nicht abgeneigt: Die Frage der klimagerechten Gestaltung des Marktplatz habe der Planungsausschuss im Juli 2015 untersucht und eine entsprechende Studie zu Wasser und Wasserspielen beim Sieger-Architektenbüro des Wettbewerbs in Auftrag gegeben. Die Studie soll im November 2017 dem Planungsauschuss vorgestellt werden - inklusive der zu erwartenden Kosten.

Metallbänke bekommen Holzauflage

Weiterhin möchte die FDP die geplanten LED-Lampen in "Form, Design und Leistung" und die geplante Möblierung auf die verwendeten Materialien zu prüfen: "Die Möblierung mit Metall führt zu Unmut in der Bevölkerung. Im Sommer sind die Bänke wegen der Bestrahlung durch die Sonne und der damit verbundenen Hitze nicht nutzbar und im Winter sind diese zu kalt."

Bei der Gestaltung der Bänke erhält die FDP positive Zustimmung seitens der Stadt: "Es besteht stadtintern Einvernehmen, dass die Sitzbänke aus Komfortgründen eine Holzauflage bekommen", so die Stadt in der Stellungnahme zum FDP-Antrag, "für die Unterkonstruktion ist Metall vorgesehen. Auf die metallenen Rundbänke, die in der Kaiserstraße um die Platanen punktuell angeordnet sind, wird künftig verzichtet."

20 Lampen für Marktplatz und Teilstück Kaiserstraße

Eine Absage gibt es für den FDP-Vorschlag der "indirekten Beleuchtung" und dem "Rückgriff auf ein historisches Design" bei der geplanten Lampen auf dem Markplatz. "Eine 'indirekte Beleuchtung' ist im Bereich der Straßen- und Platzbeleuchtung weder vorgesehen noch zu empfehlen, da diese Technik im Hinblick auf Lichtausbeute, Energieeffizienz und Ökonomie gegenüber der 'direkten Beleuchtung' klar im Nachteil ist", so die Stadt.

Ein historisches Design würde laut Stadtverwaltung zu stark in die bestehende Planung und den "verbindenden Entwurfsgedanken des Gestaltungswettbewerbs" eingreifen. Die Anzahl der Lampen müsste erhöht werden, da der Leuchtradius durch die - an historische Vorlagen angelehnten - niedrigeren Masten reduziert werden würde. Mehr Lampenmasten würden weiterhin zu Konflikten mit der unterirdischen Infrastruktur auf dem Marktplatz führen, so die Stadt.

20 kegelförmige Beleuchtungsmasten

Konkret geplant sind bislang 20 kegelförmige Beleuchtungsmasten mit etwa neun Meter Höhe für Marktplatz und des zugehörigen Teilstücks der Kaiserstraße. Nahe den Beleuchtungsmasten am Marktplatz sollen später jeweils zwei Leuchten an sogenannten "Doppelauslegern" installiert werden. Mast- und Fundamenttyp sind bereits festgelegt worden, ist der Stellungnahme zu entnehmen, da bereits einige der Fundamente von der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in den endgültigen Standorten eingebracht worden sind.

Alle Maßnahmen wolle man mit den Gewinnern des entsprechenden Gestaltungswettbewerbs absprechen, heißt es im Antragstext: Man sei sich bewusst, dass Änderungen in der Gestaltung des Marktplatzes nach einem durchgeführten Wettbewerb mit entsprechendem Sieger nicht einfach umzusetzen sind. 2010 hatte die Architektengemeinschaft, Mettler und AV1 mit ihrem Entwurf den städtischen Planungsausschuss überzeugt. Die FDP formuliert in ihrem Antrag die Hoffnung, zu einer "gemeinsamen, optimierten Lösung" zu kommen.

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    (616 Beiträge)

    Flachwurzler
    nehmen. grinsen
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  •   Darth_Vader
    (502 Beiträge)

    hähähä
    grinsen
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  •   Laetschebachschorsch
    (2780 Beiträge)

    Oh
    was wurde da nur in den Gemeinderat gewählt! Das kommt davon, wenn man sich nur das Gelaber vor den Wahlen anhört, die Einstellungen in der restlichen Zeit vergisst und dann wählt. Das gilt bei den Kommunalwahlen genauso wie bei den Landtags- und Bundestagswahlen. Wenn ich so höre was da Einige zur Zeit so von sich geben, dann könnte ich nur ...... Es hilft aber seine eigene bisherige Meinung zu überprüfen. Und wie soll das eine Mehrzahl bewerkstelligen, uninteressierten Jugendlichen? Und genau das wissen viele Politiker und erhoffen sich so durch Senkung des Wahlalters mehr Stimmen weil es anders nicht klappt .
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    Schlimmer noch....
    ... es fehlt hier die Bürgerbeteiligung!!! Nach Gemeindeordnung ist es Recht und Pflicht des Bürgers, an der Verwaltung und Gestaltung der Gemeinde mit zu wirken. Für den Bau des Tunnels und Rausreisen der Schienen hat die Verwaltung unter Fenrich samt SPD eine Bürgerbeteiligung für notwendig erachtet. Wenn es aber um die oberirdische Gestaltung der Kaiserstrasse/Marktplatz geht, da wird die Bürgerbeteiligung mit Füssen getreten. Ausserdem müssen nochmals 35 Mio bei gut 10 Jahren Bauzeit ausgegeben werden.
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  •   Waterman
    (5825 Beiträge)

    Und was ist jetzt
    ihre Meinung zum Thema - außer Gelaber?
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  •   Mili
    (370 Beiträge)

    Bänke bekommen Holzauflage..
    ja, guten Morgen Elsbeth. Das ist ja ganz was Neues. Metall, im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt. Das ist mal was für "Schnelldenker". Welcher Anfänger hat denn damals die Metallbänke aufstellen lassen? Ist dieser Bericht denn wirklich ernst gemeint, oder ist heute "Spaßtag". Geht grad so weiter.....
    Klimagerechte Gestaltung des Marktplatzes....ich glaub ich hab de Knall net g'hört. Macht's doch oifach so, dass es de Leut g'fällt. Mit Wasserspielen auf dem Marktplatz wäre ich allerdings vorsichtig. Nicht vergessen - darunter ist die KA-U-Bahn. Nett dass de Marktplatz absackt und koiner kommt meh ins Rathaus. Ich seh schon s'Wasser von de Deck tropfe. Ist wohl ne lustige Runde im KA-Gemeinderat. Falls Ihr noch nen Spassvogel für Eueren Verein braucht, ich kenne da Einige. Gutes Gelingen.
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  •   silberahorn
    (9296 Beiträge)

    Die entsprechende Studie zu Wasser
    und Wasserspielen enthält hoffentlich auch einen Vorschlag wie den:
    Stadtratssitzungen beginnen mit einem Treffen auf dem Marktplatz und jeder bekommt eine Wasserpistole. Damit kann er in die Luft, auf den politischen Gegener oder auf sich selbst Wasser spritzen. Natürlich nur vorher auf Bakterien und Verunreinigungen untersuchtes echtes Wasser und nicht etwa Kirschwasser, Birnenwasser, Mirabellenwasser. Das muss man unbedingt dazu angeben, damit nicht dieses "fünfmal Obst am Tag" wie regional üblich ausgelegt wird.
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    Besser wäre.....
    ..... die Räte müssen sich erstmal bei 40 im Schatten eine Stunde lang in gleissender Sonne vor dem Rathaus
    still sitzend aufheizen.
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