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Karlsruhe Mit vollem Einsatz weiter: So geht es mit der Kombilösung in Karlsruhe voran

Die Arbeiten an der Kombilösung gehen nach den Osterfeiertagen mit vollem Einsatz weiter: So beginnen in der künftigen unterirdischen Haltestelle Marktplatz bereits die Bewehrungsarbeiten für die endgültige Sohle, die von Norden nach Süden hergestellt wird. Währenddessen läuft an den drei anderen Haltestellen auf der Ost-West-Achse der Kombilösung – Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz -, im Bereich des Gleisdreiecks am Marktplatz und auch in der Haltestelle Kongresszentrum der Aushub von Erdreich weiter. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kasig hervor.

Dabei ist im Gleisdreieck auch schon die Phase erreicht, in der die freigelegte Tunnelröhre aufgebrochen und mit Erdreich verfüllt wird, um sie einerseits gegen Auftrieb zu sichern und andererseits aber auch den unter dem Deckel arbeitenden Baumaschinen genügend Arbeitsfläche zur verschaffen.

Straßenarbeiten neigen sich dem Ende zu

Während am Mühlburger Tor der Bau von Wänden und Decken im Tunnelabschnitt zwischen Rampe und dem Kaiserdenk-Denkmal fortgeführt wird, herrscht auch „oben“ Betriebsamkeit: In der Kaiserallee, im südlichen Teil des Kaiserplatzes und vor allem auch in der sich südlich dem Mühlbuger Tor anschließenden Reinhold-Frank-Straße werden Kanäle und Leitungen verlegt, Bordsteine gesetzt und Arbeiten an der künftigen Straßenoberfläche ausgeführt, um dem Straßenraum sein künftiges und vor allem endgültiges Aussehen zu geben.

Stadtbahnen fahren nicht

In der Durlacher Allee fahren von Osterdienstag, 29. März, bis zum frühen Morgen um 4 Uhr des darauf folgenden Dienstag, 5. April, keine Stadtbahnen und Straßenbahnen zwischen Durlacher Tor und Tullastraße, da die Spundwände auf der Nordseite der Durlacher Allee gezogen werden – ein wichtiger Schritt, um auch hier dem endgültigen Zustand der Straßenoberfläche näherzukommen.

17 Meter im "Sabine"-Tunnel in die Erde vorgetrieben

In der Haltestelle Durlacher Tor stehen der Bau der endgültigen Sohle und der Wände im Mittelpunkt der Arbeiten. In der Lammstraße gehen die Arbeiten am Innenleben des Fahrgastzugangs Süd ihrem Ende entgegen, so dass die Oberfläche rund um den Treppenabgang hergerichtet werden kann. Auf dem Südabzweig der Kombilösung geht der Vortrieb des „Sabine“-Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße weiter, die Tunnelbauer haben bisher etwa 17 Meter der „Kalotte“ – des oberen, zuerst zu bauenden Teils der Tunnelröhre – ins Erdreich vorgetrieben.

Der Boden wird vorbereitet

Die Injektionen von Feststoff und Weichgel im Bereich der „Trompete“ - jenem Tunnelteil unter dem Kreuzungsbereich Karl-Friedrich- und Hebelstraße, in dem sich die zweigleisige Tunnelstrecke unter der Karl-Friedrich-Straße auf drei Gleise in der Haltestelle Marktplatz erweitert - zur Vorbereitung des Bodens für den bergmännischen Ausbruch des „Sabine“-Tunnels dauern an.

Die Betonage des letzten Abschnitts steht bevor

Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor beginnt übernächste Woche der Erdaushub bis auf die Unterkante der Zwischendecke – also jener Ebene, auf der später einmal die Autos den unterirdischen Tunnel Kriegsstraße befahren und dabei den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Stadtbahntunnel, der darunter verläuft, kreuzen. Im Südkopf der künftigen Haltestelle steht in der übernächsten Woche die Betonage des letzten Abschnitts der endgültigen Sohle bevor.

Ein Abwassersammler wird eingebaut

Bereits Ende der kommenden Woche wird die erste Decke im südlich sich an die Haltestelle Ettlinger Tor anschließenden Tunnelabschnitt zwischen Kriegsstraße und der Kreuzung der Ettlinger mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße betoniert. Auch werden hier weiter die endgültigen Wände gebaut. Im Tunnelabschnitt direkt unter der Kreuzung wird in den beiden nächsten Wochen der große Abwassersammler eingebaut, der die Ettlinger Straße in Ost-West-Richtung quert.

Die Schottwand steht kurz vor dem Abbruch

Im sich daran anschließenden Tunnelabschnitt bis zur künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum wird das Erdreich ebenso ausgehoben wie aus der Haltestelle heraus nach Norden. Im sich südlich an die Haltestelle Kongresszentrum anschließenden Tunnelabschnitt wird die Sauberkeitsschicht eingebaut, auf der dann die Bewehrung für die endgültige Sohle eingebaut wird. Auch die Schottwand, die die Haltestelle nach Süden vom Tunnel trennte, steht vor dem Abbruch. Laut der Pressemitteilung werden an der Rampe bis zur Augartenstraße die endgültigen Wände gebaut.

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