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23.09.2011 16:42
 
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Kombilösung: Kasig macht Arge für Verzögerungen verantwortlich [39]

Haltestellenbau für die Kombilösung - Haltestelle Kronenplatz
Bild:DaLa

Karlsruhe (sas) - Bis zu zwölf Monaten betragen derzeit die Verzögerungen beim Bau der Karlsruher Kombilösung. Seit der letzten Kostenschätzung im Oktober 2010 kamen Mehrkosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro hinzu. Das teilte die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) am Freitag in einem Pressegespräch mit. Dass die Bauarbeiten an drei der fünf Kombilösung-Baustellen weit hinter den Planungen liegen, veranlasst die Kasig nun dazu, selbst in den Baubetrieb einzugreifen.
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Die Kasig will nun Taten folgen lassen und vehement einfordern, dass die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Stadtbahntunnel, die für die Rohbauarbeiten für den Tunnel verantwortlich ist, ihren Vertrag erfüllt. Schon in der Vergangenheit habe die Kasig die Arge mehrfach ermahnt und an ihre vertraglich festgelegte Verantwortung erinnert, die Bauarbeiten pünktlich umzusetzen.

Casazza: "Wir machen Tempo"

Gleichzeitig beabsichtigt man, den Fortschritt der Arbeiten zu beschleunigen. Konkret möchte die Kasig selbst Unternehmen prüfen, die in ihrem Auftrag für Arbeiten in den Baufeldern in Frage kämen. Bisher war dies Aufgabe der Arge.

Mit dieser Initiative hofft Kasig-Chef Casazza, neue Baugruben verhindern zu können, bevor die alten zugeschüttet sind. "Wir werden unser Versprechen, die Beeinträchtigungen durch den Bau der Kombilösung erträglich zu gestalten, einlösen", betonte Casazza. "Eine korrekte Bauausführung und das Einhalten des Zeitplans insbesondere das effektive Nutzen der täglichen Bauzeiten gehören zu den Eckpunkten dieses Versprechens."

Das Verhältnis zwischen Kasig und Arge scheint jedenfalls angespannt. Casazza wies jedoch darauf hin, dass es weiterhin eine Gesprächskultur zwischen beiden Vertragspartnern gebe. Die Pläne der Kasig, in Sachen Baufortschritt selbst tätig zu werden, seien im Einvernehmen mit der Arge entstanden. Auch wolle man Konventionalstrafen für die Arge verhindern, die derzeit zwar noch nicht zuträfen, allerdings kurz bevorstünden. Zu den Plänen der Kasig hat sich die Arge bisher nicht geäußert.

Fünf Prozent der kalkulierten Kosten bisher verbaut

Nach derzeitigem Stand rechnet die Kasig mit zirka 3,2 Millionen Euro Mehrkosten. Nach der letzten Kostenschätzung im Oktober letzten Jahres, als die Verantwortlichen von Gesamtkosten in Höhe von 637,7 Millionen Euro ausgegangen sind, ergeben sich nun insgesamt 640,9 Millionen Euro. Weitere 8,6 Millionen Euro hat die Arge vorgelegt. Diese Kosten müsse die Kasig jedoch erst auf ihre Plausibilität prüfen. Ursprünglich war das Mammut-Projekt mit rund 500 Millionen Euro veranschlagt gewesen. Im Laufe der letzten Jahre entstanden somit Mehrkosten von mehr als 130 Millionen Euro.

Zwei erfolglose Pumpversuche am Europaplatz - dritter Versuch wird vorbereitet

Die von der Kasig genannten Gründe sind vielfältig. Zum einen seien immer wieder unerwartete Bauwerksteile und andere Hindernisse im Baugrund aufgetaucht. Auch das Verfahren, mit dessen Hilfe die Fassade des Karstadt-Gebäudes gesichert werden sollte, musste die Arge ändern. Zum anderen sei es sehr anspruchsvoll gewesen, die zahlreichen Leitungen zu verlegen, ebenso wie diverse Nachbesserungen vorzunehmen, was den Planungs- und Bauablauf deutlich gestört hätte.

Die Verzögerungen an den Haltestellen betragen mittlerweile bis zu zwölf Monaten. Dieser Zeitraum gilt für die geplante unterirdische Haltestelle Lammstraße. Am Kronenplatz verzögerten sich die Arbeiten um acht Monate, während die Baustelle am Europaplatz mittlerweile zehn Monate in Verzug ist. Letzteres liege vor allem an den erfolglosen Pumpversuchen im Juli und August. Dabei hatte die Arge getestet, wie dicht die Baugrube ist. "Die Dichtigkeit der Grube war noch immer nicht entsprechend der Vorgaben", erläuterte Projektleiter Uwe Konrath. Nach wie vor sickerte zu viel Grundwasser ein.

Baustelle am Europaplatz wechselt im neuen Jahr die Seite

Derzeit entwickle die Arge Verfahrensweisen für einen dritten Pumpversuch, der in zwei bis drei Wochen stattfinden soll. Dass die Arge soviele Pumpversuche benötige, um die Dichtigkeit der Baugrube sicher zu stellen, sieht Konrath als "Indiz dafür, dass die Qualität der Arbeit nicht so ist, wie wir und das vorstellen." Von "Pfusch am Bau" weigerte er sich zu sprechen, da der Spezialtiefbau sehr komplex sei und nicht alle Eventualitäten vorhersehbar seien.

Die Kasig gehe davon aus, dass die Arge das Problem in den Griff bekommt. "Ganz schwarz sieht es nicht aus", äußerte sich Walter Casazza optimistisch. Aufgrund der erfolglosen Pumpversuche wechselt die Baustelle im Herbst noch nicht auf die Nordseite des Europaplatzes. Dies soll erst zu Jahresbeginn geschehen, selbst wenn ein früherer Wechsel möglich wäre. Während der Weihnachtszeit wolle die Kasig aber kein neues Baufeld einrichten, erklärte Konrath.

Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!

Mehr zu: Kombilösung Stadtbahntunnel Europaplatz Haltestellen Verzögerung Baustellen

Kommentare [39]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • unbekannt
    (65 Beiträge) | 25.09.2011 19:13
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    WEN ?
    Hätten die sonst nehmen sollen ?

    Submissionsergebnisse :

    Alpine 372 Mio
    W&F, Bauer, Keller 556 Mio
    Bilfinger 512 Mio
    Porr 515 Mio
    Züblin/HochTief 412 MIo

    Sprich ... man hätte "weil ich Leipzig ja alles so langsam gebaut wurde" Submissionsmehrkosten von 50 MIo Euro verantworten müssen ...

    DA HÄTTE ICH MAL DEN AUFSCHREI GESEHEN !

    Was bleibt : SCHEIß Ausschreibung bleibt SCHEIß Ausschreibung !
  • (1305 Beiträge) | 26.09.2011 09:47
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    Es wäre die erste Ausschreibung gewesen...
    bei der man keinen Grund gefunden hätte, ein Angebot von der Wertung auszuschließen. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg zwinkern
    Es reicht ja z. B, daß man bei einigen Angebotspositionen Spekulationskalkulation oder unauskömmliche Preise unterstellen kann - das wäre bei dem Abstand zum Mittelwert und zum nächstgünstigsten Angebot mit ziemlicher Sicherheit möglich gewesen - und nach der aktuellen Rechtssprechung kommt der Auftraggeber in aller Regel mit einer "begründeten Unterstellung" als Ausschlußgrund im Vergabeverfahren durch.

    Das einzig blöde an dieser an sich narrensicheren Strategie wäre gewesen, daß man damit die eigene Kostenschätzung demontiert hätte (nach der man fast alle Angebote wegen "unangemessen hoher Preise" von der Vergabe hätte ausschließen müssen) zwinkern

    Zitat von racher
    [WEN] Hätten die sonst nehmen sollen ?
  • unbekannt
    (4144 Beiträge) | 24.09.2011 17:00
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    Interview von KA News im April 2052
    KA-News: Herr Carracho sind sie nun rueckblickend mit den Kosten des Fenrich Gedaechtnistunnels zufrieden?
    "Absolut. Sehen sie wir haben Gesamtkosten auf etwas weniger als 3 Milliarden herunterdruecken koennen, insgeheim hatten wir 2010 schon mit 4 Milliarden gerechnet. Wir konnten damals nicht die Wahrheit sagen sonst waeren uns ja auch noch die letzten verbloedeten Befuerworter davon gelaufen."
    KA-NEWS: Und verkehrstechnisch?:
    "Alles Klasse, die Radfahrer und Surfer werden endlich nicht mehr durch herumlungernde Kunden der ehemaligen Geschaefte belaestigt und die Heilbronner koennen ohne durch staendige Stopps direkt von HN nach Landau zum Einkaufen fahren.
    Zum Glueck hat Karstadt das eingestuerzte Kaufhaus nicht mehr aufgebaut und wir konnten an dieser Stelle eine Tauschecke fuer Drogendealer einrichten.
    Rundum sind wir zufrieden, denn wir haben es geschafft fuer eine Menge Steuergelder absolut nichts positives zu erreichen."
    KA-News: Danke Herr Carracho fuer das Gespraech.
  • (2745 Beiträge) | 25.09.2011 11:37
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    Genial
    *brüll vor lachen* upps wie real das doch plötzlich wirkt zwinkern
  • unbekannt
    (4144 Beiträge) | 24.09.2011 16:50
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    Also jetzt muss ich doch
    mal etwas fuer den Tunnel sagen, denn etwas ausgewogen muss man doch schon sein.
    Ihr solltet euch alle auf den Tunnel freuen, denn ohne ihn waere KA frueher oder spaeterals verschalfenen Beamtenstadt in die Geschichtsbuecher eingegangen aber wenn die Roehre fertig ist, wird KA einen Aufschwung nehmen wie er noch nie da war und im Jahre 2052 werden sich zur Eroeffnung der Roehre Wuerdentraeger aus aller Herren Laender einfinden und KA in den Kreis der Weltmetropolen aufnehmen.
    Besonders freuen werden sich die Leute die oestlich von KA wohnen, denn sie koennen dann praktisch Express durch KA zum Einkaufen in die Pfalz sausen.
    Da die endgueltigen Kosten sich auf etwa 2 Milliarden belaufen werden die Initiatoren und Verantwortlichen durch den Landesrechnungshof aufs schaerfste geruegt werden.
  • (720 Beiträge) | 25.09.2011 12:22
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    ...ein bisschen mehr Tempo machen
    2052 bin ich wahrscheinlich Geschichte und von den Würmern zerfressen.
    Könntem wir uns auf 2042 einigen. Ich will zumindest noch eine einzige Fahrt im Tunnel erleben.
    Unterirdisch gelagert, werde ich dannach lang genug....
  • (4431 Beiträge) | 24.09.2011 14:07
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    Kasig - Herr Casazza schiebt die Verzögerung auf die Arge
    Herrschaftsnochmal, die Kasig ist der eigentliche Auftraggeber und hat, bei solchen massiven Verzögerungen und das im Anfangstadium Maßnahmen zu ergreifen. Wenn da bei der Kasig weiter so eine Wurschtigkeit herrscht, wird in 25 Jahren noch gebaut.
  • (1103 Beiträge) | 24.09.2011 11:27
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    K-Punkt weiter standhaft 'bombenfest' ;)
    Wie schön, dass der 'Schönanimations-Peanuts-K-Punkt' weiterhin unerschütterlich wie ein Fels in der Baustellen-Brandung steht und sicher bald schon als herausgehobenes Ruinen-Denkmal (ähnlich der inzwischen wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche oder der immer noch versehrten Berliner Gedächtniskirche) über die Welt- und Kulturdenkmalhauptstadt-KA wachen wird.

    Der Fenrich-Casazza-Baitinger Gedächtnis-Palast; K wie Kult !
    Karlsruhe wird Pilgerstadt, sorry Freiburg !
  • unbekannt
    (174 Beiträge) | 24.09.2011 10:36
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    Abwahl
    Einfach bei der nächsten Gemeinderatswahl: keine Stimme für
    Tunnel-Doris und Ihre handzahme SPD.
  • (2745 Beiträge) | 24.09.2011 11:22
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    Mehr als Handzahm
    Nicht mal Rückrat das WAHLVERSPRECHEN einen Bürgerentscheid zu untertützen war da! Pfui!
    Ohne deren Unterstützung hätten diese .... ihr Spielzug vom Masstab 1:1 in 100:1 abändern müssen zwinkern
  • (1064 Beiträge) | 24.09.2011 02:48
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    nicht Arge ist schuld, die KASIG
    Wie die Firmen der Arge arbeiten war der KASUG durchaus vorher bekannt, das konnte man Leipzig perfekt verfolgen: verschleppen, verteuern. Wenn solche Vorfälle bekannt sind und man trotzdem an diese Unternehmen die Aufträge vergibt, dann ist wohl eher der Auftraggeber schuld. Aber es musste ja der billigste Bieter gefunden werden, damit nicht schon vor dem Spatenstich die Kosten explodieren.
  • (3233 Beiträge) | 24.09.2011 10:34
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    Die KASIG...
    ...kann aber bei der Vergabe der Aufträge wohl kaum nach Hörensagen vorgehen. Wenn in Leipzig erst ermittelt wird, liegt also auch jetzt noch nichts vor, auf das man sich juristisch berufen könnte. Ein privater Bauherr kann sowas machen, ein öffentlicher nicht. Da ist der Rahmen eng gesteckt und das günstigste - nicht unbedingt das billigste - Angebot kann man nicht einfach übergehen, weil es da Geschichten gibt.
  • (2745 Beiträge) | 24.09.2011 11:17
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    Kritisch sein konnte man sich wohl nicht leisten!?
    Wenn ich nur einen völlig unnötigen Ferrari will, nur 10.000 EUR Kredit bekomme, mir dann ein "bekannter Händler" einen fabrikneuen für 10.000 EUR anbietet und ich nicht Mißtrauisch werde....
    Zweckoptimismus, Selbst- oder Fremdverar&e???
  • (3233 Beiträge) | 24.09.2011 11:32
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    Hier geht es nicht um einen Ferrari...
    Wie sah denn das zweitgünstigste Angebot aus? Und hätte man das damals auswählen können a) ohne gegen Verfahrensvorschriften zu verstossen und b) ohne dass dann Leute wie Du "Bestechung" geschrien hätten, weil es ja einen möglichst miesen Grund dafür hätte geben müssen, warum die KASIG nicht den günstigsten Anbieter nimmt?
  • (1064 Beiträge) | 25.09.2011 04:09
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    und da...
    ... haben wir wieder die Schuldigen bei Stadt und KASIG. Hätte man bei der Ausschreibung mehr darauf geachtet, dass Kostensteigerungen natürlich übernommen werden, sondern hätte man mehr Leistungen zu Fixpreisen vergeben, dann hätten die Baufirmen keine viel zu niedrigen Angebote abgegeben. Nur wäre dann der Kosten-Nutzen gleich bei weit unter 1 gewesenund es hätte keine Zuschüsse mehr von Bund und Land gegeben, der Tunnel wäre gestorben. Aber da wir ja noch ein OB-Denkmal brauchen, als ob die anderen jährlichen Verlustbringer nicht schon reichen würden, musste - wie bei S21 auch - eben mit den klassischen Zahlenspielchen gearbeitet werden. Eine Minute schneller durch die Stadt aber drei Minuten länger um hinzukommen. Super, da bin dann also MINUS zwei Minuten schneller. Warum ist die Fahrgastbefragung von 2006 eigentlich Geheimsache? Da kommt nämlich raus, dass die Tunnelargumente von den Fahrgästen gar nicht gebraucht werden.90%+X steigen in der Stadt aus,was nützt schneller durch
  • (720 Beiträge) | 24.09.2011 06:33
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    so sehe ich das auch...
    Man konnte in Leipzig prima verfolgen, was da gerade passiert.
    Ohne jemand zu nahe treten zu wollen....
    Ein Blinder, ein Tauber und ein Dummer Graben ein Loch.
    Die Kosten sind grade durch die Decke geschossen, sprich über eine 1 Milliarde. Der Landesrechnungshof und die Staatsanwaltschaft ermitteln. Aber in Karlsruhe wird nix ermittelt....Wartet nur ab irgendwann ist die verlogene "Mischpoke" in Rente......
  • (7953 Beiträge) | 23.09.2011 23:24
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    Hmmm ...
    Ich war ja beim Vergleich zwischen Bauverfahren in Köln und Karlsruhe relativ beruhigt, weil dort Schlitzwände und keine Bodenplatte, weil Schlitze bis auf angeblich dichte Bodenschicht runter und hier Bohrpfahlwände und extra Bodenplatte (weil nächste dichte Schicht viel zu tief), aber jetzt wird auch hier immer mehr geschlitzt (mind. Kronenplatz, evtl. auch Durlacher Tor?) und mit der Dichtigkeit der Bodenplatte (oder was auch immer da unten) gibt's Probleme.
    Interessant wird's, wenn der Tunnelbohrer durch ist und die Rohbauhaltestelle leergeräumt wird (genau das war in Köln fast abgeschlossen) und bevor der endgültige Haltestellenkörper eingebaut wird.
    Bin zwar vermutlich weit genug weg vom Loch in spe, aber vielleicht sollte ich mir doch 'ne neue Bleibe suchen ... Rein prophylaktisch bis dahin ...
  • (7953 Beiträge) | 24.09.2011 12:06
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    PS
    Zitat von "ArgeimArgen"

    Derzeit entwickle die Arge Verfahrensweisen für einen dritten Pumpversuch, der in zwei bis drei Wochen stattfinden soll.


    Zitat von "ÜbersetztinKlartext"
    Dat Ding ist unserer Meinung nach eigentlich dicht genug, wir müssen nur noch an den Messgeräten rumtricksen, bis die das auch sagen ...

    ... weswegen auch schon Gerätschaften für evtl. weitere Nachbesserungen abgebaut sind ...
  • unbekannt
    (4144 Beiträge) | 23.09.2011 23:23
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    Die U-Bahn wird teilweise eingestellt!
    Gruene und Umweltaktivisten haben an der Baustelle am Durlacher Tor 2 Sandregenwuermer, in der Wissenschaft auch Fidelitaswuermer genannt, gefunden.
    Da es sich um das einzige noch bekannt Paar handelt wird die Haltestelle Durlacher Tor ersatzlos gestrichen und dafuer vor der kleinen Kirche eine Entlastungshaltestelle fuer den Marktplatz gebaut. Die Baustelle Durlacher Tor verbleibt bis auf weiteres im jetzigen Zusatnd, da fuer die Fidelitaswuermer jetzt die Brunft beginnt.
    Der Bau der Fenrichroehre verzoegert sich laut Herrn Carracho nur um etwa 14 Jahre und die Kosten steigen minimal auf das Doppelte.
    Die Mehrkosten werden dadurch eingespart, dass man die Bahnen erst gegen 2055 durch die Roehre fahren laesst und durch die gesparten Betriebskosten werden die Baumehrkosten fast aufgerechnet.
  • (1103 Beiträge) | 23.09.2011 22:37
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    Legitimationsgrundlage zerfällt immer weiter...
    Die 'Geschäftsgrundlage' bricht gerade offensichtlich zusammen bzw. ist offensichtlich schon zusammengebrochen. Eine Kostenexplosion - ich erwarte sie - ist durch keinen wie auch immer und mit welchen Methoden zustande gekommenen 'Volksentscheid' gedeckt.

    ...Und alles kam so überraschend wie die Jungfrau zum Kind ('oh heiligs Löchle !')

    Je früher man aus diesem hirnrissigen Wahnsinn aussteigt, desto besser ! Leider gibt das Verhalten der verantwortlichen Akteure (ähnlich wie das Verhalten der DB AG und deren pol. Unterstützer-Hasardeure)dafür nicht den geringsten Anlass ! Wie die bockigsten Kinder : 'Meins' !

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