Kombilösung to go: Jetzt gibt's Baustelleninfos direkt aufs Handy
[21]
Karlsruhe (sas) - Informationen rund um den Bau der Karlsruher Kombilösung soll es künftig auch auf das Handy geben - und das ohne lange im Internet surfen zu müssen. Helfen sollen dabei sogenannte QR-Codes an den Bauzäunen der zukünftigen Haltestellen. Diese stellte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen am Donnerstag vor Ort vor.

Mit dem Handy in die Baugrube gucken
Ihrem Beispiel folgte Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Kasig. "Wir wollen den Bürgern zeitnah Informationen liefern, was sich bei der Kombilösung tut und wie es voran geht", erklärte sie den Zweck des Codes. "So haben diese bei einem Bummel durch die Stadt die Möglichkeit, sich sofort über den Fortschritt des Projekts zu informieren."
Die Idee für die Anwendung der QR-Codes ging von der Initiative "Smarter City Karlsruhe" aus, mit der die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit Partnern aus der Forschung und der Wirtschaft nachhaltige Innovationen fördern möchte. "Wir wollen die Karlsruher IT-Kompetenz nutzen, um neue Infokanäle zu entwickeln, bei den Menschen die Neugier für die Kombilösung auslösen und die Vorfreude auf das fertige Bauwerk wecken", erklärte Mergen weiter.
Damit ein Smartphone überhaupt in der Lage ist, den Code zu scannen, braucht es eine spezielle Anwendung (App), die der Nutzer aus dem Internet zum Teil kostenlos auf sein Handy laden kann. Über seine Kamera kann er das Code-Feld lesen. Die installierte App erkennt den im Feld hinterlegten Code und ruft die Zielseite im Internet auf. Im Falle des Kombilösung-Code landet der Nutzer auf der Internetseite der Kasig und bei einem Animationsfilm über die Deckelbauweise der unterirdischen Haltestellen.
Animation über Tunnelbohrung geplant
Momentan gibt es nur diesen einen Code. Zukünftig sei allerdings geplant, an allen Haltestellen spezifische Informationen zu den jeweiligen Baustellen, zu Umleitungen und Sperrungen abrufen zu können, erläuterte Mergen. Dabei verfüge das System über großes Entwicklungspotential. So könnten sich die Initiatoren vorstellen, dass es in naher Zukunft auch Ansagen für das Telefon gebe, die Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen durch die Karlsruher Baustellenlandschaft lotsen.
Sobald die Tunnelbohrmaschine sich ihren Weg durch die Kaiserstraße bohrt, soll es eine Animation über die Bauarbeiten und Informationen zum aktuellen Fortschritt des Bohrers geben, kündigte Peter Lockemann, emeritierter Professor an der Fakultät für Informatik am KIT an. "Die Baustellen sind ein wunderbares Labor, um neue Ideen zu entwickeln", freut sich der Professor und hofft, dass das Projekt Studenten und der lokalen Industrie Anregungen gibt, um selbst weitere innovative Ideen zu entwickeln und einzubringen.
Kombilösungs-Webcams bei ka-news
Übrigens: schon jetzt gibt es bei ka-news.de die Möglichkeit, den Baufortschritt via Webcam live zu verfolgen - auch auf dem Smartphone. Hierzu einfach www.ka-news.de/webcams-karlsruhe aufrufen. Weitere Informationen rund um die Kombilösung haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Mehr zu: Kombilösung Baustellen Handy
- (1263 Beiträge) | 11.11.2011 06:54Holla, da macht doch jemand wieder Wahlkampf.M.M hat sich in Schale geworfen, ein neckisches Handy, hey ist man da so richtig hipp. Oder schnipp?
Über die beiden Gesichter im Hintergrund will ich mal nicht sprechen... - (1422 Beiträge) | 11.11.2011 07:15Es gibt nirgends eine saubere Informationüber den Stand des Bauprojekts im Vergleich zum Soll-Zeitplan. In altbewährter Salami-Taktik sucht und finden die Bauunternehmen neue Hindernisse um die Kosten und die Zeit in die Höhe zu treiben. deshalb gibt es aber entgegen aller Codes, Animationen und K-Punkte keinen Tunnel und wird es auch erst spät in der 2020ern einen Tunnel geben. Das heisst aber nicht, daß dieser operativ nutzbar sein wird, denn die Frage ist, wann das Geld ausgeht.
- (6849 Beiträge) | 11.11.2011 09:11In Schale geworfen...Täusch ich mich, oder ist sie noch in Hausschlappen?
Apropos (Baustellen-)Info: Wo bleibt die allwöchentliche Islam-Info? Es ist schon Freitag!
)))
- (1263 Beiträge) | 11.11.2011 12:06das mit den Hausschlappen ist gut beobachtet,aber ich will endlich wieder meinen Islamunterricht, mir fehlt so ein Turbangesicht.
- (5 Beiträge) | 11.11.2011 06:57Sowas geht nur in Karlsruhe.....Habe noch niemals erlebt, dass Baustellen als "Kunst" oder anderweitig gehypet dargestellt werden......
Toll QR Codes!
Wenn ich den Scanne stehe ich schon vor der Baustelle, kann dieser aber nicht ausweichen.
Sollten lieber mal ne App/Website machen, wo man die letzten Baustellenfreien Fahrtrouten Rad/Auto aufzeigt....
Da sind se bestimmt auch schnell fertig mt. - (65 Beiträge) | 11.11.2011 08:02Auch wenns gelöscht wurde :In ein paar Wochen tauschen die das vormals "Ab 2016 ..." aktuell ein "Ab 2017..." durch ein "Ab 2018 .... hoffentlich" aus :p
Öffentlichkeitsarbeit nennt sich dann sowas, verursacht Kostensteigerungen in Millionenhöhe aber wir Wutbürger haben was zum Lachen
- (596 Beiträge) | 11.11.2011 08:13so ein Schwachsinn...aha....übers Handy also...Neuigkeiten...
"und wir haben immer noch viele grosse Löcher am buddeln"
ich nenne das unnütze Energieverschwendung!!
Cazassa zund Konsorten...ihr haltet das Volk wohl für total verblödet. - (251 Beiträge) | 11.11.2011 09:34Ein Informationsoverkillper App, K-und G-Punkt, Lautsprecherdurchsage, Kursus zum Selbstbaggern, Videoanimation, Tanzdarbietung, Frühschoppen auf
StraBagleisen, Maulwurfjagd, Baustellen-Flashmob, Public Viewing, Zeitungsbeilage, getrommelt oder Rauchzeichen - alleine damit gewinnt man kein Vertrauen der Bürger in das Projekt.
So lange die Antworten zu Fragen der Finanzierung oder des Baufortschritts auch weiterhin nur scheibchenweise und höchst ungern an die Öffentlichkeit kommuniziert werden, kann einem die Verpackung , welche in Wahrheit lediglich eine weitere Nebelbombe
zur Bürgerverdummung ist, so was von gestohlen bleiben.
KVV, KASIG, Dr. WC, Mergen etc. - Ihr habt es immer noch nicht kapiert - und ich bezweifle, dass sich hieran jemals etwas
ändern wird. - (4352 Beiträge) | 11.11.2011 09:50Wer brauch denn sowas?
- (1715 Beiträge) | 11.11.2011 09:59Tolle IdeeEin Zählwerk am Bauzaun, wo die Steuergelderverschwendung angezeigt wird, wieviel Beschäftigte momentan Arbeiten und wiviel die verdienen, vor allen jene die im Warmen sitzen.
Direkte Stauumfahrung auf's Navi.
Ich freu mich vor:-( - (93 Beiträge) | 11.11.2011 10:17TsssssBin mal gespannt wieviel Millionen von Menschen mit dem Handy in die Baurgrube schauen......
Jetzt mal ohne Gag.....wer brauch denn so einen Mist ? - (1715 Beiträge) | 11.11.2011 10:31wer brauch denn so einen Mist ?1. Die Erste Bürgermeisterin Margret Mergen
2. Die Aufsichtsratsvorsitzende der Kasig.
3. Die Initiative "Smarter City Karlsruhe"
4. Die Apps Bastler
5. Der Peter Lockemann, emeritierter Professor
6. Der andere Teil des zum Teil kostenlosen App's. - (1034 Beiträge) | 11.11.2011 10:53blödsinn hoch 10als ob der karlsruher verkehrsverbund nicht dringlichere sorgen hätte ...
wenn man die öffentlichkeit mit infos erreichen will, macht man das in einer pressemitteilung und parallel dazu im "K" und auf der homepage.
ich war immer ein fan von dieter ludwig und dem kvv aber seit casazza die geschicke leitet herrscht gefühlter stillstand - seit jahren. (virtuelle) kundennähe gibt es beim kvv wohl nur noch am bauzaun... - (187 Beiträge) | 11.11.2011 11:14Völlig versagtWenn man schon Leute mit QR-Codes "locken" will, sollte man diese wenigstens in einer anständigen Höhe abdrucken/aufhängen. So muss sich jeder bücken, um die Codes halbwegs gerade (und damit brauchbar) mit dem Smartphone zu knipsen. Wenigstens etwas so simples hätte man hinkriegen können...
- (2025 Beiträge) | 11.11.2011 11:20Und wieder wasaus dem Kapitel: Dinge, die die Welt nicht braucht !
- (346 Beiträge) | 11.11.2011 13:19Bessere IdeeWie wäre es, wenn die Verantwortlichen aus OpenStreetmap-Daten eine lokale Navi-Applikation erstellen würden, in die dann auch wirklich taggenau(!) und exakt(!) alle Sperrungen, Umleitungen, etc. eingetragen werden (nicht so pauschal wie auf der Verkehrsmanagement-Seite). Dann gibt man auf einer Webseite (oder per Smartphone-App) an, welche Strecke man regelmäßig zurücklegt (z.B. auf dem Weg zur Arbeit) und bekommt täglich per E-Mail die Route des Tages. So etwas sollte es bei den KVB ja schon irgendwo geben. Das würde den Betroffenen viel mehr helfen, setzt aber natürlich voraus, dass die Verantwortlichen ihre Baustellen auch irgendwie unter Kontrolle haben, und die Bauarbeiter nicht (wie vor einiger Zeit beobachtet) den Verkehr durch achtlos falsch aufgestellte Schilder unbeabsichtigt umleiten.
- (346 Beiträge) | 11.11.2011 14:23Ah, gerade sehe ich,dass Herr Lockemann auch beteiligt ist. Herrje. Da habe ich natürlich eine Lawine losgetreten, denn diese unachtsam dahingeworfene Idee wird jetzt sofort von fleißigen Studenten aufgegriffen, die es noch während des Studiums zum Multimillionär schaffen wollen. Das CIE des KIT unterstützt die Entwicklung, das Cyberforum organisiert Millionen an Risikokapital, schließlich ist die Idee besser als 80% des Krams, den man dort fördert, und am Ende werden alle reich, nur ich nicht. Mist. Spendet dann aber bitte fairerweise 30% der Gewinne an das OpenStreetmap-Projekt!
- (5873 Beiträge) | 11.11.2011 15:06Tut's weh?Wen interessiert denn sowas?
- (49 Beiträge) | 11.11.2011 15:10Ich denkefenrich sollte endlich das machen was er am besten kann...auf dem weihnachtsmarkt bratwürste braten... sonst is er nicht brauchbar...und hilft werder der stadt noch der region...
- (7144 Beiträge) | 11.11.2011 16:43Wann kommt endlich der Karlsruher Radiokanal mit Baustellenlärm direkt auf die Ohren? So als Hitparade ....

Auf Platz eins derzeit...
"Stairway to tunnel" ,Interpret "Strapazenbahn".




twittern
facebook melden
StudiVZ melden
Google melden
Webnews melden
del.icio.us empfehlen
Mister Wong empfehlen
Linkarena melden
Windows live melden
Yahoo melden
Yigg melden
Kledy melden












Social Bookmarks
Tweet