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25.03.2016 06:00
 
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Mit vollem Einsatz weiter: So geht es mit der Kombilösung in Karlsruhe voran [8]

Bild:Paul Needam

Karlsruhe (ps/jb) - Die Arbeiten an der Kombilösung gehen nach den Osterfeiertagen mit vollem Einsatz weiter: So beginnen in der künftigen unterirdischen Haltestelle Marktplatz bereits die Bewehrungsarbeiten für die endgültige Sohle, die von Norden nach Süden hergestellt wird. Währenddessen läuft an den drei anderen Haltestellen auf der Ost-West-Achse der Kombilösung – Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz -, im Bereich des Gleisdreiecks am Marktplatz und auch in der Haltestelle Kongresszentrum der Aushub von Erdreich weiter. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kasig hervor.
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Dabei ist im Gleisdreieck auch schon die Phase erreicht, in der die freigelegte Tunnelröhre aufgebrochen und mit Erdreich verfüllt wird, um sie einerseits gegen Auftrieb zu sichern und andererseits aber auch den unter dem Deckel arbeitenden Baumaschinen genügend Arbeitsfläche zur verschaffen.

Straßenarbeiten neigen sich dem Ende zu

Während am Mühlburger Tor der Bau von Wänden und Decken im Tunnelabschnitt zwischen Rampe und dem Kaiserdenk-Denkmal fortgeführt wird, herrscht auch „oben“ Betriebsamkeit: In der Kaiserallee, im südlichen Teil des Kaiserplatzes und vor allem auch in der sich südlich dem Mühlbuger Tor anschließenden Reinhold-Frank-Straße werden Kanäle und Leitungen verlegt, Bordsteine gesetzt und Arbeiten an der künftigen Straßenoberfläche ausgeführt, um dem Straßenraum sein künftiges und vor allem endgültiges Aussehen zu geben.

Stadtbahnen fahren nicht

In der Durlacher Allee fahren von Osterdienstag, 29. März, bis zum frühen Morgen um 4 Uhr des darauf folgenden Dienstag, 5. April, keine Stadtbahnen und Straßenbahnen zwischen Durlacher Tor und Tullastraße, da die Spundwände auf der Nordseite der Durlacher Allee gezogen werden – ein wichtiger Schritt, um auch hier dem endgültigen Zustand der Straßenoberfläche näherzukommen.

17 Meter im "Sabine"-Tunnel in die Erde vorgetrieben

In der Haltestelle Durlacher Tor stehen der Bau der endgültigen Sohle und der Wände im Mittelpunkt der Arbeiten. In der Lammstraße gehen die Arbeiten am Innenleben des Fahrgastzugangs Süd ihrem Ende entgegen, so dass die Oberfläche rund um den Treppenabgang hergerichtet werden kann. Auf dem Südabzweig der Kombilösung geht der Vortrieb des „Sabine“-Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße weiter, die Tunnelbauer haben bisher etwa 17 Meter der „Kalotte“ – des oberen, zuerst zu bauenden Teils der Tunnelröhre – ins Erdreich vorgetrieben.

Der Boden wird vorbereitet

Die Injektionen von Feststoff und Weichgel im Bereich der „Trompete“ - jenem Tunnelteil unter dem Kreuzungsbereich Karl-Friedrich- und Hebelstraße, in dem sich die zweigleisige Tunnelstrecke unter der Karl-Friedrich-Straße auf drei Gleise in der Haltestelle Marktplatz erweitert - zur Vorbereitung des Bodens für den bergmännischen Ausbruch des „Sabine“-Tunnels dauern an.

Die Betonage des letzten Abschnitts steht bevor

Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor beginnt übernächste Woche der Erdaushub bis auf die Unterkante der Zwischendecke – also jener Ebene, auf der später einmal die Autos den unterirdischen Tunnel Kriegsstraße befahren und dabei den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Stadtbahntunnel, der darunter verläuft, kreuzen. Im Südkopf der künftigen Haltestelle steht in der übernächsten Woche die Betonage des letzten Abschnitts der endgültigen Sohle bevor.

Ein Abwassersammler wird eingebaut

Bereits Ende der kommenden Woche wird die erste Decke im südlich sich an die Haltestelle Ettlinger Tor anschließenden Tunnelabschnitt zwischen Kriegsstraße und der Kreuzung der Ettlinger mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße betoniert. Auch werden hier weiter die endgültigen Wände gebaut. Im Tunnelabschnitt direkt unter der Kreuzung wird in den beiden nächsten Wochen der große Abwassersammler eingebaut, der die Ettlinger Straße in Ost-West-Richtung quert.

Die Schottwand steht kurz vor dem Abbruch

Im sich daran anschließenden Tunnelabschnitt bis zur künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum wird das Erdreich ebenso ausgehoben wie aus der Haltestelle heraus nach Norden. Im sich südlich an die Haltestelle Kongresszentrum anschließenden Tunnelabschnitt wird die Sauberkeitsschicht eingebaut, auf der dann die Bewehrung für die endgültige Sohle eingebaut wird. Auch die Schottwand, die die Haltestelle nach Süden vom Tunnel trennte, steht vor dem Abbruch. Laut der Pressemitteilung werden an der Rampe bis zur Augartenstraße die endgültigen Wände gebaut.

Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!

Mehr zu: Ticker Kombilösung Bauarbeiten Karlsruhe

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

Kommentare [8]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (852 Beiträge) | 25.03.2016 20:17
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    mich kotzen
    diese Hurra ! Meldungen so langsam an.

    Das Fragezeichen zur Finanzierung des Autotunnels Kriegsstrasse wird in Ermangelung eines positiven Bescheids aus Berlin täglich größer und der Sabine Tunnel schreitet im Schneckentempo (15 Meter in merh als zwei Monaten) voran.

    Das sind die Fakten !
  • (78 Beiträge) | 26.03.2016 15:34
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    Das ist der Text einer Pressemitteilung ...
    ... wenn sie Fakten haben schreiben sie doch einen Artikel und legen ihn ka-news vor.
  • (1105 Beiträge) | 25.03.2016 23:21
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    Städtebauliche Abrissbirne dem Zeitplan bereits deutlich voraus
    Während sich die tunnelbefürwortenden BNN ja schon vor einer Woche in Hochrechnungen bzgl. der Fertigstellung des Sabine-Tunnels (2018 beim bisherigen 'Tempo' (zugef.: von knapp über 20 cm am Tag)) ergingen und zweifelnd eine frohe Osterbotschaft bzgl. des längst überfälligen Bescheids erhofften, gibt es die offizielle Kasig-Propagandashow für ka-news erst ne Woche verzögert entgegen dem üblichen Jubel-Turnus.

    Aber die teils inflationäre 'Bereits-Schwemme' durfte auf dem sich immer krasser abzeichenden zeitlichl., räuml. und finanziell bereits recht desaströs entwickelnden bodenlosen Vorhaben natürlich nicht fehlen. Die grössenwahnsinnige Möchtegern-Weltstadt Karlsruhe hält hier in ihrem ruinösen Lauf anscheinend weder Ochs noch Esel auf...
  • (1105 Beiträge) | 25.03.2016 23:34
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    Jubelorgige Hasardeure ...
    Gibt es weitere 10 Jahre Dauerbaustelle mit ruinierten Existenzen, hochverschuldeten Stadtfinanzen, einem beispiellosen sozialen Kahlschlag auf allen Ebenen, fortgesetztem Baumweggeholze und anderen 'kombilösungs'baulichen Natur- und Stadtklimazerstörungen ?

    Es sieht bereits fortschreibend danach aus. Da helfen wohl dem als eher lausigig geschätztem Stadtbewohneraffen auch die zuckerstückbefüllten Lastwagenladungen nix mehr. Zerstört nur den schon unsinnig ramponierten Magen.

    Vielen Dank für so viel Weitblick, Selbst-Reflektion und Bürgersinn !
  • (78 Beiträge) | 26.03.2016 15:32
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    Ihnen wäre es wohl lieber ...
    die KASIG berichtet von unerwarteten Wassereinbrüchen und einstürzenden Bauten entlang der Strecke. Der Artikel ist nicht mehr als das was die KASIG wöchentlich in einer Pressemitteilung bekanntgibt – den Fortschritt der Bauarbeiten – nicht mehr und nicht weniger. Man mag zu dem Bau ja stehen wie man will, bautechnisch ist es ein höchst anspruchsvolles Unterfangen und es scheint, dass die Leute bis jetzt einen verdammt guten Job machen.
  • (852 Beiträge) | 26.03.2016 16:24
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    Sind Sie
    der neue KASIG Pressechef ?

    Auch der Bau der Elbphilharmonie ist ein bautechnisch höchst anspruchsvolles Unterfangen (und möglicherweise sogar der BER Flughafen).

    Wird die Sache, insb. explodierende Kosten finanziert durch den Steuerzahler, dadurch nun besser ? Und nur darum geht es zunächst.
  • (78 Beiträge) | 26.03.2016 17:05
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    Man muss nicht Pressechef ….
    … von etwas zu sein um nicht umhinzukommen, dass es einige gibt die einfach nur motzen wollen. Was soll man machen alles stehen und liegen lassen? Hammer fallen lassen? Das kostet dann nix? Es gab bisher keine größeren Unfälle, dafür sollte man auch mal froh sein und die Arbeit die geleistet wird erfolgt auf einem hohen Qualitätsniveau. Es sind Arbeiten die die Bürgerschaft per Entscheid bewilligt hat – Punkt um. Ob und in welche Höhe Kosten gerissen wurden steht eben auf einem anderen Blatt.
  • (2782 Beiträge) | 26.03.2016 01:49
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    Was für ein Sermon
    Mal einen Kurs für kreatives Schreiben belegt? Ist ja fast schon eine Kunstsprache, die du dir da angeeignet hast zwinkern
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